Zurück zur Balance: Warum unser Stoffwechsel auf basenüberschüssige Ernährung programmiert ist

Unser moderner Lebensstil könnte evolutionär betrachtet kaum weiter von den Lebensbedingungen unserer Vorfahren entfernt sein. Dabei hat sich unser Erbgut seit der Steinzeit nur um ca. 0,1 % verändert.Das bedeutet: Unser Stoffwechsel funktioniert noch immer fast genauso wie vor 40.000 Jahren. Doch während wir heute in einer Welt voller verarbeiteter Lebensmittel, Milchprodukte und Getreide leben, war die Ernährung unserer Vorfahren völlig anders – und genau daran sind unsere physiologischen Abläufe bis heute angepasst. Evolution & Ernährung: Was unsere Gene verraten Die Menschen der Steinzeit lebten von dem, was sie jagen und sammeln konnten: Tierische Quellen: Jagdbeute, Fisch, gelegentlich Aas Pflanzliche Nahrung: Früchte, Beeren, Blätter, Wurzeln, Nüsse Keine Landwirtschaft: Kein Getreide, keine Hülsenfrüchte, keine Milchprodukte Diese Ernährungsweise war proteinreich, gleichzeitig aber voller frischer, pflanzlicher Kost.Untersuchungen zeigen, dass der Proteinverzehr in der Steinzeit bis zu 3-mal höher war als heute.Trotzdem wirkte die Ernährung basenüberschüssig, weil die große Menge an frischem Obst und Gemüse die Eiweißlast ausglich. Der Säure-Basen-Haushalt damals und heute Wissenschaftler haben berechnet, dass die Steinzeit-Ernährung im Schnitt einen Basenüberschuss von ca. 80 meq pro Tag lieferte.Unser Körper erhielt also täglich eine basische Entlastung, die den Stoffwechsel im Gleichgewicht hielt. Heute ist das Verhältnis oft umgekehrt: Viel Getreide und Getreideprodukte Tierische Fette und verarbeitete Fleischwaren Milch & Milchprodukte als Standard Weniger frische, basenbildende Pflanzenkost Das Ergebnis:Die heutige Durchschnittsernährung erzeugt einen Säureüberschuss von 50–100 meq pro Tag. Unser Organismus, der noch immer auf Basenüberschuss programmiert ist, muss diesen Überschuss an Säuren permanent ausgleichen – z. B. über Puffersysteme in Blut und Gewebe.Langfristig kann das den Körper belasten. Was bedeutet das für unseren Alltag? Wenn wir verstehen, dass unser Stoffwechsel auf Steinzeitbedingungen ausgerichtet ist, wird klar: Wir brauchen mehr basenbildende Lebensmittel, z. B. Gemüse und Salate Obst und Beeren Kräuter und Keimlinge Gute Säurebildner wie Nüsse, Samen und hochwertige Eiweiße sind weiterhin wichtig,sollten aber durch reichlich Basenbildner ausgeglichen werden. 💡 Praktischer Tipp:Richte deine Mahlzeiten so aus, dass sie basenüberschüssig sind.Ein einfaches Verhältnis ist 2/3 basenbildende und 1/3 gute säurebildende Lebensmittel.So unterstützt du deinen Körper dabei, wieder in seine natürliche Balance zu finden – genau so, wie es unsere Gene vorsehen. Fazit: Unsere Gene wollen Basen Unser Stoffwechsel hat sich seit der Steinzeit kaum verändert, unsere Ernährung dagegen dramatisch.Während unsere Vorfahren täglich einen Basenüberschuss von rund 80 meq hatten, liefert unsere moderne Kost oft bis zu 100 meq Säureüberschuss. Wer sich basenüberschüssig ernährt, lebt nicht nur im Einklang mit seinem Körper,sondern schenkt ihm genau das, was er seit Jahrtausenden kennt: Balance statt Übersäuerung. Autorin: Manuela Schuster

Milchalternativen in der basenüberschüssigen Ernährung – welche passen wirklich?

