Bier und der Säure-Basen-Haushalt: Mythos oder Wahrheit?

Wenn es um den Säure-Basen-Haushalt geht, steht Bier oft im Verdacht, den Körper zu übersäuern. Gleichzeitig kursiert die Aussage, dass dunkles Bier sogar leicht basisch wirken könne. Doch was ist dran, und wie passt Bier in eine basenüberschüssige Ernährung? Säure- oder Basenbildner? Die PRAL-Werte (Potential Renal Acid Load) geben an, ob ein Lebensmittel im Stoffwechsel säure- oder basenbildend wirkt: Positive PRAL-Werte → säurebildend Negative PRAL-Werte → basenbildend Bier im Vergleich (pro 100 g): Bier-Sorte PRAL-Wert (meq/100 g) Stoffwechsel-Wirkung Helles Bier (Lager/Pale) +0,9 eher säurebildend Dunkles Bier (Stout) –0,1 minimal basisch Warum dieser Unterschied? Dunkles Bier enthält mehr Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium, die die Säurelast etwas abpuffern. Helles Bier liefert weniger Mineralien und wirkt daher eher säurebildend. Bier ist kein basisches Wundermittel Auch wenn dunkles Bier laut PRAL-Wert minimal basenbildend sein kann, gilt: Bier kann keine basenreiche Ernährung ersetzen Für eine echte Basenüberschuss-Wirkung braucht es Gemüse, Kräuter und Obst Bier bleibt ein alkoholisches Getränk – mit allen Nachteilen für den Stoffwechsel und die Gesundheit Alkohol und Gesundheit: Weniger ist mehr Selbst wenn dunkles Bier leicht basisch wirkt, bedeutet das nicht, dass regelmäßiger Bierkonsum gesund ist. Alkohol belastet die Leber und den Stoffwechsel Er kann Entzündungsprozesse fördern und das Schlafverhalten stören Regelmäßiger Konsum erhöht langfristig das Risiko für Herz-Kreislauf- und Lebererkrankungen Merke: Ein gelegentliches dunkles Bier kann im Sinne des Säure-Basen-Haushalts okay sein Für deine Gesundheit und deinen Säure-Basen-Haushalt sind Wasser, Kräutertee und Gemüsesaft die klar bessere Wahl Fazit Dunkles Bier ist minimal basenbildend, helles Bier eher säurebildend Basische Ernährung funktioniert aber nicht über Bier, sondern über frische, pflanzenbasierte Lebensmittel Alkohol sollte trotzdem nur in Maßen genossen werden – für den Stoffwechsel und die Gesundheit Autorin: Manuela Schuster Hinweis: Alkohol kann gesundheitsschädlich sein. Menschen mit Alkoholproblemen sollten professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, z. B. über Hausärzte oder Suchtberatungsstellen. Dieser Beitrag dient ausschließlich der Information und stellt keine Empfehlung zum Alkoholkonsum dar.
