Naturheilkunde

Unser Körper verfügt von Natur aus über immense Selbstheilungskräfte. Diese zu aktivieren und zu fördern ist das Ziel der Naturheilkunde. Die Mittel und Gesetze hierfür stellt die Natur selbst zur Verfügung. Ohne die Fähigkeit des Körpers, sich selbst zu heilen, wäre menschliches Leben nicht möglich. Diese Kräfte gilt es zu unterstützen, insbesondere wenn der Körper es nicht von alleine schafft, Störungen auszugleichen. Erkenntnisse und Erfahrungen unzähliger Kulturen und Völker fließen in die Naturheilkunde ein, die schon weit länger existiert als die Schulmedizin. Das heute genutzte Spektrum an Methoden ist in seiner Vielfalt beeindruckend. Säulen der Naturheilkunde Das Wissen um das Heilen mit den Mitteln der Natur basiert auf fünf Säulen: Licht – Luft – Wasser – Bewegung – Ernährung Basierend auf der Lehre von Pfarrer Sebastian Kneipp umfasst das Konzept der Naturheilkunde folgende fünf Therapiebereiche: –    Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) –    Diätetik (Ernährungstherapie) –    Bewegungstherapie –    Hydrotherapie (Wasseranwendungen) –    Ordnungstherapie (Struktur der Lebensführung) Ganzheitliche Betrachtung Ziel der Naturheilkunde ist es, durch den Einsatz natürlicher Mittel den Körper bei Erkrankungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Um dies zu erreichen, ist eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen sinnvoll. Demnach sollte nicht nur der Körper behandelt werden, sondern es wird versucht, auch Geist und Seele in Einklang zu bringen.  Entschlackungstee Bio – Für die Reinigung von innen Kräuterteemischung aus kontrolliert biologischem Anbau. Der regelmäßige Genuss fördert die Lösung und Ausschwemmung von Schlackenstoffen und reduziert zugleich den Appetit. So ist dieser Spezialtee auch ein idealer Begleiter bei Fastenkuren. Hier klicken Alternativmedizin Häufig werden auch alternativmedizinische Heilmethoden einbezogen, deren Wirkungsweise sich allerdings – anders als bei den Verfahren und Mitteln der Naturheilkunde – nicht wissenschaftlich belegen lässt. Hierzu zählen unter anderem: –    Traditionelle Chinesische Medizin –    Aromatherapie –    Bachblütentherapie –    Anthroposophische Medizin –    Elektroakupunktur –    Ayurvedische Medizin –    Homöopathie –    Neuraltherapie –    Heilfasten Reinigung von innen Auch der Reinigung des Körpers von innen wird in der Naturheilkunde Bedeutung beigemessen. Die Methoden sind vielfältig, z.B.: –    Heilfasten –    Entschlackungskuren durch den Verzicht auf schleimhaltige Lebensmittel –    Darmreinigungen –    Einläufe –    Allgemeine Ernährungsumstellung –    Saunagänge –    Basenbäder zur Entsäuerung über die Haut Der „innere“ Arzt Schon Hippokrates erkannte den „inneren Arzt“ in uns Menschen. Mit der Naturheilkunde soll dieser behutsam unterstützt werden, damit Störungen korrigiert werden können. Der Wunsch, diesen Selbstheilungskräften durch Mittel und Verfahren der Naturheilkunde auf die Sprünge zu helfen, ist in unserer heutigen Gesellschaft weit verbreitet. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Wellnessreisen für Körper, Geist und Seele

In Zeiten, in denen immer mehr Menschen über Stress in Beruf und Alltag klagen, gewinnen Wellnessreisen zunehmend an Bedeutung. Sei es nur ein Wochenende zum Relaxen oder gleich ein ganzer Wellnessurlaub – eine Auszeit in entspannter Atmosphäre, mit wohltuenden Behandlungen, kann kleine Wunder wirken. Der englische Begriff „Wellness“ bedeutet so viel wie „Wohlbefinden“ oder „Wohlfühlen“. Abgeleitet wird er aus einer Kombination der Worte „Wellbeing“ und „Fitness“, was zeigt, dass es sich sowohl ums körperliche als auch ums geistige und seelische Wohlbefinden dreht. Entsprechend vielfältig sind die Angebote von Hotels, Resorts, Heilbädern und Kurorten, wie auch die Motive der Reisenden. Warum eine Wellnessreise? Viele Faktoren können eine Rolle spielen, wenn es um die Entscheidung für eine Wellnessreise geht. An erster Stelle steht sicher der Wunsch nach einer Auszeit vom hektischen Alltag. Gerade wenn jemand über wenig Freizeit verfügt, bietet sich ein Wochenende in nicht allzu großer Entfernung zum Energietanken an. Für manche Menschen ist es wichtig, einfach mal etwas Gutes für sich selbst zu tun, sich verwöhnen zu lassen, nicht für andere da sein zu müssen. In zunehmendem Maße stehen solche Bedürfnisse auch bei längeren Urlaubsreisen im Vordergrund. Häufig kommen aber zu diesen allgemeinen Motiven auch konkrete Problembereiche hinzu, für die man sich Besserung erhofft. Dazu gehören beispielsweise Verspannungen, Rückenprobleme, schmerzende Füße, ein schwächelndes Immunsystem, Atemwegsprobleme oder depressive Stimmungen. Besonders Frauen hegen zudem oft den Wunsch, dem eigenen Aussehen durch entsprechende kosmetische Behandlungen auf die Sprünge zu helfen. Was kann eine Wellnessreise bewirken? Natürlich kann ein kurzer Wellnessaufenthalt keine chronischen Beschwerden mal eben auf die Schnelle beheben. Wohl aber können wichtige Anstöße gegeben, Verspannungen gelöst oder der Energiefluss aktiviert werden. Es ist zum Beispiel erstaunlich, was eine einzige Lymphdrainage als Entstauungstherapie in verschiedensten Körperregionen bewirken kann. Häufig gibt es inzwischen eine Verknüpfung von klassischen und medizinisch-therapeutischen Wellnessleistungen, die man als „Medical Wellness“ bezeichnet. Neben dem bereits erwähnten Ziel, bei einem Wellnessaufenthalt für einen Ausgleich von Körper, Geist und Seele zu sorgen, nimmt mancher auch Anstöße für Fitness, Ernährung oder mentale Entspannung mit nach Hause. Selbstredend wird ein längerer Aufenthalt oder gar eine „Wellness-Kur“ auch hier mehr bewirken als ein Wochenende, aber die stetig steigende Zahl von Leuten, die sich regelmäßig kürzere Auszeiten gönnt, spricht für sich.  Bio Erdmandeln gerieben Erdmandeln sind rein pflanzlich. Sie haben einen hohen Anteil an vollwertigen Ballaststoffen und sind dadurch verdauungsfordernd. Schmeckt wie geriebene Mandeln – es sind aber keine Mandeln, daher für Nussallergiker geeignet. Hier klicken Wellness-Angebote Die Angebote für Wellnessreisen sind vielfältig und sollten im Vorfeld einer Buchung sorgfältig mit den eigenen Bedürfnissen abgestimmt werden. Für manchen spielt der großzügige Bade- und Saunabereich eine übergeordnete Rolle, andere legen besonderen Wert auf bestimmte Anwendungen. Diese reichen von der klassischen Massage über Bäder, Kosmetik, Fitnesskurse, Yoga, Aromatherapie, Massagetechniken fremder Kulturen oder andere ausgefallene Massageangebote sowie traditionelle asiatische Heilkunst, bis hin zu ganzheitlichen Methoden wie Ayurveda, Thalasso oder Kneipp.  Was sonst noch dazu gehört Wirklich entspannend wird ein Wellnessurlaub nur, wenn man sich auch in der Umgebung wohlfühlt. Dazu gehört die Unterbringung in ansprechenden Zimmern, eine gute und möglichst gesunde Küche und für viele Menschen auch die passende Region. Erholungssuchende wollen häufig ihren Aufenthalt mit Ausflügen in die Natur, Sightseeing, Einkaufsbummeln oder kulturellen Veranstaltungen kombinieren. In jedem Fall sollte im Hotel bzw. Urlaubsort eine entspannte Atmosphäre herrschen und freundlicher Service eine Selbstverständlichkeit sein. Wenn all diese Faktoren stimmen, steht einem erholsamen Aufenthalt nichts im Wege, bei dem Körper, Geist und Seele in Einklang gebracht und die Energiespeicher für kommende Herausforderungen aufgetankt werden. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Neue Energie durch Basenfasten