Milchalternativen sind aus Supermarktregalen und gesunden Küchen kaum noch wegzudenken. Besonders in der basenüberschüssigen Ernährung stellen sie eine beliebte Alternative zur Kuhmilch dar – doch sind sie automatisch auch basisch? In diesem Beitrag werfen wir einen genauen Blick auf die bekanntesten Milchalternativen, erklären den PRAL-Wert, und klären, welche Sorten wirklich gut in eine basenbewusste Ernährung passen. Was ist der PRAL-Wert? Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) zeigt, wie stark ein Lebensmittel den Säure-Basen-Haushalt belasten oder entlasten kann.Dabei gilt: Negativer PRAL-Wert → basisch Positiver PRAL-Wert → säurebildend Wichtig: Der PRAL-Wert bewertet die stoffwechselaktive Wirkung, nicht den Geschmack!So wirkt z. B. Zitrone basisch, obwohl sie sauer schmeckt – und Mandelmilch leicht basisch, obwohl Mandeln säurebildend sind. Warum das so ist, erklären wir gleich. Milchalternativen im Vergleich Hier eine Übersicht gängiger Milchalternativen und ihr durchschnittlicher PRAL-Wert pro 100 ml: 🌱 Milchalternative ⚖️ PRAL-Wert (ca.) 🧘 Wirkung Mandelmilch (ungesüßt) –0,5 bis –1,0 leicht basisch Hafermilch (ungesüßt) +1,1 leicht säurebildend Reismilch +1,0 leicht säurebildend Sojamilch +1,8 bis +2,0 mäßig säurebildend Kokosmilch –0,3 bis 0 neutral bis leicht basisch Kuhmilch (zum Vergleich) +1,1 bis +1,5 leicht säurebildend Achtung bei gesüßten Varianten: Zucker erhöht den PRAL-Wert – ungesüßte Alternativen sind also klar zu bevorzugen. Warum wirkt Mandelmilch basisch, obwohl Mandeln gute Säurebildner sind? Mandeln selbst enthalten viele Eiweiße und Fette, was sie zu den sogenannten guten Säurebildnern (PRAL Wert ca. +4,3) macht:Sie liefern hochwertige Nährstoffe, aber belasten den Säure-Basen-Haushalt leicht. Mandelmilch dagegen besteht nur aus 2–10 % Mandeln – der Rest ist Wasser.Sie enthält kaum Eiweiß, dafür aber basisch wirkende Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Deshalb wirkt ungesüßte Mandelmilch leicht basisch und passt wunderbar in eine basenüberschüssige Ernährung. Welche Pflanzenmilch passt am besten in eine basenüberschüssige Ernährung? Wenn du dich basenbewusst ernähren möchtest, sind folgende Milchalternativen besonders empfehlenswert: Mandelmilch (ungesüßt): leicht basisch, mild im Geschmack, gut verträglich Kokosmilch: neutral bis leicht basisch, ideal für Smoothies & Currys Hafermilch: leicht säurebildend, aber ballaststoffreich und in Maßen gut kombinier-/ ausgleichbar Fazit: Balance ist der Schlüssel Die Wahl deiner Milchalternative kann den Unterschied machen – vor allem, wenn du dich basenüberschüssig ernähren möchtest. Dabei geht es nicht um Verzicht, sondern um ein bewusstes Verhältnis von basenbildenden und guten säurebildenden Lebensmitteln. Tipp für deinen Alltag:👉 Kombiniere Mandel- oder Kokosmilch mit frischem Obst, Hirse, Leinsamen oder Gemüse – so entsteht ein rundum basenfreundlicher Start in den Tag. Autorin: Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen und mit großer Sorgfalt zusammengestellt.Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Weiterbildung rund um das Thema Gesundheit und Ernährung. Es handelt sich nicht um medizinische Beratung, Diagnosen oder Therapieanweisungen.Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Ärztin, Heilpraktikerin oder Therapeutin deines Vertrauens. Wir schließen jede Haftung für Schäden jedweder Art aus, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier veröffentlichten Informationen entstehen.

Lebergesundheit im Fokus: Die Heilkraft basischer Leberwickel

Die Leber spielt eine zentrale Rolle in unserem Körper, indem sie Giftstoffe filtert und Stoffwechselprozesse reguliert. Doch oft wird sie durch Stress, ungesunde Ernährung und Umweltgifte belastet. Hier kommen basische Leberwickel ins Spiel, eine altbewährte Methode, um die Leber zu unterstützen und das allgemeine Wohlbefinden zu fördern. Die Leber verursacht „leider“ keine Schmerzen, wenn Sie in Not ist, deswegen ist es umso wichtiger an sie zu denken, auch ohne ganz konkrete Beschwerden. Warum basische Leberwickel? Basische Leberwickel sind eine sanfte Möglichkeit, die Leber zu entlasten und zu entgiften. Sie helfen, den Übersäuerung im Körper auszugleichen und unterstützen so die natürlichen Entgiftungsprozesse der Leber. Dies kann dazu beitragen, die Funktion der Leber zu verbessern und mögliche Beschwerden zu lindern. Die Wirkung entfaltet sich im Wesentlichen durch die feuchte Wärme, die die Durchblutung in der Leber fördert. Die Vorteile im Überblick: Entlastung und Entgiftung der Leber Verbesserung des allgemeinen Wohlbefindens Unterstützung bei Verdauungsproblemen Reduzierung von Leberbeschwerden wie Schmerzen oder Schwellungen Anwendung der basischen Leberwickel: Materialien: Basenbad oder Natron Ein Waschlappen oder ein kleines Gästehandtuch Ein großes Badetuch Eine Wärmflasche, ein Kirschkernkissen oder Moorkissen, nicht zu warm! heißes Wasser pH Teststreifen Vorbereitung: Mische das Basenbad oder Natron mit heißem Wasser, um eine basische Lauge mit einem pH-Wert von ca. 8,5 herzustellen. Tauche den Waschlappen/ das Gästehandtuch in die Lauge, bis es gut durchtränkt ist und wringe es anschließend wieder aus. Anwendung: Leg Dich gemütlich ins Bett auf das Badetuch (Bauchhöhe) Lege das feucht-heiße Tuch auf die Leberregion, die sich auf der rechten Seite des Oberbauchs befindet. Achte dabei darauf, wie heiß das Tuch für Dich sein darf und lasse es sonst einfach noch einen Moment abkühlen. Wickel Dich in das trockene Badetuch ein. Lege anschließend das Wärmemedium (Wärmflasche o.ä.) obenauf. Deck Dich gut zu und entspanne für mindestens 30 Minuten und ruhe ggf. nach entfernen des Wickels noch einmal nach. Anzeige: Basisches Mineral-Vital-Bad Geeignet für basische Leberwickel und viele andere Anwendungen Hier klicken Die Kunst der Anwendung: Entspannung: Während des Einwirkens des Wickels ist es wichtig, sich zu entspannen. Nutze die Zeit für ruhige Aktivitäten wie Meditation, um Stress abzubauen. Hydration: Trinke während und nach der Anwendung ausreichend Wasser, um den Ausscheidungsprozess zu unterstützen und den Körper hydratisiert zu halten. Empfohlene Uhrzeit: Es wird empfohlen Leberwickel zwischen 13 und 15 Uhr zu machen, da sich die Leber zu diesem Zeitpunkt „ausruht“. Wer dann beim Wickel einschläft, der kann den Wickel wahrscheinlich besonders gut gebrauchen. Wer es nicht schafft zu dieser Uhrzeit 30 Minuten zu erübrigen, der kann ihn auch zum Einschlafen am Abend anwenden. Fasten: Während einer Fastenkur ist es absolut empfohlen täglich einen basischen Leberwickel zu machen. Wann solltest Du keinen Leberwickeln machen? Wenn Du eine akute Leberentzündung, Probleme mit Deiner Haut im Auflagebereich hast, wenn Du unter Bewusstseinsstörungen leidest, wenn Du eine Unverträglichkeit dagegen hast oder Dein Hitzeempfinden gestört ist. Mögliche Nebenwirkungen Teilweise ist die Haut anschließend etwas gerötet, manchmal treten bei der ersten Anwendung Kopfschmerzen auf, was als Zeichen gedeutet wird, dass der Leberwickel wirkt und wiederholt werden sollte. Fazit: Basische Leberwickel sind eine einfache und schonende Methode, um die Gesundheit der Leber zu fördern. Durch die natürliche Entgiftung und Entsäuerung können sie dazu beitragen, Leberbeschwerden zu lindern und das allgemeine Wohlbefinden zu steigern. Integriere sie als Teil Deiner ganzheitlichen Gesundheitsroutine und spüre die positiven Auswirkungen auf deine Lebergesundheit. Autorin: Manuela Schuster Disclaimer: Dieser Artikel ersetzt nicht die Beratung durch einen Arzt oder Apotheker. Bitte sprich im Falle von Zweifeln vor der Anwendung mit Deinem Arzt. Es handelt sich hier um eine heiße Auflage, wenn für Dich gesundheitlich etwas dagegenspricht, mach es bitte nicht.