Zurück zur Balance: Warum unser Stoffwechsel auf basenüberschüssige Ernährung programmiert ist

Unser moderner Lebensstil könnte evolutionär betrachtet kaum weiter von den Lebensbedingungen unserer Vorfahren entfernt sein. Dabei hat sich unser Erbgut seit der Steinzeit nur um ca. 0,1 % verändert.Das bedeutet: Unser Stoffwechsel funktioniert noch immer fast genauso wie vor 40.000 Jahren. Doch während wir heute in einer Welt voller verarbeiteter Lebensmittel, Milchprodukte und Getreide leben, war die Ernährung unserer Vorfahren völlig anders – und genau daran sind unsere physiologischen Abläufe bis heute angepasst. Evolution & Ernährung: Was unsere Gene verraten Die Menschen der Steinzeit lebten von dem, was sie jagen und sammeln konnten: Tierische Quellen: Jagdbeute, Fisch, gelegentlich Aas Pflanzliche Nahrung: Früchte, Beeren, Blätter, Wurzeln, Nüsse Keine Landwirtschaft: Kein Getreide, keine Hülsenfrüchte, keine Milchprodukte Diese Ernährungsweise war proteinreich, gleichzeitig aber voller frischer, pflanzlicher Kost.Untersuchungen zeigen, dass der Proteinverzehr in der Steinzeit bis zu 3-mal höher war als heute.Trotzdem wirkte die Ernährung basenüberschüssig, weil die große Menge an frischem Obst und Gemüse die Eiweißlast ausglich. Der Säure-Basen-Haushalt damals und heute Wissenschaftler haben berechnet, dass die Steinzeit-Ernährung im Schnitt einen Basenüberschuss von ca. 80 meq pro Tag lieferte.Unser Körper erhielt also täglich eine basische Entlastung, die den Stoffwechsel im Gleichgewicht hielt. Heute ist das Verhältnis oft umgekehrt: Viel Getreide und Getreideprodukte Tierische Fette und verarbeitete Fleischwaren Milch & Milchprodukte als Standard Weniger frische, basenbildende Pflanzenkost Das Ergebnis:Die heutige Durchschnittsernährung erzeugt einen Säureüberschuss von 50–100 meq pro Tag. Unser Organismus, der noch immer auf Basenüberschuss programmiert ist, muss diesen Überschuss an Säuren permanent ausgleichen – z. B. über Puffersysteme in Blut und Gewebe.Langfristig kann das den Körper belasten. Was bedeutet das für unseren Alltag? Wenn wir verstehen, dass unser Stoffwechsel auf Steinzeitbedingungen ausgerichtet ist, wird klar: Wir brauchen mehr basenbildende Lebensmittel, z. B. Gemüse und Salate Obst und Beeren Kräuter und Keimlinge Gute Säurebildner wie Nüsse, Samen und hochwertige Eiweiße sind weiterhin wichtig,sollten aber durch reichlich Basenbildner ausgeglichen werden. 💡 Praktischer Tipp:Richte deine Mahlzeiten so aus, dass sie basenüberschüssig sind.Ein einfaches Verhältnis ist 2/3 basenbildende und 1/3 gute säurebildende Lebensmittel.So unterstützt du deinen Körper dabei, wieder in seine natürliche Balance zu finden – genau so, wie es unsere Gene vorsehen. Fazit: Unsere Gene wollen Basen Unser Stoffwechsel hat sich seit der Steinzeit kaum verändert, unsere Ernährung dagegen dramatisch.Während unsere Vorfahren täglich einen Basenüberschuss von rund 80 meq hatten, liefert unsere moderne Kost oft bis zu 100 meq Säureüberschuss. Wer sich basenüberschüssig ernährt, lebt nicht nur im Einklang mit seinem Körper,sondern schenkt ihm genau das, was er seit Jahrtausenden kennt: Balance statt Übersäuerung. Autorin: Manuela Schuster
Milchalternativen in der basenüberschüssigen Ernährung – welche passen wirklich?