Basenfasten ist eine sanfte Art Pfunde zu verlieren und gleichzeitig den Körper zu entgiften sowie den Stoffwechsel in Schwung zu bringen. Das Schöne daran: Es muss nicht gehungert werden! Grundsätzlich ist Basenfasten eine für jeden erwachsenen Menschen  geeignete Fastenform, gerade auch für diejenigen, bei denen herkömmliche Fastenkuren unangenehme Nebenwirkungen zeigen. Auch chronisch Kranke können durch Basenfasten ihren Körper entlasten, ohne die ausreichende Versorgung mit Nährstoffen zu gefährden. Für Menschen mit Verdauungsbeschwerden, Hautproblemen oder Migräne ist Basenfasten ideal geeignet. Wie funktioniert Basenfasten? Bei dieser milden Fastenmethode soll in erster Linie der Säure-Basen-Haushalt des Menschen ins Gleichgewicht gebracht werden. Daher darf während dieser meist ein- bis zweiwöchigen Fastenkur alles gegessen werden, was nicht säurebildend wirkt. Zu diesen basischen Lebensmitteln zählen beispielsweise Obst, Gemüse, Kräuter und Keimlinge – im Idealfall saisonale Produkte aus der Region, die bekanntlich den höchsten Vitamin- und Nährstoffgehalt aufweisen. Verzichtet werden sollte dagegen auf tierische Lebensmittel wie Fleisch, Milchprodukte und Eier, aber auch auf Süßigkeiten, Alkohol und Koffein. Wird der Stoffwechsel auf diese Weise entlastet, führt das nicht nur zum Verlust von Pfunden, sondern auch zu einer allgemeinen Verbesserung des Wohlbefindens mit neuer Energie. Beschwerden durch Übersäuerung Grundsätzlich benötigt unser Körper sowohl Basen als auch Säuren, die bei der Verdauung entstehen. Ein dauerhafter Überschuss an Säuren kann jedoch über Nieren, Darm, Haut und Atmung nicht mehr ausgeschieden werden und belastet den gesamten Organismus. Diese Belastung kann sich z.B. durch Verdauungsstörungen, Abgeschlagenheit, Kopfschmerzen, Hautunreinheiten, verstärkte Allergiesymptome, erhöhte Infektanfälligkeit oder auch Stimmungsschwankungen äußern. Außerdem können durch eine jahrelange Übersäuerung Krankheiten wie Diabetes, Bluthochdruck oder Osteoporose gefördert werden. Und auch Cellulite lässt  sich auf Übersäuerung zurückführen, da das Bindegewebe seine Elastizität verliert, wenn sich dort Stoffwechselprodukte ansammeln, die vom Körper nicht ausgeschieden werden können. Anzeige: Basenpulver TurboBalance – Perfekt für eine Basenkur Bestmögliche Unterstützung bei einer Basenkur, bei einer Reduktionsdiät, nach dem Sport. 2 1/2 Monatspackung Das Basenpulver TurboBalance ist eine basische Mineralstoffmischung auf Bicarbonat- und Citratbasis mit Zink für einen normalen Säure-Basen-Stoffwechsel. Frei von Lactose, Zucker, Aromen, Gluten, Konservierungsmitteln und Trennmitteln. Ohne Gentechnik. Hier klicken Wie kommt es zur Übersäuerung? In jeder Zelle unseres Körpers laufen Verbrennungs-, Synthese- und Abbauprozesse ab. Durch Krankheiten und ungesunde Lebensweise kann es zu einer Reduzierung der Stoffwechselvitalität kommen, was zu einer Ansammlung von Säuren im Körper führt. Viele unserer Ernährungs- und Lebensgewohnheiten fördern diese Säurebildung und reduzieren den Basenhaushalt. Dazu gehören das Rauchen, Alkohol, ein Übermaß an süßen Getränken, Zucker, Weißmehl, Fast Food, Milchprodukte, industriell hergestellte Lebensmittel, Umweltgifte, Stress und Hektik in Alltag und Freizeit sowie häufige negative Emotionen. Es gilt also nicht: Was sauer schmeckt, erzeugt Säure. Zitrone oder Essig werden zum Beispiel im Körper basisch, während Zucker bei der Umwandlung in Energie Säuren freisetzt. Ziele des Basenfastens Die Reduzierung von Körpergewicht ist nicht das Hauptziel des Basenfastens, kann aber recht schnell und ohne zu hungern erreicht werden. Grund dafür ist, dass durch den wieder funktionierenden Stoffwechsel die Nahrung besser verwertet werden kann. Weitere Ziele sind eine Entgiftung und Entschlackung des Körpers, die zum Beispiel zu einem verbesserten Hautbild und strafferem Bindegewebe führen. Da der Mensch zur Verdauung basischer Mahlzeiten weniger Energie benötigt,  steht mehr Energie für andere Dinge zur Verfügung. Zudem kann der Körper unerwünschte Stoffwechselendprodukte auflösen und ausscheiden. Damit sich der Körper aus eigener Kraft von Giften und Krankheitserregern befreien kann, muss der Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht sein. Basenfasten kann zur Bekämpfung von Beschwerden durchgeführt werden oder als reine Gesundheitsprävention dienen. Wie geht es nach dem Basenfasten weiter? Wichtig ist, dass man auch nach Beenden des Basenfastens auf eine basenreiche Ernährung achtet. Natürlich gibt es genetisch bedingte Unterschiede im Nährstoffbedarf, da nicht jeder menschliche Stoffwechsel gleich funktioniert. Grundsätzlich sollte aber einer Übersäuerung entgegengewirkt werden, um den Stoffwechsel nicht zu behindern. Das bedeutet aber nicht, dass auf säurebildende Lebensmittel wie Fleisch, Fisch oder auch süße Speisen gänzlich verzichtet werden muss. Nur muss das Verhältnis zu basenbildenden Lebensmitteln stimmen. Unterstützend wirken neben dem Trinken von ausreichend Wasser und Kräutertee auch mineralstoffreiche Nahrungsergänzungsmittel. Gepaart mit moderatem Ausdauersport und Muskeltraining, der Reduzierung von Stressfaktoren oder gar der Anwendung von Entspannungstechniken kann Übersäuerung mit all ihren negativen Folgen verhindert werden. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Diabetes auf dem Vormarsch