Kurkuma – Die goldene Wurzel mit basischer Kraft

Kurkuma, auch bekannt als „indischer Safran“ oder einfach Gelbwurz, gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Heilpflanzen der ayurvedischen und asiatischen Naturheilkunde.Doch wusstest du, dass Kurkuma auch einen wertvollen Beitrag zu deinem Säure-Basen-Haushalt leisten kann? In diesem Artikel erfährst du, warum Kurkuma mehr ist als nur ein Trendgewürz – und warum es in keiner basenbewussten Küche fehlen sollte. PRAL-Wert von Kurkuma: wissenschaftlich berechnet Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) zeigt an, wie stark ein Lebensmittel nach der Verstoffwechslung säure- oder basenbildend wirkt – basierend auf seinem Gehalt an Protein, Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium. 👉 Für Kurkuma (Pulver) liegen die Nährwerte pro 100 g bei: Protein: 7,8 g Phosphor: 299 mg Kalium: 2080 mg Magnesium: 193 mg Kalzium: 183 mg 📊 Berechneter PRAL-Wert:–36,2 pro 100 g➡️ Das ist ein deutlich negativer Wert und macht Kurkuma zu einem stark basenbildenden Lebensmittel! Natürlich isst man keine 100 g Kurkuma auf einmal (sollte man auch nicht) – aber schon kleine Mengen können durch ihren konzentrierten Gehalt an Mineralstoffen einen spürbaren basischen Effekt unterstützen, vor allem wenn sie regelmäßig eingesetzt werden. Was macht Kurkuma so besonders? Neben seiner basischen Wirkung punktet Kurkuma mit einer beeindruckenden Liste an gesundheitsfördernden Eigenschaften: ✔️ Entzündungshemmend Der Hauptwirkstoff Curcumin wirkt stark entzündungshemmend – ideal für Gelenke, Verdauung und Immunsystem. ✔️ Leber- und gallenfreundlich Kurkuma unterstützt die Funktion von Leber und Galle – zwei zentrale Organe bei der Entsäuerung und Entgiftung. ✔️ Stoffwechselaktivierend Es regt die Verdauung an, fördert die Fettverwertung und hilft, Stoffwechselrückstände schneller auszuleiten. ✔️ Antioxidativ Kurkuma schützt deine Zellen vor oxidativem Stress – ein Zustand, der mit einer latenten Übersäuerung in Verbindung stehen kann. So kannst du Kurkuma basisch in deine Ernährung integrieren Morgens im goldenen Kurkuma-Latte (mit Hafer- oder Mandelmilch) Im Smoothie mit Mango, Banane und Ingwer Als Gewürz für Ofengemüse, Dips oder Salatsoßen In Currys oder Suppen – besonders lecker mit Kokosmilch und Kichererbsen Wichtig: Kombiniere Kurkuma am besten mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer – dieser verbessert die Aufnahme von Curcumin im Körper um ein Vielfaches! Fazit: Goldgelb & basisch – Kurkuma ist ein echtes Multitalent Ob du nun deine Verdauung unterstützen, dein Immunsystem stärken oder einfach nur mehr basische Komponenten in deine Ernährung bringen willst – Kurkuma ist eine einfache, natürliche und wirksame Ergänzung. Und das Beste? Du brauchst keine großen Mengen – schon ein halber Teelöffel täglich kann deinem Körper helfen, Säuren zu neutralisieren und die innere Balance zu fördern. Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn du mehr über basische Lebensmittel, PRAL-Werte oder natürliche Entsäuerung erfahren willst, stöbere gern weiter in meinem Blog – oder abonniere meinen Newsletter für Tipps aus der Welt der basenüberschüssigen Ernährung! Hast du schon Erfahrungen mit Kurkuma gemacht?Schreib mir in die Kommentare – oder teile dein Lieblingsrezept mit Kurkuma! Autorin: Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen und mit großer Sorgfalt zusammengestellt.Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Weiterbildung rund um das Thema Gesundheit und Ernährung. Es handelt sich nicht um medizinische Beratung, Diagnosen oder Therapieanweisungen.Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Ärztin, Heilpraktikerin oder Therapeutin deines Vertrauens. Wir schließen jede Haftung für Schäden jedweder Art aus, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier veröffentlichten Informationen entstehen.