Milchalternativen sind aus Supermarktregalen und gesunden Küchen kaum noch wegzudenken. Besonders in der basenüberschüssigen Ernährung stellen sie eine beliebte Alternative zur Kuhmilch dar – doch sind sie automatisch auch basisch? In diesem Beitrag werfen wir einen genauen Blick auf die bekanntesten Milchalternativen, erklären den PRAL-Wert, und klären, welche Sorten wirklich gut in eine basenbewusste Ernährung passen. Was ist der PRAL-Wert? Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) zeigt, wie stark ein Lebensmittel den Säure-Basen-Haushalt belasten oder entlasten kann.Dabei gilt: Negativer PRAL-Wert → basisch Positiver PRAL-Wert → säurebildend Wichtig: Der PRAL-Wert bewertet die stoffwechselaktive Wirkung, nicht den Geschmack!So wirkt z. B. Zitrone basisch, obwohl sie sauer schmeckt – und Mandelmilch leicht basisch, obwohl Mandeln säurebildend sind. Warum das so ist, erklären wir gleich. Milchalternativen im Vergleich Hier eine Übersicht gängiger Milchalternativen und ihr durchschnittlicher PRAL-Wert pro 100 ml: 🌱 Milchalternative ⚖️ PRAL-Wert (ca.) 🧘 Wirkung Mandelmilch (ungesüßt) –0,5 bis –1,0 leicht basisch Hafermilch (ungesüßt) +1,1 leicht säurebildend Reismilch +1,0 leicht säurebildend Sojamilch +1,8 bis +2,0 mäßig säurebildend Kokosmilch –0,3 bis 0 neutral bis leicht basisch Kuhmilch (zum Vergleich) +1,1 bis +1,5 leicht säurebildend Achtung bei gesüßten Varianten: Zucker erhöht den PRAL-Wert – ungesüßte Alternativen sind also klar zu bevorzugen. Warum wirkt Mandelmilch basisch, obwohl Mandeln gute Säurebildner sind? Mandeln selbst enthalten viele Eiweiße und Fette, was sie zu den sogenannten guten Säurebildnern (PRAL Wert ca. +4,3) macht:Sie liefern hochwertige Nährstoffe, aber belasten den Säure-Basen-Haushalt leicht. Mandelmilch dagegen besteht nur aus 2–10 % Mandeln – der Rest ist Wasser.Sie enthält kaum Eiweiß, dafür aber basisch wirkende Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium. Deshalb wirkt ungesüßte Mandelmilch leicht basisch und passt wunderbar in eine basenüberschüssige Ernährung. Welche Pflanzenmilch passt am besten in eine basenüberschüssige Ernährung? Wenn du dich basenbewusst ernähren möchtest, sind folgende Milchalternativen besonders empfehlenswert: Mandelmilch (ungesüßt): leicht basisch, mild im Geschmack, gut verträglich Kokosmilch: neutral bis leicht basisch, ideal für Smoothies & Currys Hafermilch: leicht säurebildend, aber ballaststoffreich und in Maßen gut kombinier-/ ausgleichbar Fazit: Balance ist der Schlüssel Die Wahl deiner Milchalternative kann den Unterschied machen – vor allem, wenn du dich basenüberschüssig ernähren möchtest. Dabei geht es nicht um Verzicht, sondern um ein bewusstes Verhältnis von basenbildenden und guten säurebildenden Lebensmitteln. Tipp für deinen Alltag:👉 Kombiniere Mandel- oder Kokosmilch mit frischem Obst, Hirse, Leinsamen oder Gemüse – so entsteht ein rundum basenfreundlicher Start in den Tag. Autorin: Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen und mit großer Sorgfalt zusammengestellt.Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Weiterbildung rund um das Thema Gesundheit und Ernährung. Es handelt sich nicht um medizinische Beratung, Diagnosen oder Therapieanweisungen.Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Ärztin, Heilpraktikerin oder Therapeutin deines Vertrauens. Wir schließen jede Haftung für Schäden jedweder Art aus, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier veröffentlichten Informationen entstehen.