Weltweit leiden rund 350 Millionen Menschen unter den verschiedenen Formen der Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus, der sogenannten „Zuckerkrankheit“. In Deutschland sind nach Schätzungen fast zehn Prozent der Bevölkerung davon betroffen. Man unterscheidet verschiedene Diabetesformen, die jedoch alle zu einem dauerhaft erhöhten Blutzuckerspiegel führen. Wird Diabetes diagnostiziert, verändert sich das Leben der Betroffenen grundlegend – sei es durch regelmäßiges Spritzen von Insulin oder durch eine notwendige Umstellung des Lebensstils. Je früher die Stoffwechselerkrankung erkannt wird, desto größer sind die Chancen gravierende Folgeschäden zu vermeiden oder zu minimieren. Welche Diabetesformen gibt es? Die gravierendste Form ist Typ-1-Diabetes, der zu einem akuten Insulinmangel führt und Betroffene zwingt, ihr Leben lang Insulin zu spritzen. Etwa fünf Prozent der deutschen Diabetiker leiden unter dieser Form. Der weitaus größere Teil ist vom Typ-2-Diabetes betroffen, früher oft als „Altersdiabetes“ bezeichnet. Inzwischen erkranken auch zunehmend junge Menschen an dieser Form und müssen ihre Ernährung und Lebensweise entsprechend umstellen. Darüber hinaus  unterscheidet man zwischen Schwangerschaftsdiabetes, die erstmals in der Schwangerschaft auftritt oder entdeckt wird, sowie weiteren Formen, die im Rahmen anderer Erkrankungen oder genetischer Störungen entstehen. Mögliche Diabetes-Symptome Die Symptome der Diabetes-Typen 1 und 2 sind ähnlich, treten aber bei Typ 1 wesentlich früher und deutlicher auf. Deshalb wird Typ 2 häufig erst sehr spät entdeckt, wenn in vielen Fällen schon ein Folgeschaden vorliegt. Folgende Symptome deuten auf Diabetes hin: Erhöhtes Trinkbedürfnis Häufiger Harndrang Müdigkeit und Abgeschlagenheit Trockene Haut Gewichtsabnahme Sehstörungen Erhöhte Infektionsanfälligkeit Schlechtere Wundheilung Azetongeruch im Atem (nur bei Typ 1) Was geschieht bei Typ-1-Diabetes? Beim Typ-1-Diabetes handelt es sich um eine Autoimmunkrankheit, die meist schon in der Jugend oder im frühen Erwachsenenalter beginnt und sich in der Regel sehr schnell entwickelt. Die Bauchspeicheldrüse ist bei dieser Erkrankung nicht mehr in der Lage das Hormon Insulin zu produzieren. Dieses muss ein Leben lang durch Insulinspritzen zugeführt werden, um zu verhindern, dass der Blutzuckerspiegel lebensbedrohlich steigt. Da Insulin zugleich für den Transport des Blutzuckers in die Zellen benötigt wird, fehlt bei Insulinmangel Glucose für die Energiegewinnung. Stattdessen werden körpereigene Fette und Eiweiße abgebaut, was zur Übersäuerung des Blutes führen kann, die im schlimmsten Fall ein diabetisches Koma, also einen lebensbedrohlichen Schockzustand auslöst. Weiterhin kann es zu Durchblutungsstörungen, Arteriosklerose, Mineralstoffmangel (aufgrund der erhöhten Urinausscheidung) und einem erhöhten Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte kommen. Anzeige: Birkenzucker Xylitol – für Diabetiker geeignet Unser Birkenzucker wird zu 100 % natürlich aus Xylose von Birken und Buchen gewonnen. Das Ursprungsland ist Finnland. Die Süsskraft und der Geschmack sind 1 : 1 wie Kristallzucker. Unser Birkenzucker ist für Diabetiker geeignet und der glykämische Index beträgt 8. Natürlich wird unser Birkenzucker ohne Gentechnik hergestellt. Hier klicken Risikofaktoren für Typ-1-Diabetes Die genetische Veranlagung spielt eine große Rolle bei dieser Autoimmunerkrankung. Da aber viele Menschen mit dieser Veranlagung nicht an Diabetes erkranken, muss es weitere Auslöser geben. Das kann eine vorausgegangene Virusinfektion sein, die zu einer Fehlsteuerung des Immunsystems und damit zur Zerstörung der insulinproduzierenden Betazellen führt. Ähnlich kann sich eine durchlässige Darmschleimhaut (Leaky-Gut-Syndrom) ebenfalls darauf auswirken. Weiterhin zählen zu den Risikofaktoren Kuhmilch und glutenhaltige Getreideprodukte, insbesondere bei Babys in den ersten 12 bis 18 Lebensmonaten. Überhaupt ist der Einfluss gesunder Ernährung auf die Vermeidung des Typ-1-Diabetes nicht zu unterschätzen. Typ-2-Diabetes – die häufigste Form Über 90% der Diabetiker in Deutschland leiden unter dieser Form, die sich oft über einen langen Zeitraum hin entwickelt. Trotz funktionierender Bauchspeicheldrüse und insulinproduzierender Betazellen kommt es zur Erhöhung des Blutzuckerspiegels. Grund dafür kann eine Insulinresistenz der Zellen sein, die das Hormon Insulin nicht mehr erkennen und daher die Glucose nicht ins Zellinnere lassen. Oder aber eine Betazelldysfunktion lässt die Betazellen das Insulin zu langsam abgeben. In beiden Fällen kann das Insulin seine Aufgaben im Körper nicht mehr ausreichend erfüllen. Erst im Endstadium kann es dann dazu kommen, dass die Bauchspeicheldrüse tatsächlich versagt. Bis dahin wird Typ-2-Diabetikern kein Insulin verabreicht, sondern meist Antidiabetika verschiedenster Art. Diese hemmen z.B. die Glucoseaufnahme aus dem Darm oder die Glucosefreisetzung aus der Leber bzw. sollen die Wirkung des körpereigenen Insulins verstärken. Risikofaktoren für Typ-2-Diabetes Neben der genetischen Veranlagung werden für die Entstehung dieser Form vor allem falsche Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel verantwortlich gemacht. Wer über Jahre hinweg große Mengen an Zucker, Stärke und Weißmehl zu sich nimmt, zwingt die Bauchspeicheldrüse dazu, große Mengen an Insulin zu produzieren, um den Zucker aus dem Blut in die Zellen zu befördern. Bei gleichzeitigem Bewegungsmangel wird nur wenig Zucker zur Energiegewinnung benötigt, wodurch die Zellen mit der Zeit nicht mehr auf das Insulin reagieren, also insulinresistent werden. Dies geschieht insbesondere bei stark übergewichtigen Menschen. Entsprechend kann auch eine durch Fehlernährung oder Alkoholmissbrauch hervorgerufene Fettleber zur Entstehung von Diabetes beitragen, ebenso wie Magnesiummangel.  Bei fehlendem Magnesium wird die Funktion der Bauchspeicheldrüse herabgesetzt und auch der Transport der Glucose in die Zellen eingeschränkt. Inzwischen weiß man, dass Antioxidantien verhindern, dass freie Radikale die Insulin-Rezeptoren beschädigen. Deswegen können sowohl ein Mangel an Antioxidantien als auch chronische Entzündungen Diabetes auslösen oder begünstigen. Auch hormonelle Störungen, Stress oder bestimmte Medikamente – insbesondere Kortison – tragen unter Umständen ihren Teil dazu bei. Was tun bei Diabetes? Abgesehen von der notwendigen Insulinzugabe bei Typ-1-Diabetes, gibt es ganzheitliche Maßnahmen zur Abmilderung beider Formen. Typ 2 kann bei funktionierender Bauchspeicheldrüse sogar überwunden werden. Hierzu gehört vor allem die richtige Ernährung. Weitgehend vermieden werden sollten Zucker – entgegen langjähriger Empfehlungen auch Fruchtzucker – und synthetische Süßstoffe. Fette und Eiweiße sollten auf ein empfohlenes Maß reduziert werden, wobei die Zuführung von Omega-3-Fettsäuren einen effektiven Schutz bietet. Ebenso hilfreich sind eine Optimierung des Magnesium- und Vitaminhaushaltes, die Zuführung von Probiotika, Mineralstoffen, Chrom, Zink, eine basische Ernährung und natürlich ein ausgewogenes Maß an Bewegung. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Wie schädlich ist Glutamat?