Wenn Medikamente sauer machen – Was du über Arzneimittel und deinen Säure-Basen-Haushalt wissen solltest

Was viele nicht wissen: Auch Medikamente können echte Basenräuber sein. Sie greifen zwar oft gezielt in Krankheitsprozesse ein, hinterlassen aber gleichzeitig „Säurespuren“ im Stoffwechsel – entweder direkt durch ihre chemische Struktur oder indirekt durch ihre Wirkung auf Entgiftungsorgane wie Leber und Niere. Wie Medikamente den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen können Erhöhter Säureanfall im StoffwechselManche Medikamente setzen beim Abbau im Körper saure Stoffwechselprodukte frei – besonders solche mit stickstoffhaltigen Strukturen (z. B. viele Antibiotika, Schmerzmittel oder Zytostatika). Belastung von AusscheidungsorganenDie Leber, die Nieren und auch der Darm müssen viele Medikamente verstoffwechseln und ausscheiden – dabei kann die Ausscheidung von Säuren ins Stocken geraten. Mineralstoffverluste als NebeneffektBesonders entwässernde Medikamente (Diuretika) führen zu erhöhtem Verlust von Kalium, Magnesium und Natrium – das schwächt die Puffersysteme im Blut. Störung der DarmfloraAntibiotika können die basenproduzierende Darmflora schädigen – das wirkt sich auf die gesamte Stoffwechsellage aus. Typische „säurefördernde“ Medikamentengruppen Antibiotika NSAR (z. B. Ibuprofen, Diclofenac) Protonenpumpenhemmer (Omeprazol & Co.) Entwässernde Mittel (Diuretika) Blutdrucksenker (bestimmte Betablocker) Zytostatika (Krebstherapien) Glukokortikoide (z. B. Cortison) (Achtung: keine Selbstabsetzung – immer Rücksprache mit Arzt/Therapeut!) Was du tun kannst – Basenfreundliche Maßnahmen bei Medikamenteneinnahme Basenreiche Ernährung & viel stilles Wasser– Entlastet Leber & Niere, versorgt dich mit Puffermineralien           – ggf. Fasten / Basenfasten regelmäßig einplanen Gezielte Mineralstoffzufuhr (Kalium, Calcium, Magnesium, Zink)– besonders wichtig bei Diuretika & Entgiftung, über Ernährung oder geeignete Nahrungsergänzungsmittel Probiotische Lebensmittel & Bitterstoffe– unterstützen die Darmflora & die Leber bei der Entsäuerung Leichte Bewegung & Atemübungen– fördern die Ausleitung über Haut & Lunge Basische Bäder– fördern die Ausleitung über die Haut & entspannen Anzeige: Für deine Entspannungsinsel Mit dem Mineral-Vital-Bad bist Du auf der sicheren Seite, wenn du deinem Körper mit einem Basischen Bad, Fußbad oder Wickel etwas Gutes tun möchtest. Hier klicken Fazit Medikamente sind oft notwendig – aber sie verlangen dem Körper einiges ab. Mit gezielten basischen Gegenmaßnahmen kannst du Nebenwirkungen vorbeugen und deinen Stoffwechsel im Gleichgewicht halten. 🌿 Autorin: Manuela Schuster Die Inhalte dieses Blogartikels dienen der allgemeinen Information und ersetzen keinesfalls eine medizinische, therapeutische oder ernährungsbezogene Beratung durch Fachpersonal.Sie basieren auf sorgfältiger Recherche und praktischer Erfahrung, stellen jedoch keine Diagnosen und keine Therapieempfehlungen im medizinischen Sinne dar. Bitte konsultiere bei gesundheitlichen Beschwerden, Fragen zu Medikamenten oder bestehenden Erkrankungen immer einen Ärztin, Heilpraktikerin oder Ernährungsberaterin deines Vertrauens.

Was ist der PRAL-Wert – und warum ist er wichtig für deine Ernährung?

Was bedeutet „PRAL“? Der Begriff PRAL steht für „Potential Renal Acid Load“, auf Deutsch: potenzielle Säurebelastung der Niere.Der PRAL-Wert gibt also an, wie stark ein Lebensmittel den Säure-Basen-Haushalt im Körper beeinflusst, nachdem es verdaut und verstoffwechselt wurde. 📌 Ein positiver PRAL-Wert → säurebildend📌 Ein negativer PRAL-Wert → basenbildend Wie wird der PRAL-Wert berechnet? Die Berechnung basiert auf dem Gehalt an bestimmten Nährstoffen, die im Körper entweder säurebildend oder basenbildend wirken: Säurebildend: Eiweiß (v. a. schwefelhaltige Aminosäuren), Phosphor Basenbildend: Kalium, Kalzium, Magnesium Der berechnete Wert ergibt den PRAL-Wert in mEq pro 100 g Lebensmittel – eine theoretische Einschätzung, wie stark ein Lebensmittel die ausscheidungspflichtige Säurelast über die Nieren beeinflusst. Beispiele für PRAL-Werte Lebensmittel PRAL-Wert (pro 100 g) Brokkoli –1,2 (basenbildend) Kartoffeln –4,0 (stark basenbildend) Fleisch, Rind +9,5 (stark säurebildend) Käse (Hartkäse) +23,6 (sehr stark säurebildend) Mandeln +3,6 (leicht säurebildend) Spinat (roh) –14,0 (sehr basenbildend) Wichtig: Der PRAL-Wert hat nichts mit dem Geschmack zu tun. Zitronen schmecken sauer, sind aber im Stoffwechsel basenbildend! Anzeige: Wenn es mal mit der basenüberschüssigen Ernährung nicht geklappt hat: Turbo-Balance Hier klicken Warum ist der PRAL-Wert wichtig? Ein dauerhaft säureüberschüssiger Lebensstil – geprägt von tierischen Produkten, Zucker, Stress und Bewegungsmangel – kann zu einem aus dem Gleichgewicht geratenen Säure-Basen-Haushalt führen.Typische Folgen können sein: Energiemangel & Konzentrationsprobleme Hautprobleme Muskel- und Gelenkbeschwerden Mineralstoffverluste (z. B. Magnesium, Kalzium) Daher empfiehlt sich eine basenüberschüssige Ernährung, also ein Verhältnis von etwa 80 % basenbildenden und 20 % säurebildenden Lebensmitteln. Kritik am PRAL-Wert – was du wissen solltest Obwohl der PRAL-Wert eine hilfreiche Orientierung bietet, gibt es berechtigte Einwände und Einschränkungen, die man kennen sollte: Nur bestimmte Nährstoffe werden einbezogen.Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine oder die individuelle Darmflora werden nicht berücksichtigt – obwohl sie den Säure-Basen-Haushalt ebenfalls beeinflussen. Gekocht vs. roh, verarbeitet vs. frisch?Der PRAL-Wert bezieht sich meist auf 100 g eines isolierten Lebensmittels – nicht auf die Zusammensetzung einer Mahlzeit oder deren Zubereitung. Der PRAL-Wert ist ein Modell – kein Laborwert.Er basiert auf durchschnittlichen Nährstoffwerten und berechnet eine theoretische Säurebelastung. Er sagt nichts über den tatsächlichen Nährstoffgehalt der Lebensmittel auf deinem Teller aus. Individuelle Reaktionen bleiben unberücksichtigt.Alter, Stoffwechseltyp, Krankheiten, Medikamente oder Lebensstil können die Wirkung von Lebensmitteln individuell stark beeinflussen. Fazit Der PRAL-Wert ist ein wissenschaftlich fundierter Richtwert – kein Dogma.Er hilft dir zu erkennen, welche Lebensmittel tendenziell basenbildend und welche säurebildend wirken. Wenn du langfristig vitaler, ausgeglichener und gesund leben willst, ist er ein einfacher Kompass für deine tägliche Ernährung. 👉 Die goldene Regel: Nicht perfekt essen – ausgewogen essen.Mit reichlich Gemüse, Kräutern, basischen Getränken und gelegentlichen „Säure-Tagen“ in Balance bleiben – das ist basische Lebensfreude! Autorin: Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus..