Kurkuma – Die goldene Wurzel mit basischer Kraft

Kurkuma, auch bekannt als „indischer Safran“ oder einfach Gelbwurz, gehört seit Jahrhunderten zu den wichtigsten Heilpflanzen der ayurvedischen und asiatischen Naturheilkunde.Doch wusstest du, dass Kurkuma auch einen wertvollen Beitrag zu deinem Säure-Basen-Haushalt leisten kann? In diesem Artikel erfährst du, warum Kurkuma mehr ist als nur ein Trendgewürz – und warum es in keiner basenbewussten Küche fehlen sollte. PRAL-Wert von Kurkuma: wissenschaftlich berechnet Der PRAL-Wert (Potential Renal Acid Load) zeigt an, wie stark ein Lebensmittel nach der Verstoffwechslung säure- oder basenbildend wirkt – basierend auf seinem Gehalt an Protein, Phosphor, Kalium, Kalzium und Magnesium. 👉 Für Kurkuma (Pulver) liegen die Nährwerte pro 100 g bei: Protein: 7,8 g Phosphor: 299 mg Kalium: 2080 mg Magnesium: 193 mg Kalzium: 183 mg 📊 Berechneter PRAL-Wert:–36,2 pro 100 g➡️ Das ist ein deutlich negativer Wert und macht Kurkuma zu einem stark basenbildenden Lebensmittel! Natürlich isst man keine 100 g Kurkuma auf einmal (sollte man auch nicht) – aber schon kleine Mengen können durch ihren konzentrierten Gehalt an Mineralstoffen einen spürbaren basischen Effekt unterstützen, vor allem wenn sie regelmäßig eingesetzt werden. Was macht Kurkuma so besonders? Neben seiner basischen Wirkung punktet Kurkuma mit einer beeindruckenden Liste an gesundheitsfördernden Eigenschaften: ✔️ Entzündungshemmend Der Hauptwirkstoff Curcumin wirkt stark entzündungshemmend – ideal für Gelenke, Verdauung und Immunsystem. ✔️ Leber- und gallenfreundlich Kurkuma unterstützt die Funktion von Leber und Galle – zwei zentrale Organe bei der Entsäuerung und Entgiftung. ✔️ Stoffwechselaktivierend Es regt die Verdauung an, fördert die Fettverwertung und hilft, Stoffwechselrückstände schneller auszuleiten. ✔️ Antioxidativ Kurkuma schützt deine Zellen vor oxidativem Stress – ein Zustand, der mit einer latenten Übersäuerung in Verbindung stehen kann. So kannst du Kurkuma basisch in deine Ernährung integrieren Morgens im goldenen Kurkuma-Latte (mit Hafer- oder Mandelmilch) Im Smoothie mit Mango, Banane und Ingwer Als Gewürz für Ofengemüse, Dips oder Salatsoßen In Currys oder Suppen – besonders lecker mit Kokosmilch und Kichererbsen Wichtig: Kombiniere Kurkuma am besten mit frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer – dieser verbessert die Aufnahme von Curcumin im Körper um ein Vielfaches! Fazit: Goldgelb & basisch – Kurkuma ist ein echtes Multitalent Ob du nun deine Verdauung unterstützen, dein Immunsystem stärken oder einfach nur mehr basische Komponenten in deine Ernährung bringen willst – Kurkuma ist eine einfache, natürliche und wirksame Ergänzung. Und das Beste? Du brauchst keine großen Mengen – schon ein halber Teelöffel täglich kann deinem Körper helfen, Säuren zu neutralisieren und die innere Balance zu fördern. Noch ein Tipp zum Schluss: Wenn du mehr über basische Lebensmittel, PRAL-Werte oder natürliche Entsäuerung erfahren willst, stöbere gern weiter in meinem Blog – oder abonniere meinen Newsletter für Tipps aus der Welt der basenüberschüssigen Ernährung! Hast du schon Erfahrungen mit Kurkuma gemacht?Schreib mir in die Kommentare – oder teile dein Lieblingsrezept mit Kurkuma! Autorin: Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen und mit großer Sorgfalt zusammengestellt.Sie dienen ausschließlich der allgemeinen Information und Weiterbildung rund um das Thema Gesundheit und Ernährung. Es handelt sich nicht um medizinische Beratung, Diagnosen oder Therapieanweisungen.Bei Verdacht auf eine Erkrankung oder bei bestehenden gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an einen Ärztin, Heilpraktikerin oder Therapeutin deines Vertrauens. Wir schließen jede Haftung für Schäden jedweder Art aus, die direkt oder indirekt aus der Anwendung der hier veröffentlichten Informationen entstehen.