Die Meinungen darüber, wie stark gesundheitsschädigend Glutamat tatsächlich ist, gehen weit auseinander. Vieles deutet darauf hin, dass der regelmäßige Verzehr in größeren Mengen zu Beschwerden verschiedenster Art und auch zu Gewichtszunahme führen kann. Keinesfalls sollte der Geschmacksverstärker als alleiniges Würzmittel oder Kochsalzersatz verwendet werden. Glutamat kommt nicht nur in der asiatischen Küche zum Einsatz, sondern ist auch unter anderem in vielen Fertiggerichten, Tütensuppen, Kartoffelchips, Soßen und Gewürzmischungen enthalten. Der Geschmacksstoff verstärkt das würzige Aroma dieser Produkte, worin die große Gefahr liegt, dass man sich an einen gewissen Einheitsgeschmack gewöhnt und die Sensibilität für natürliche Aromen verliert. So hat sich die durch Glutamat erzeugte Geschmacksrichtung „umami“ – das japanische Wort für „köstlich“ – neben süß, sauer, salzig und bitter etabliert. Es ist der hierzulande am häufigsten eingesetzte Zusatzstoff, dessen Verzehr sich seit den 70er Jahren vervielfacht hat. Was genau ist Glutamat? Auch einige naturbelassene Lebensmittel wie Tomaten, Fisch, Fleisch oder Käse enthalten Glutaminsäure bzw. ihre Salze und der menschliche Organismus bildet selbst eine entsprechende körpereigene Substanz.  In der Kritik stehen jedoch industriell zugesetzte Glutamate, die sich oft hinter der Bezeichnung „Aroma“ oder „Gewürzextrakt“ verbergen. Grundsätzlich muss Glutamat in der EU als zugelassener Lebensmittelzusatzstoff gekennzeichnet werden. Auch angeblich „glutamatfreie“ Lebensmittel können Hefeextrakt enthalten, bei dessen Herstellung Glutaminsäure gebildet wird. Dennoch muss dieser Extrakt nicht als Zusatzstoff gekennzeichnet werden, wird er doch aus natürlich vorkommender Hefe gewonnen und kann somit selbst in Bioprodukten enthalten sein.  Glutamat kann als Natriumglutamat, Kaliumglutamat, Calciumglutamat und Glutaminsäure vorkommen, die alle gleich wirken und als Botenstoffe im Gehirn eine bedeutende Rolle spielen, z.B. bei Schmerzübertragung, Körperwachstum und Gewichtsregulierung. Über die Schleimhäute gelangt die Aminosäureverbindung ins Blut und von dort weiter ins Gehirn. Macht Glutamat abhängig und dick? Wer regelmäßig glutamathaltige Nahrungsmittel konsumiert, wird eine Veränderung seines Geschmacks feststellen und immer häufiger zu entsprechenden Produkten greifen. Insbesondere bei Kindern und Jugendlichen sollte das unbedingt vermieden werden. Aus neurologischer Sicht kann man sogar noch weiter gehen und Glutamat als Rauschgift bezeichnen. Viele Fachleute gehen davon aus, dass die kleinen Moleküle die Blut-Hirnschranke teilweise überwinden können. Im Stammhirn kann es zu Funktionsstörungen wie der Gefühlswahrnehmung kommen. Auf diese Art wird beispielsweise das körpereigene Sättigungsgefühl außer Gefecht gesetzt, was der Lebensmittelindustrie enorme Potentiale eröffnet. Eindeutige Studien, die den Zusammenhang zwischen Glutamat und Appetitsteigerung belegen, gibt es derzeit noch nicht, vieles weist jedoch auf ein entsprechendes Risiko hin. Unverträglichkeit von Glutamat Ganz offensichtlich löst Glutamat bei manchen Menschen Unverträglichkeitsreaktionen aus. Da diese häufig nach dem Verzehr asiatischer Speisen mit ihrem hohen Glutamat-Anteil auftreten, spricht man vom „China-Restaurant-Syndrom“. Die Symptome sind vor allem Kopfschmerzen und Übelkeit, aber auch Herzklopfen, Hautrötungen, Schwächegefühle, Zittern, Muskelschmerzen, Kribbeln oder Taubheit im Nacken kommen vor. Betroffen sind vorwiegend Menschen westlicher Kulturen. Besonders stark können sich die Unverträglichkeitsreaktionen bei Kindern mit Fieber, Angstzuständen oder gar Ausfallerscheinungen äußern. Anzeige: Basische Bio Würze – Die natürliche Würze für Ihr Essen Die basische Bio Würze AIRASUN besteht aus 100 % natürlichen und hochwertigen Zutaten. Der hohe Gemüseanteil sowie der Verzicht auf Hefeextrakt, Geschmacksverstärker und Zusatzstoffe garantieren den 100% natürlichen Gemüsegeschmack und einen hohen Ballaststoffgehalt. Hier klicken Weitere Gesundheitsrisiken In welchem Ausmaß Glutamat gesundheitsschädigend ist, wird weiterhin in verschiedensten Forschungseinrichtungen weltweit untersucht. Es gibt bereits Erkenntnisse darüber, dass Glutamat zu den Neurotransmittern gezählt werden kann, die Migräne auslösen. Ebenso kann es zu eingeschränkter Konzentrations-, Lernfähigkeit und Sinneswahrnehmung, Schweißausbrüchen und Bluthochdruck führen. Auch eine Schädigung der Netzhaut ist durch regelmäßigen Verzehr von Glutamat in hoher Konzentration möglich und der Neurotransmitter kann die Bildung von Ödemen bei bösartigen Hirntumoren fördern. Zusammenhänge mit Krankheiten wie Alzheimer und Parkinson werden ebenfalls vermutet und untersucht. Wie kann man Glutamat vermeiden? Am besten schützt man sich vor den Risiken und Folgen durch übermäßigen Verzehr von Glutamat, indem man selbst kocht und das mit möglichst frischen Zutaten. Bei Fertigprodukten sollte man genau auf der Verpackung nachlesen, schließlich besteht eine Kennzeichnungspflicht von Geschmacksverstärkern mit Stoffnamen und zugehöriger E-Nummer E620 bis E625. Aber auch auf die Begriffe „Hefeextrakt“, „Gewürzextrakt“, „Aroma“, „Fleischextrakt“ und „fermentierter Weizen“ sollte geachtet werden. In jedem Fall macht es Sinn, darüber nachzudenken, ob ein gewähltes Produkt auch ohne solche Geschmacksverstärker ansprechend wäre und im Zweifelsfall lieber darauf zu verzichten. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Der Darm – Wurzel der Gesundheit oder Wurzel der Krankheit?