Sole Trinkkur für die richtige Zellversorgung

Jeden Morgen ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Himalaya-Salzsole zu beginnen, kann weitreichende positive Auswirkungen auf Deine Gesundheit haben. Dieses „Elixier“, bekannt als Sole-Trinkkur, nutzt die reichhaltigen Mineralien des Himalaya-Salzes, um den Körper auf zellulärer Ebene zu nähren und zu revitalisieren. Die Bedeutung von Salz für unseren Körper Salz ist nicht nur ein Geschmacksverstärker – es ist für unseren Körper ebenso lebensnotwendig wie Wasser. Unser Blut besteht unter anderem aus Wasser und Salz. Es enthält Frequenzmuster aller Elemente, die auch im menschlichen Körper vorkommen, und ist somit grundlegend für die optimale Funktion unserer Zellen. Im Gegensatz zu raffiniertem Kochsalz, das meist nur aus Natriumchlorid besteht und vom Körper Energie zur Entfernung benötigt, bietet natürliches Kristallsalz wie das aus der Himalaya-Region eine Fülle von Mineralien, die direkt von den Zellen aufgenommen werden können. Vorteile der Sole-Trinkkur Verbesserte Zellversorgung: Das unter hohem Druck kristallin gewordene Himalaya-Salz versorgt die Zellen effektiv mit lebenswichtigen Mineralien, was die Gesundheit und Funktionalität der Zellen verbessert. Unterstützung der Verdauung und Detoxifikation: Die tägliche Einnahme von Sole-Wasser stimuliert die Produktion von Magensäure und Verdauungsenzymen, was die Nahrungsaufnahme verbessert und den Körper bei der Entgiftung unterstützt. Haut- und Atemwegsgesundheit: Salz wird auch in der Schulmedizin genutzt, um Atemwegs- und Hautprobleme zu behandeln, da es entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften hat. Stärkung des Immunsystems und Stressabbau: Die in der Sole enthaltenen Mineralien können das Nervensystem beruhigen und die Stressresistenz erhöhen, was wiederum das Immunsystem stärkt. Regulierung des Blutdrucks: Trotz des allgemeinen Glaubens, dass Salz den Blutdruck erhöht, kann Sole aus natürlichem Himalaya-Salz bei einigen Menschen dazu beitragen, den Blutdruck zu senken. Säure-Basen-Haushalt: Sole-Tinktur hilft, den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen, was wiederum zu einer verbesserten allgemeinen Gesundheit führen kann. Gefäßgesundheit: Es gibt Hinweise darauf, dass Sole dabei helfen kann, Gefäßverkalkungen zu lösen und somit die Gefäßgesundheit zu fördern. Anzeige: Original Salzkristallsteine aus der Himalaya-Region Perfekt geeignet zum Ansetzen von Sole. Hier klicken Anleitung zur Herstellung von Sole-Wasser Um Sole herzustellen, füllst Du ein Glasgefäß zu einem Viertel mit Himalaya-Salz oder Himalaya-Salzsteinen und bedeckst es mit Wasser, sodass eine Schicht Salz immer sichtbar bleibt. Nachdem die Salzlösung über Nacht gestanden hat, ist sie gebrauchsfertig. Sobald das Wasser kein Salz mehr lösen kann, ist eine 26%ige Sole entstanden. Du kannst jederzeit neues Frischwasser hinzufügen, um mehr Sole entstehen zu lassen. Du kannst Dir sicher sein, dass Du eine gesättigte Sole hast, wenn immer noch ein Rest ungelöstes Salz im Glas ist. Ein Teelöffel dieser Sole kann täglich in einem Glas möglichst reinem stillen Wasser aufgelöst und auf nüchternen Magen getrunken werden. Ich empfehle Dir in Dich hineinzuhören, ob es Dir guttut. Ich persönlich trinke so jeden Morgen 0,5 Liter Soletinktur. Und während ich sonst eher damit kämpfe genug zu trinken, fällt es mir bei der Sole-Tinktur sehr leicht. Woran merkst Du, dass Dir die Sole-Tinktur guttut? Fazit Die Sole-Trinkkur mit Himalaya-Salz bietet eine einfache, jedoch effektive Methode, um den Körper mit essentiellen Mineralien zu versorgen und die allgemeine Gesundheit zu fördern. Durch die Integration dieser uralten Gesundheitspraxis in Deinen Alltag kannst Du von den zahlreichen Vorteilen profitieren und Dein Wohlbefinden auf natürliche Weise steigern. Autorin: Manuela Schuster Solltest Du starke Medikamente nehmen oder sonstige gesundheitliche Probleme haben, sprich bitte mit Deinem Arzt über Deinen Plan es mit Himalaya-Sole-Tinktur zu versuchen. Vorsicht, bitte keinesfalls mit normalem Kochsalz durchführen! Dieser Artikel gibt Informationen zu Forschungsergebnissen und persönliche Erfahrungen weiter. Er kann eine ärztliche Beratung und Begleitung nicht ersetzen.

Autophagie – Was ist das?

Autophagie, ein faszinierender biologischer Prozess in unseren Zellen, hat durch den Nobelpreis für Medizin 2016, den Yoshinori Ohsumi für seine bahnbrechenden Entdeckungen in diesem Bereich erhielt, viel Aufmerksamkeit erlangt. Dieser Prozess, oft als zelluläre „Müllabfuhr“ bezeichnet, spielt eine entscheidende Rolle bei der Entfernung defekter Zellbestandteile, was zur Vermeidung vieler Krankheiten beitragen kann. Was ist Autophagie? Autophagie bedeutet wörtlich „sich selbst essen“ und ist ein lebensnotwendiger Prozess, durch den Zellen ihre eigenen beschädigten oder überflüssigen Komponenten abbauen. Dieser Mechanismus hilft nicht nur dabei, die Zelle sauber zu halten, sondern fördert auch die Gesundheit durch die Bekämpfung von Infektionen und die Prävention degenerativer Krankheiten wie Parkinson und Alzheimer. Wie Fasten Autophagie fördert Fasten ist eine der effektivsten natürlichen Strategien zur Förderung der Autophagie. Durch den Verzicht auf Nahrung werden die Zellen unter leichten Stress gesetzt, was sie dazu anregt, in den Überlebensmodus zu schalten und die Autophagie zu verstärken. Studien zeigen, dass Fasten ab etwa 24 Stunden beginnt, signifikante autophage Aktivitäten in den Zellen auszulösen. Gesundheitliche Vorteile der Autophagie Die durch Autophagie induzierte Zellreinigung bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Dazu gehören: Anti-Aging und Hautgesundheit: Autophagie kann helfen, die Zeichen des Alterns zu verzögern, indem sie beschädigte Zellbestandteile, die zu Faltenbildung und anderen altersbedingten Schäden beitragen können, beseitigt. Gehirngesundheit: Durch das Entfernen von fehlerhaften Proteinen, die mit Krankheiten wie Alzheimer verbunden sind, kann Autophagie neuroprotektive Effekte haben​. Verbesserte Immunfunktion: Autophagie spielt eine Rolle bei der Eliminierung von Infektionserregern und kann somit das Immunsystem stärken​. Krebsprävention: Frühe Forschungen deuten darauf hin, dass Autophagie helfen kann, das Wachstum von Krebszellen einzudämmen, indem sie beschädigte Komponenten entfernt, die sonst zu Tumoren führen könnten​. Anzeige: MegaBasen Algenkapseln Die Extraportion Chlorophyll für Deine Zellen Hier klicken Was wird recycelt? In einfachen Worten, die Autophagie funktioniert wie eine zelluläre Renovierung. Alte oder defekte Teile wie Proteine und Organellen werden abgebaut und die gewonnenen Rohmaterialien werden zur Herstellung neuer Zellbestandteile verwendet. Dies hält die Zellen jung und funktionsfähig. Fazit Die Integration von Fasten in deinen Lebensstil kann eine mächtige Methode sein, um deine Gesundheit durch die Aktivierung der Autophagie zu verbessern. Aber: Nicht jeder kann und sollte fasten. Und: Manche Menschen sollten nur unter ärztlicher Aufsicht fasten. Bitte lass Dich daher auf jeden Fall fachmännisch beraten und begleiten, ganz besonders, falls Du das erste Mal fasten möchtest. Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Fasten können ist die eine einfache und effektive Möglichkeit, sowohl Deine körperliche als auch Deine geistige Gesundheit zu fördern. Dieser Artikel gibt einen Einblick in die wissenschaftlichen Grundlagen der Autophagie und ihre positiven Auswirkungen durch Fasten. Mit einem besseren Verständnis dieser Prozesse kannst du bewusster Entscheidungen über deine Ernährung und dein Wohlbefinden treffen. Also: Hast Du dieses Jahr schon gefastet? Wenn nein, informiere Dich darüber und ziehe es in Erwägung, denn einfacher und günstiger kannst Du keine bessere „Jungzellenkur“ machen Autorin Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Begleitmaßnahmen zum Fasten