Schon Paracelsus sagte: Die Gesundheit liegt im Darm. Das liegt daran, dass der Darm ca. 80 % des Immunsystem beherbergt. Wenn dem so ist, dann bedeutet dies im Umkehrschluss, dass auch die Krankheit im Darm liegt. Denn wenn der Darm nicht richtig funktioniert, dann funktioniert auch das Immunsystem nicht richtig. Umso erstaunlicher ist es, dass sich die meisten Menschen damit noch nicht auseinandergesetzt haben, denn der Zustand des Darms bestimmt, wie gut die Nahrung verwertet wird und in welcher Geschwindigkeit Abfallstoffe und Schadstoffe den Körper wieder verlassen. Doch den meisten Menschen ist dies egal. Sie futtern alles in sich rein und wundern sich dann, wenn der Darm oder der Körper streikt. Die Folgen sind dann oft Verstopfung, Blähungen oder Durchfall. Verstopfung Allein in Deutschland leiden ca. 15 Millionen Menschen an Obstipation. Interessant ist dabei, dass Frauen davon doppelt so oft betroffen sind wie Männer. Man geht davon aus, dass die Dunkelziffer weit höher ist, da viele Menschen nicht zum Arzt gehen, sondern sich selbst behelfen mit Abführmitteln. Nicht umsonst sind Abführmittel eine der meist verkauften Produkte in der Apotheke. Dies ist auf Dauer jedoch keine Lösung, da sie nicht die Ursache behebt. Länger eingenommen sind Abführmittel sogar Teil des Problems. Sinnvolle Maßnahmen gegen Verstopfung: Ausreichen stilles Wasser trinken Ballaststoffreiche Ernährung Regelmäßige sportliche Bewegung Der Darm Der menschliche Darmtrakt ist ca. 6 m lang. Die Darmoberfläche ist ca. 400 m² groß und damit ca. 200 x umfangreicher als die Oberfläche unseres Körpers. Im Darm laufen wichtige Prozesse ab, die aus der vorverdauten Nahrung im Mund alles herausholen, was fürs Überleben gebraucht wird. Im Dickdarm, der eine Länge von ca. 1,5 Metern hat, verbleibt die aufgenommene Nahrung ca. 6 bis 7 Stunden. Die unverdaulichen Nahrungsbestandteile sowie Bakterien werden als Stuhl ausgeschieden. Die aufgenommen Nahrung macht dabei nur die Hälfte des Stuhlgangs aus. Die andere Hälfte des Stuhlgangs sind Bakterien aus der Darmflora, die bei der Verdauung geholfen haben. Darmflora Alle Mikroorganismen, die im Darm leben, bezeichnet man als Darmflora. Rund 500 verschiedene Bakterienstämme besiedeln den Darm. Diese nisten zu vielen Billionen an den inneren Schleimhäuten des Darms. Sie sind für das Immunsystem von größter Bedeutung und sorgen dafür, dass sich keine krankmachenden Parasiten, Pilze, Viren, Bakterien usw. im Darm ansiedeln. Stehen die Mikroorganismen im Darm in einem ausgewogenen Verhältnis zu einander, spricht man von einer ausgeglichenen Darmflora. Ist dieses Verhältnis aus dem Gleichgewicht, kann es zu Verstopfung, Blähungen oder Durchfall führen. Und dadurch wird der ganze Körper in Mitleidenschaft gezogen. Darmreinigung In der Schulmedizin wird der Reinigung des Darms sehr wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dies zeigt sich daran, dass kaum eine Therapie die Reinigung des Darms mit einbezieht. Aber auch die meisten Menschen kümmern sich wenig um Ihren Darm und haben noch nie eine Darmreinigung durchgeführt. Eine Darmreinigung sollte mindestens 1 mal jährlich, am besten aber 2 x jährlich durchgeführt werden. Ein Grund, warum viele Menschen noch keine Darmreinigung durchgeführt haben, könnte sein, dass sie denken, eine Darmreinigung ist äußerst kompliziert, aufwendig, teuer und im normalen Alltag nicht umsetzbar. Dies gehört schon längst der Vergangenheit an. Sie können bequem eine Darmreinigung zu Hause durchführen. Sie enthält natürliche Darmreinigungsmittel in Form von Binde- und Quellmitteln sowie nützlichen Darmbakterien zum Aufbau einer funktionierenden Darmflora. Anzeige: Biotic-6-Plus zum Aufbau Ihrer Darmflora Enthält eine ausgewählte Kombination von sechs aktiven Bakterienkulturen mit einer hohen Gesamtaktivität von mindestens zwei Milliarden koloniebildenden Einheiten pro Tagesdosis. Hier klicken Warum sind Ballaststoffe so wichtig? Eine gut funktionierende Verdauung ist eine Grundvoraussetzung für das Wohlbefinden. Ballaststoffe wurden lange Zeit als unnötig empfunden und vollkommen unterschätzt. Der Begriff „Ballaststoffe“ stammt noch aus einer Zeit, in der man diese Nahrungsbestandteile als „überflüssigen Ballast“ angesehen hat. In den Industrieländern schrumpfte der Ballaststoffanteil in der Ernährung aufgrund veränderter Ernährungsgewohnheiten – mehr Fleisch, Wurst und andere tierische Produkte sowie Fertigprodukte und Weißmehl, sodass viele Menschen die empfohlene Tagesmenge von 30 g Ballaststoffe (empfohlen von DGE) pro Tag nicht schaffen. Chronische Verstopfungen sind dann oft die Folge. Manch einem würden die Symptome und Qualen von vornherein erspart bleiben durch reichliche Aufnahme von Ballaststoffen. Ballaststoffe gelangen unverändert in den Darm, weil die menschlichen Verdauungssäfte sie nicht abbauen. Dadurch erhöhen Sie das Stuhlvolumen, binden Wasser und quellen auf. Das fördert die Verdauung und beugt Verstopfung vor. Gleichzeitig machen sie satt und sind daher auch hilfreich bei der Gewichtskontrolle. Damit nicht genug. Wissenschaftler entdecken immer mehr gesundheitliche Vorteile von Ballaststoffen:  – Ballaststoffe regeln den Cholesterinhaushalt  – Ballaststoffe verringern das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen  – Ballaststoffe verringern Bluthochdruck sowie Diabetes Dies sagt auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung. Einiges weist darauf hin, dass bei entsprechender Ernährung manche Krebsleiden seltener auftreten. Was sind Ballaststoffe? Bei den Ballaststoffen handelt es sich meist um Kohlenhydrate. Man unterscheidet zwischen unlöslichen und löslichen Ballaststoffen. Die unlöslichen Ballaststoffe binden durch ihr hohes Quellvermögen Flüssigkeit und vergrößern so ihr Volumen. Die Wasserbindung kann bis zum 100fachen des Eigengewichts betragen. Durch das Volumen wird die natürliche Darmbewegung beschleunigt. Dadurch verringert sich die Verweildauer des Speisebreis im Darm. Die löslichen Ballaststoffe binden Stoffwechselprodukte und Gallensäure und sorgen für deren Ausscheidung. Gallensäure besteht zu 80 % aus Cholesterin. Durch die Bindung der Gallensäure gelangt weniger Cholesterin in den Blutkreislauf und somit sinkt der Cholesterinspiegel. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Dem Körper mit MSM auf die Sprünge helfen