Während des Fastens, egal ob Basenfasten oder eine andere Fastenart, gibt es eine Vielzahl von Begleitmaßnahmen, die teilweise essenziell wichtig sind und teilweise „nur“ sinnvoll. Wenn Du an einer Fastenwoche im Hotel teilnimmst, ist es recht einfach alles „mitzunehmen“ was Dir so geboten wird. Wenn Du jedoch im Alltag bei Dir zu Hause fastest ist das nicht ganz so einfach. Dann solltest Du Dir vornehmen die essentiell wichtigen Punkte in Deinen Alltag einzubauen und von den sinnvollen aussuchen, was Dich anspricht und noch in Deinen Alltag passt. Untenstehend findet Ihr eine Aufstellung, die jedoch keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. 😉 Essenziell wichtig Darmentleerung am ersten Tag: ohne sie wirst Du höchstwahrscheinlich länger brauchen, um ins Fasten reinzukommen, mehr Hunger haben und auch mehr Fasten-Beschwerden haben. Einlauf jeden zweiten Tag: auch hier: wenn Du mehr Hunger und mehr Beschwerden (wie zum Beispiel Kopfschmerzen) haben möchtest, kannst Du gern darauf verzichten. Leberwickel: ein Feuchtwarmer Leberwickel um die Mittagszeit oder am Abend zum Einschlafen hilft der Leber auf die Sprünge. Bitte täglich während der Fastenzeit! 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht: Das ist im Grunde immer wichtig, aber während des Fastens braucht der Körper den Schlaf noch mehr als sonst. Jeden Tag moderate Bewegung: superwichtig, um den Abbau von Muskelmasse zu verhindern/ minimal zu halten Nahrungsergänzung / andere Hilfsmittel: Ich schwöre auf eine Kombination aus AIRASUN Nahrungsergänzung (Turbo-Balance, Sango, MegaBasen, ggf. Biotic-6-Plus) und weiteren alltäglichen NEM wie Vitamin C, D3 und K2. Viele Fastenleiter arbeiten aber zum Beispiel auch mit Schüssler Salzen oder anderen Ergänzungen. Turbo-Balance Basenpulver Zur Unterstützung von Fastenkuren und zum Ausgleich von nicht basischer Ernährung Hier klicken Sinnvoll Energetisiertes Sole-Wasser am Morgen: sollte nüchtern getrunken werden und unterstützt den Körper auf vielfältige Art und Weise, unter anderem auch bei der Entgiftung. Basenbäder: Entspannen und entsäuern, wer keine Badewanne oder Kreislaufprobleme hat, kann auch ein Fußbad nehmen. Dies sollte man ca. 2x pro Woche machen. An den Tagen dazwischen dann gern zusätzlich Fußbäder. Zungenspatel benutzen: geht super schnell: einfach Abfallprodukte, die der Körper über die Zunge ausscheidet mit einem speziellen Spatel oder einem Löffel abschaben und anschließend normal Zähneputzen. Öl ziehen: super sinnvoll, um den Körper noch weiter bei der Entgiftung zu unterstützen. Gern jeden Morgen vorm Zähneputzen für 7-9 Minuten mit Leinöl oder Kokosöl. Fastentees trinken: für ein wenig Abwechslung im Geschmack und je nach Inhaltsstoffen gute Unterstützung durch Kräuter. Bitte nur sehr „dünn“ aufbrühen. Trockenbürsten: eine tolle Unterstützung für die Haut und das Bindegewebe beim Entschlacken. Sauna oder Dampfbad: 1-2x pro Woche entspannt, stärkt den Kreislauf und unterstützt die Entsäuerung des Gewebes. Massagen: sie entspannen, lockern die Muskulatur und sorgen für eine bessere Durchblutung im Gewebe Meditation, Atemübungen, Waldbaden oder Yoga: Alles tolle Möglichkeiten sich zu entspannen und über den tiefen Atem zusätzlich zu entsäuern. Bittertropfen oder -spray: Unterstützt die Leber und damit den Entgiftungsprozess. Außerdem hilft es gegen Süßhunger. Aus all diesen Anwendungen und zusätzlichen Begleítmaßnahmen kann und sollte sich jeder sein individuelles (Fasten-)Programm zusammenstellen. Dabei kann und muss jeder auch für sich auf seine individuellen körperlichen Voraussetzungen und eventuelle Unverträglichkeiten Rücksicht nehmen. Keineswegs solltest Du Dich stressen, indem Du versuchst zu viel auf einmal zu machen. Die essenziellen Anwendungen solltest Du jedoch auf jeden Fall einplanen, aber auch hier gilt: Du musst nicht „päpstlicher als der Papst“ sein. Wenn sich etwas mal um einen Tag verschiebt oder Du es an einem einzelnen Tag partout nicht schaffst, dann ist es eben so. Wichtig ist, dass Du immer auf Deinen Körper und Dein Gefühl achtest. Schau was Dir gut tut und merke rechtzeitig, wenn Dir etwas nicht guttut! Und jetzt: Viel Spaß beim Ausprobieren! Denn: Auch außerhalb einer Fastenkur tun viele der hier dargestellten Anwendungen einfach gut. Was hat Euch am Besten gefallen beim Fasten? Auf was würdet Ihr auf keinen Fall beim nächsten Mal verzichten wollen und was würdet Ihr weglassen? Ich freue mich über einen lebhaften Austausch oder Fragen in den Kommentaren! Disclaimer: Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit gibt meine persönliche Meinung und Erfahrungen wieder. Hier werden keine Kontraindikationen für die einzelnen Anwendungen angegeben, die aber selbstverständlich existieren. Er stellt keine medizinische Empfehlung dar und ersetzt keine ärztliche Beratung und Betreuung. Erstfaster und Menschen mit Erkrankungen sollten sich auf jeden Fall professionell beim Fasten begleiten lassen. Autorin: Manuela Schuster