Ohne es zu wissen, leiden viele Menschen heute unter Schwefelmangel. Methylsulfonylmethan – kurz MSM – hilft in vielen Bereichen. Schwefel ist ein wesentlicher Bestandteil des menschlichen Immunsystems, des Bindegewebes, von Haut und Haar und von zahlreichen Körperfunktionen. Schwefelmangel kann zu unterschiedlichen Beschwerden führen, was den meisten Menschen jedoch nicht bewusst ist. Dabei war die Heilkraft von Schwefel schon in der Antike bekannt. Neuere Studien aus den USA belegen inzwischen die Heilungserfolge von MSM. MSM für Bindegewebe, Knochen und Gelenke Hauptbestandteil unseres Bindegewebes ist Kollagen. Damit der Körper ständig neues Kollagen bilden kann, muss ausreichend Schwefel zugeführt werden. Zusammen mit Elastin sorgt das Kollagen dafür, dass unser Bindegewebe straff bleibt und ist außerdem wesentlich für die Stabilität und Flexibilität von Knochen, Knorpeln und Sehnen. Darüber hinaus ist Schwefel wichtiger Bestandteil der Gelenkschmiere und Innenschicht der Gelenkkapseln, die vom Körper ständig neu gebildet werden müssen. Kann diese Regeneration aufgrund eines Mangels an Schwefel nicht ausreichend stattfinden, sind Schmerzen und steife Gelenke mögliche Folgen. Organischer Schwefel unterstützt das Immunsystem Bei Schwefelmangel sinkt die körpereigene Abwehrkraft. Grund dafür ist, dass ohne Schwefel kein Glutathion aufgebaut werden kann, das unter anderem aus der schwefelhaltigen Aminosäure Cystein besteht. Auch für die Aminosäuren Methionin und Taurin, für Enzyme und Hormone wie Insulin liefert MSM den Schwefel. Die genannten Aminosäuren, Glutathion und verschiedene Enzyme machen als Antioxidantien freie Radikale unschädlich und kämpfen so gegen viele Erkrankungen und vorzeitige Alterung an. Fehlender Schwefel führt also zu einer Schwächung des Immunsystems. MSM gegen Allergene und Parasiten Häufig wird von einer deutlichen Linderung von Symptomen bei Allergien gegen Pollen, Hausstaub, Tierhaare oder bestimmte Lebensmittel bei Einnahme von MSM berichtet. Das hängt damit zusammen, das MSM sich an die Schleimhaut binden kann, wodurch eine natürliche Schutzschicht zwischen Körper und Allergenen entsteht.  Somit können allergische Reaktionen ohne die Nebenwirkungen herkömmlicher Mittel bekämpft werden. Ähnliches gilt für parasitäre Hautinfektionen wie Haut- und Fußpilze oder epidermische Hauterkrankungen oder auch interne Parasiten wie Trichinen, Giardia und Darmwürmer. Auch hier gehen Forscher davon aus, dass die Anwesenheit von MSM Parasiten daran hindert, sich auf den Oberflächenrezeptoren der Schleimhaut festzusetzen. Entgiftung mit organischem Schwefel Organischer Schwefel hält die Oberflächen unserer Zellen durchlässig und geschmeidig. Somit sorgt er nicht nur für eine verbesserte Aufnahme von Nährstoffen und Vitaminen, sondern unterstützt zugleich die Ausleitung von Abfall- und Giftstoffen durch die Zellmembranen. Deshalb wird MSM von vielen Therapeuten als das stärkste Entgiftungsmittel überhaupt angesehen, das für unser Entgiftungsorgan Leber unerlässlich ist. Neben Schwermetallen und Schadstoffen, die in Verbindung mit Schwefel über den Verdauungstrakt ausgeschieden werden, bindet MSM auch beispielsweise Tabakrauch, Alkohol und Umweltgifte, die dann über den Urin den Körper verlassen. Bei Schwefelmangel werden diese Prozesse behindert, was zur Lagerung von Giften und damit zu beschleunigten Alterungsprozessen und verschiedenen Erkrankungen führen kann. Anzeige: Hochwertiger organischer Schwefel – MSM MSM ist eine hochwertige organische Schwefelverbindung, die im Körper des Menschen, in allen Wirbeltieren und in Pflanzen natürlicherweise vorkommt. Es ist dort an eine Vielzahl von Stoffwechselvorgängen beteiligt. Als organische Schwefelverbindung kann Methylsulfonylmethan (MSM) vom Körper ausgezeichnet aufgenommen werden. Hier klicken MSM gegen Schmerzen und Entzündungen Schon die Römer und Griechen der Antike wussten die schmerzstillende und heilende Kraft von Schwefelquellen zu schätzen. Inzwischen sind die schmerzlindernden und entzündungshemmenden Erfolge von oral eingenommenem MSM längst durch Studien und Patientenberichte belegt. Das Gute daran: die Einnahme ist im Gegensatz zu den meisten konventionellen Mitteln frei von Nebenwirkungen. Gute Erfolge werden mit organischem Schwefel z.B. im Bereich von Muskelschmerzen, -krämpfen und -verspannungen sowie bei der Wundheilung erzielt, weshalb er häufig in der Sportmedizin verwendet wird. Auch bei der mit zunehmendem Alter immer weiter verbreiteten Arthritis der Gelenke wird MSM wegen der guten Verträglichkeit gerne und mit beeindruckenden Resultaten eingesetzt. Ähnliches gilt für Rheuma und Arthrose und auch Blasen- und Schleimbeutelentzündungen können bei regelmäßiger Einnahme wirkungsvoll und nebenwirkungsfrei bekämpft werden. Organischer Schwefel im Kampf gegen Krebs Seit längerer Zeit wird der Einfluss von Schwefel auf Krebserkrankungen erforscht. Studien haben ergeben, dass er das Krebswachstum hemmen kann. Nach ersten Ergebnissen könnte der Ausbruch von Brustkrebs und Darmkrebs durch regelmäßige Einnahme von MSM um Jahre hinausgezögert werden. Zudem wurde eine positive Auswirkung auf die Regeneration erkrankter Zellen erkannt, was für die Zukunft der Krebstherapie von großer Bedeutung sein könnte. MSM für Schönheit und Fitness Auch zur Herstellung von Kollagen, Elastin oder Keratin benötigt der Körper Schwefel. Da unser Haar vorwiegend aus Keratin besteht, wird es bei Schwefelmangel spröde und glanzlos. Ähnlich ist es bei Nägeln, die brüchig werden. Unsere Hautstruktur wird durch Kollagen zusammengehalten, Elastin sorgt für die nötige Elastizität. Ohne diese Proteine wird die Haut rau und faltig. MSM wirkt der Hautalterung entgegen und zeigt auch in der Behandlung von Cellulitis, Akne und Verbrennungen Wirkung. Gleichzeitig ist Schwefel an der Energieproduktion und am Stoffwechsel beteiligt und hat somit Auswirkungen auf unsere Fitness. Wie versorgen wir unseren Körper mit Schwefel? Obwohl unser Köper weitaus mehr Schwefel als beispielsweise Magnesium oder Eisen enthält, wird der Frage einer ausreichenden Versorgung kaum Beachtung geschenkt. Dabei kann diese allein über die Ernährung nicht garantiert werden. Gewisse Mengen an Schwefel sind zwar in unserer Nahrung enthalten, aber heutige Ernährungsgewohnheiten und die industrielle Landwirtschaft stehen der ausreichenden Aufnahme entgegen. So ist durch den Einsatz von Kunstdünger der Schwefelgehalt von landwirtschaftlichen Flächen heute weitaus geringer als zu Zeiten, in denen mit Mist gedüngt wurde. Industriell verarbeitete Lebensmittel enthalten keinen Schwefel mehr, ebenso wenig wie erhitzte oder gekühlte. Verwertbaren Schwefel können wir nur über frische, rohe Lebensmittel aufnehmen. Man müsste sich aber schon von reiner Rohkost aus biologischem Anbau ernähren, um den täglichen Bedarf tatsächlich zu decken. Denn Rohmilch, rohes Fleisch oder ungerösteten und unerhitzten Kaffee – Lebensmittel mit ebenfalls hohem Schwefelanteil – nimmt wohl kaum jemand in größeren Mengen zu sich. Um den Körper ausreichend mit Schwefel zu versorgen, sollte also MSM als Nahrungsergänzungsmittel zugeführt werden. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden

Alkohol in Kosmetik? Jein!