Aufbautage und vorläufiges Endergebnis

Erster Aufbautag Morgens ging es erstmal darum die Kinder in die Betreuung zu bringen, vorher habe ich aber schnell noch die neuesten „Messergebisse“ festgehalten (die findest Du hier). Dann war ich mir Otto eine Runde spazieren und los ging es mit dem Fastenbrechen: Ich habe einen Apfel in Spalten geschnitten und in einer Auflaufform bei 180° Umluft für 30 Minuten (ohne vorheizen) gebacken und in der Zwischenzeit noch etwas gearbeitet. Dann war der große Moment gekommen und ich habe den „Bratapfel“ genüsslich mit viel kauen verspeist. Es war lecker, aber für mich nicht die ganz große Offenbarung, wie es oft beschrieben wird. Aber ich mochte da die Säfte und die Suppe vorher auch schon… Meinen Magen geht es gut und ich war nach dem Apfel gut satt. Im Laufe des Tages rumort es immer mal im Bauch und Darm, aber das ist zu erwarten und wenn überhaupt nur minimal unangenehm. Heute und die nächsten Tage nehme ich wieder Biotic-6-Plus, um meinem Darm beim wieder in die Gänge kommen zu helfen. Zu Mittag gab es dann eine nur leicht pürierte Gemüsesuppe und zum Nachtisch 2 Datteln. Abends war bei uns im Dorf „Raatsch- und Handarbeitsabend“, während die anderen leckeren Rhabarberkuchen mit Baiserhaube gegessen haben, habe ich eine ganz dünne Scheibe selbst gebackenes und lange gegärtes Sauerteigbrot und eine Mischung aus Quark und Naturjoghurt mit Leinsamen und etwas Petersilie verspreist. Danach hatte ich dann doch etwas Magendrücken und ziehen. Ob das einfach normal ist, daran lag das ich eigentlich hätte Knäckebrot essen sollen oder ob es die Hektik des Nachmittags war, kann ich nicht sagen. Aber es war sehr erträglich und auch bald wieder weg. Der Leberwickel am Abend hat wie immer schön gewärmt und gutgetan. Zweiter Aufbautag – mit Büro und Fahrt Am zweiten Tag bin ich zu meinem Teilzeitjob ins Büro gefahren. Zum Frühstück habe ich mir einen Obstsalat mit Erdmandelmehl und geschroteten Leinsamen eingepackt. Sehr lecker! Für mittags hatte ich selbst gemischtes Dressing aus Zitronensaft und etwas Olivenöl mit Kräutern für den Beilagen Salat aus der Kantine dabei. Außerdem hatte ich gekochte Bio Kartoffeln (mit Schale) und etwas selbst gemachte Bärlauch Butter mit. Das war alles sehr lecker und ich habe nicht alles aufgegessen. Denn wichtig ist sich in dieser Phase nicht zu überfuttern und sehr gründlich zu kauen! Abends kam ich gerade rechtzeitig zum Abendessen mit den Kindern und hatte wieder eine dünne Scheibe Sauerteigbrot, diesmal mit Frischkäse und etwas pürierte Suppe vom Vortag. Der Bürotag und die Fahrerei haben mich dann aber doch etwas aus der Bahn geschmissen und ich war so müde, dass ich auf der Couch eingeschlafen bin. Auch nicht hilfreich war sicherlich, dass ich an diesem Tag meine Periode bekommen habe, die aufgrund der doch deutlichen Übersäuerung der letzten 10 Tage etwas unangenehmer ausgefallen ist als sonst. Anzeige: Biotic-6-Plus Zur Unterstützung der Darmgesundheit und -funktion Hier klicken Dritter Aufbautag – das gab es zu essen Zum Frühstück gab es für die Kinder und mich warmes Porridge aus gekeimten Haferflocken mit etwas Zimt, Honig und Obst. Für die Kinder jeweils noch mit etwas Kakaopulver. Sehr lecker!Mittags gab es Salat, Reis und gedünstetes Gemüse mit etwas Tomatensauce für mich. Abends nochmal eine Scheíbe Sauerteigbrot mit Frischkäse und frisch gekochte Kürbissuppe. Fazit Damit sind die ausdrücklichen Aufbautage vorbei und ich gehe wieder ins „normale“ Leben. Ich merke, dass es mir gut geht und ich hatte auch schon 2x Stuhlgang, was gut ist, denn es zeigt, dass mein Stoffwechsel wieder in Gang kommt und keine Einläufe gebraucht werden. Mein Magen ist noch recht klein, also bin ich mit kleinen Portionen satt, das soll weiterhin auch so ähnlich bleiben, weswegen ich sehr langsam esse und gut kaue. Bis zum Abend des zweiten Aufbautages waren noch recht viele Ketonkörper im Urin, was heißt, dass die Ketose weitergelaufen ist. Am dritten Abend sind immer noch einige da, aber nicht mehr viel. Die Zahlen-Daten-Fakten zum Ende der Aufbautage sind aufgrund meiner Periode nicht eindeutig vergleichbar, aber ich schreibe sie euch trotzdem mal auf (immer im Vergleich zum Fastenbeginn): 4,7 kg Gewichtsverlust seit Beginn der Fastenkur (denkt daran: mindestens ein Kilo davon ist Wasser!) 1,3 Prozentpunkte Muskelmassengewinn seit Beginn des Fastens (ich bin mir nicht sicher, wie gut das meine Waage wirklich misst, aber das wäre ja super!) 2,9 Prozentpunkte Verlust beim Fettanteil, (das könnte ich mir vorstellen, siehe auch die weiteren Messungen 4 cm weniger Bauchumfang 6 cm weniger Umfang am Po 2,5 cm weniger Brustumfang (das ist aber denke ich nicht repräsentativ, da ich erst eine Woche vorm Fasten abgestillt habe) Ich wirke insgesamt schlanker und habe endlich auch meine Taille wieder Ansonsten ist erstmal fast alles geblieben wie im Zwischenfazit II, nur leider habe ich den großen Teil meiner Cellulitis von einem Tag auf den anderen plötzlich zurück. Ich hoffe, dass dieser Effekt durch meine Periode verursacht wurde, mal sehen. Soweit bin ich sehr glücklich mit den sicht- und fühlbaren Ergebnissen, noch wichtiger ist aber die gesundheitliche Prävention durch die Autophagie, die ich leider nicht messen kann. Ich werde Euch in einigen Wochen noch einmal davon berichten wie es mir geht, ob ich den erhofften Neustart in meiner Ernährung geschafft habe und ob ich den Gewichtsverlust halten konnte. Bis dahin, alles Gute und sorgt gut für Euch! Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster

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