Wenn es um das Thema Alkohol in Kosmetik geht, weichen wie so oft die Meinungen teilweise weit voneinander ab. Ganz grundsätzlich lässt sich in manchen Cremes auf Alkohol insgesamt nur schwer verzichten. Alkohol macht haltbar und verhindert Bakterienbefall, er fungiert als Lösungsmittel und „transportiert“ Wirkstoffe. Produkte mit Alkohol fühlen sich auf der Haut leicht an und „ziehen schnell ein“ bzw. trocknen eher auf der Haut, dabei trocknen Sie die Haut aber oft aus und greifen ggf. auch die Hautschutzbarriere an. Was kurzkettige Alkohole angeht ist man sich vielerorts (aber auch nicht überall) einig: die sollten nicht in Kosmetikprodukte sondern eher in Desinfektions- und Reinigungsmittel. Was macht Glycerin so problematisch? Glycerin ist ein farb- und geruchloser Zuckeralkohol. In Verbindung mit Fettsäuren entstehen sogenannte Triglyceride. Wie der Name schon sagt, bedeutet dies, dass ein Molekül Glycerin drei Moleküle Fettsäuren gleicher oder verschiedener Art bindet und daraus Fett entsteht. Und genau das ist das ursächliche Problem. Denn es bindet somit auch die wichtigen ungesättigten Fettsäuren der Naturöle wie Leinöl, Olivenöl, Distelöl usw. und auch das lebenswichtige Vitamin E. Dadurch kann es zur Verfettung und Stoffwechselstörungen kommen. Leider ist Glycerin vor allem ausgezeichnet wasserlöslich und kann deshalb vom Körper leicht aufgenommen werden. Es bindet enorm viel Wasser, was sich auf der Haut zunächst mal geschmeidig anfühlt. Aber wenn es trocknet, entzieht es den oberen Hautschichten eben dieses Wasser, was zu trockener Haut führt. Praktisch, dass dann mehr Creme benötigt wird, damit sich die Haut wieder besser anfühlt 😉 Zusätzlich ist Glycerin sehr reaktionsfähig und geht auch mit anderen Stoffen und Säuren im Körper eine Verbindung ein, welche den Körper zusätzlich belasten können. Deshalb ist nach unserer Auffassung Glycerin in Kosmetik sehr bedenklich.  Basische Bio Aufbaucreme Die basische Bio Aufbaucreme ist eine aufbauende, aktivierende Tages- und Nachtcreme und ist für alle Hauttypen geeignet. Sie wird mit pflanzlichem Silizium sowie Nachtkerzenöl, Jojobaöl, Makadaminanussöl und Rösenblüten-Tinktur hergestellt. Hier klicken Fettalkohole Wer sich mit dem Thema beschäftigt, der wird eher zu langkettigen Fettalkoholen greifen.  Diese gelten als gute Emulgatoren, die Fett und Wasser in den Cremes zusammenbringen. Außerdem sollen sie sogar Feuchtigkeit spenden, auch sind viele Wirkstoffe alkohollöslich und können so besser in die Haut transportiert werden.  Fettalkohole werden aus Pflanzenteilen hergestellt. Beispielsweise aus Korn, daraus entsteht dann Weingeist. Fettalkohol in der Kosmetik ist sehr mild und macht die Haut geschmeidig. Er trocknet nicht aus, sondern sorgt im Gegenteil dafür, dass Feuchtigkeit in der Haut verbleibt.  Noch besser ist es natürlich, wenn der genutzte Alkohol eine Bio Qualität hat. Wer einmal die Gelegenheit erhält reinen Bio Alkohol anzufassen, der wird gleich im ersten Moment den Unterschied merken. Gefühlt hat er regelrecht eine ölige Konsistenz, die einen leichten und angenehmen Film auf der Haut hinterlässt. Trotzdem sollte davon in der Kosmetik nicht zu viel verwendet werden, denn in hohen Dosen ist selbst ein hochwertiger Bio Fett-Alkohol austrocknend. Autoren: Helmut Hurle, Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Ballaststoffreiche Ernährung für Verdauung und Stoffwechsel

Heutige Ernährungsgewohnheiten führen bei vielen Menschen zu Verdauungsproblemen. Zu viel Fett, Weißmehl, Zucker, Fleisch, Wurst und Fertigprodukte bei gleichzeitig zu geringem Konsum von pflanzlicher Kost – das lässt den Darm träge werden. Um Abhilfe zu schaffen, ist eine schrittweise Umstellung auf ballaststoffreichere Nahrung sinnvoll. Das muss aber keineswegs einen totalen Verzicht auf alle Lieblingsspeisen bedeuten. Enthalten Lebensmittel keine oder nur geringe Anteile an Ballaststoffen, hat der Darm nicht genug zu tun. Nahrungsreste verweilen zu lange im Darm, werden eingedickt und es kommt zu Verstopfung. Unverdauliche Ballaststoffe hingegen saugen im Dickdarm Wasser auf, der Stuhl bleibt geschmeidig, der Reiz auf die Darmwände erhöht sich und damit die Darmtätigkeit. Grundsätzlich gilt daher: Je mehr Ballaststoffe die Nahrung enthält, desto besser funktioniert die Verdauung. Was genau sind Ballaststoffe? Unter Ballaststoffen versteht man pflanzliche Fasern, die vom Körper nicht verwertet werden können. Unlösliche Pflanzenfasern wie Zellulose oder Lignin kommen beispielsweise in Schalen von Getreidekörnern vor, lösliche Ballaststoffe wie Inulin, Pektin oder bestimmte Stärkeformen dagegen in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten und Nüssen. Diese löslichen Stoffe werden im Dickdarm von Darmkeimen aufgespalten und als Energiequelle genutzt, während die unlöslichen die Darmtätigkeit anregen. Besonders reich an Ballaststoffen sind beispielsweise Getreideprodukte wie Vollkornbrot, Müsli, Vollkornnudeln oder Naturreis, aber natürlich auch Kartoffeln, Gemüse – insbesondere Hülsenfrüchte – und Obst. Eher keine nennenswerten Mengen enthalten dagegen tierische Lebensmittel wie Fleisch, Fisch und Eier, ebenso wie Weißmehlprodukte, polierter Reis oder Pudding. Anzeige: Bio Erdmandeln Erdmandeln haben einen hohen Anteil an vollwertigen Ballaststoffen. In Verbindung mit verschiedenen Vitalstoffen, Enzymen, Phytosterinen, Mineral- und Spurenstoffen (v.a. Magnesium) und ungesättigten Fettsäuren bietet die Erdmandel alle Vorteile einer darmfreundlichen Kost. Hier klicken Wofür Ballaststoffe sonst noch gut sind Neben der bereits dargestellten verdauungsfördernden Wirkung unterstützen Ballaststoffe die Schaffung und Erhaltung einer gesunden Darmflora, regulieren Cholesterinwerte und können vorbeugend gegen Darmerkrankungen bis hin zu Darmkrebs wirken. Auch können sie dazu beitragen, einen Typ-2-Diabetes zu verhindern bzw. erhöhen die Insulinempfindlichkeit und verzögern so die Aufnahme von Traubenzucker im Blut. Da sie schneller sättigen als ballaststoffarme Nahrungsmittel, stellt sich zudem häufig ein gewichtsreduzierender Effekt ein. Indem sie über die Nahrung in den Darm gelangte Giftstoffe binden, fördern sie deren Ausscheidung. Dadurch dass Körner und Pflanzenfasern in der Regel besser gekaut werden, erhöht sich darüber hinaus die Speichelproduktion, was wiederum dem Kariesschutz dient. Welche Mengen braucht der Körper? Empfohlen wird eine tägliche Zufuhr von mindestens 30 bis 40g, noch besser wären 50 g. Bei den heute vorherrschenden Essgewohnheiten erreichen allerdings nur wenige Deutsche diese Werte. Dabei ist es gar nicht so schwierig, wenn man zumindest einige ballaststoffarme gegen ballaststoffreiche Lebensmittel austauscht, z.B. Vollkornbrot statt Weißbrot, Kartoffeln statt Teigwaren oder Rote Grütze statt Cremespeise. So reichen z.B. 500g Gemüse und Kartoffeln, 250g Obst und vier Scheiben Vollkornbrot aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Ganz wichtig ist dabei, dass ausreichend Flüssigkeit aufgenommen wird – mindesten 2 Liter pro Tag! Diese benötigen die Ballaststoffe, um im Darm aufquellen zu können. Im Idealfall sind das Mineralwasser, Kräutertees und Säfte. Bei zu geringer Flüssigkeitszufuhr kann es passieren, dass die Ballaststoffe schlecht vertragen werden. Wie sieht es mit der Verträglichkeit aus? Wer seine Ernährung auf ballaststoffreiche Kost umstellen möchte, sollte dies behutsam angehen. Eine radikale Umstellung kann zu Blähungen und sonstigen Magen-Darm-Beschwerden führen. Der Darm muss sich erst allmählich auf die faserreiche Kost einstellen, deshalb empfiehlt es sich, mit kleineren Mengen zu beginnen und diese schrittweise zu erhöhen. Sinnvoll ist es, z.B. zunächst fein gemahlene Vollkornbrotsorten zu wählen und nach und nach verschiedene Nahrungsmittel auszuprobieren. Und dabei ist natürlich auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme wie auch Bewegung zu achten. Dazu gibt es noch viele hilfreiche Tipps zum Verzehr, z.B. nur reif geerntete Tomaten und Früchte, Nüsse und Kerne möglichst frisch, Hülsenfrüchte vorab 12 bis 48 Stunden in Wasser eingeweicht, Leinsaat und Flohsamen ebenfalls eingeweicht und mit sehr viel Flüssigkeit usw. Ist der Darm erst einmal in Schwung und auf die ballaststoffreiche Kost eingestellt, wird auch hier und da eine weniger vorteilhafte Lieblingsspeise die positiven Effekte nicht schmälern. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

Nährstoffwunder Spirulina

Die Mikroalge Spirulina – besser bekannt als Blaualge – wird wegen ihrer zahlreichen positiven Eigenschaften als Nahrungsergänzungsmittel eingesetzt. Dabei sind die Erkenntnisse über die spiralförmige Mikroalge keineswegs neu. Schon die Azteken wussten um ihre Vorzüge und auch in Teilen Afrikas wird die Alge seit Jahrhunderten verwendet. Heute wird sie als „Superfood“ auch in den Industrienationen immer mehr geschätzt. Zur Supernahrung wurde die Mikroalge Spirulina durch ihre einzigartige Zusammensetzung: Kein anderes Nahrungsmittel kann einen vergleichbar hohen Gehalt an Nährstoffen und Eiweiß aufweisen. So enthält die Alge mehr als 60% pflanzliches Eiweiß und zudem eine beeindruckende Konzentration an Vitamin A und C, Kalzium, Eisen, Kalium, Karotin und weiterer Vitalstoffe. Schon bei geringer Einnahme kann der tägliche Bedarf an bestimmten Mineralstoffen zu einem großen Teil abgedeckt werden und das bei einem minimalen Kaloriengehalt. Zusätzlich versorgen Spirulina-Algen den Körper mit gesundheitsfördernden Enzymen. Spirulina stärken das Immunsystem In verschiedenen Untersuchungen wurden die Botenstoffe des Immunsystems im Blutstrom überprüft und festgestellt, dass die regelmäßige Einnahme von Spirulina die Produktion des Botenstoffes Zytokin sowie von Antikörpern erhöht. Die in den Algen enthaltenen Kalium-Salze hindern Viren daran, in die Zellen einzudringen, Polysaccharide unterstützen die Zellkommunikation und stärken somit die Selbstheilungskräfte bzw. die Aktivität gegen Krankheitserreger. Außerdem bieten die ebenfalls enthaltenen Antioxidantien wie beispielsweise Eisen, Zink, Selen, Karotin oder die Vitamine C und E einen wichtigen Schutz vor sogenannten freien Radikalen, die durch negative Einflüsse wie Stress oder falsche Ernährung im Körper freigesetzt werden und die Zellen schädigen. Weitere positive Wirkungen von Spirulina Bei der Behandlung von Allergien wie Heuschnupfen oder Hautallergien konnte festgestellt werden, dass durch die Einnahme von Spirulina die Symptome deutlich abgemildert werden. Das hängt damit zusammen, dass darin enthaltene Stoffe den Ausstoß von Histamin hemmen. Auch bestätigen Wissenschaftler aus aller Welt, dass dank Spirulina Cholesterinspiegel und Blutdruck gesenkt werden können. Durch die hohe Konzentration von Nährstoffen ist Spirulina zudem eine gute Ergänzung für Menschen mit erhöhtem Bedarf, z.B. durch Leistungssport, Wachstum, Schwangerschaft, Stress oder Rekonvaleszenz. Gerade im Sportbereich gaben entsprechende Versuche Hinweise auf die leistungssteigernde Wirkung. Einen ebenso positiven Einfluss sehen viele in der Krebsvorsorge, in der Verlangsamung des Alterungsprozesses, der Verbesserung von Darmflora und Verdauungsprozessen oder auch bei der Behandlung von Strahlungsschäden. Nicht zuletzt wird die Alge beispielsweise von Heilpraktikern und Zahnärzten als natürliches Entgiftungsmittel eingesetzt, da sie Schwermetalle absorbiert. Anzeige: geballte Lebenskraft mit Algen und Alfalfa Einzigartige Algenmischung aus Spirulina, Chlorella, Lithotamnium und Alfalfa. Für die sanfte Reinigung und Aktivierung des Körpers. Mit vielen Enzymen, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen in natürlicher Form. Hier klicken Wo kommen Spirulina-Algen vor? Die Mikroalge Spirulina zählt zu den Cyanobakterien, die bereits vor Milliarden von Jahren auf der Erde entstanden und unter extrem unwirtlichen Bedingungen existieren können. Beispielsweise gedeiht Spirulina in warmen, alkalischen Salzseen in Zentral- und Ostafrika, Mittelamerika, Südostasien und Australien. In tropischen und subtropischen Gebieten werden die Algen heutzutage in sogenannten Wasserfarmen kultiviert. Dazu benötigt man weder synthetische noch organische Düngemittel und mineralsalzhaltiges Wasser gibt es in heißen Ländern oft reichlich. Pro Anbaufläche bieten Spirulina-Algen mehr Eiweiß und Nährstoffe als jedes andere Nahrungsmittel. Somit werden sie in ihrer Bedeutung für die Welternährung weiter zunehmen. In welcher Form ist Spirulina erhältlich? Als Nahrungsergänzungsmittel wird Spirulina in unterschiedlicher Form angeboten, sei es als Pulver, Tabletten oder Kapseln. Besonders vorteilhaft ist die Einnahme als Pulver mit Flüssigkeit, da so die Nährstoffe besonders schnell aufgenommen werden können. Deshalb sind auch Smoothie-Rezepte mit dem Algenpulver voll im Trend. Autor: Helmut Hurle Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus.

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