Was ist der PRAL-Wert – und warum ist er wichtig für deine Ernährung?

Was bedeutet „PRAL“? Der Begriff PRAL steht für „Potential Renal Acid Load“, auf Deutsch: potenzielle Säurebelastung der Niere.Der PRAL-Wert gibt also an, wie stark ein Lebensmittel den Säure-Basen-Haushalt im Körper beeinflusst, nachdem es verdaut und verstoffwechselt wurde. 📌 Ein positiver PRAL-Wert → säurebildend📌 Ein negativer PRAL-Wert → basenbildend Wie wird der PRAL-Wert berechnet? Die Berechnung basiert auf dem Gehalt an bestimmten Nährstoffen, die im Körper entweder säurebildend oder basenbildend wirken: Säurebildend: Eiweiß (v. a. schwefelhaltige Aminosäuren), Phosphor Basenbildend: Kalium, Kalzium, Magnesium Der berechnete Wert ergibt den PRAL-Wert in mEq pro 100 g Lebensmittel – eine theoretische Einschätzung, wie stark ein Lebensmittel die ausscheidungspflichtige Säurelast über die Nieren beeinflusst. Beispiele für PRAL-Werte Lebensmittel PRAL-Wert (pro 100 g) Brokkoli –1,2 (basenbildend) Kartoffeln –4,0 (stark basenbildend) Fleisch, Rind +9,5 (stark säurebildend) Käse (Hartkäse) +23,6 (sehr stark säurebildend) Mandeln +3,6 (leicht säurebildend) Spinat (roh) –14,0 (sehr basenbildend) Wichtig: Der PRAL-Wert hat nichts mit dem Geschmack zu tun. Zitronen schmecken sauer, sind aber im Stoffwechsel basenbildend! Anzeige: Wenn es mal mit der basenüberschüssigen Ernährung nicht geklappt hat: Turbo-Balance Hier klicken Warum ist der PRAL-Wert wichtig? Ein dauerhaft säureüberschüssiger Lebensstil – geprägt von tierischen Produkten, Zucker, Stress und Bewegungsmangel – kann zu einem aus dem Gleichgewicht geratenen Säure-Basen-Haushalt führen.Typische Folgen können sein: Energiemangel & Konzentrationsprobleme Hautprobleme Muskel- und Gelenkbeschwerden Mineralstoffverluste (z. B. Magnesium, Kalzium) Daher empfiehlt sich eine basenüberschüssige Ernährung, also ein Verhältnis von etwa 80 % basenbildenden und 20 % säurebildenden Lebensmitteln. Kritik am PRAL-Wert – was du wissen solltest Obwohl der PRAL-Wert eine hilfreiche Orientierung bietet, gibt es berechtigte Einwände und Einschränkungen, die man kennen sollte: Nur bestimmte Nährstoffe werden einbezogen.Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine oder die individuelle Darmflora werden nicht berücksichtigt – obwohl sie den Säure-Basen-Haushalt ebenfalls beeinflussen. Gekocht vs. roh, verarbeitet vs. frisch?Der PRAL-Wert bezieht sich meist auf 100 g eines isolierten Lebensmittels – nicht auf die Zusammensetzung einer Mahlzeit oder deren Zubereitung. Der PRAL-Wert ist ein Modell – kein Laborwert.Er basiert auf durchschnittlichen Nährstoffwerten und berechnet eine theoretische Säurebelastung. Er sagt nichts über den tatsächlichen Nährstoffgehalt der Lebensmittel auf deinem Teller aus. Individuelle Reaktionen bleiben unberücksichtigt.Alter, Stoffwechseltyp, Krankheiten, Medikamente oder Lebensstil können die Wirkung von Lebensmitteln individuell stark beeinflussen. Fazit Der PRAL-Wert ist ein wissenschaftlich fundierter Richtwert – kein Dogma.Er hilft dir zu erkennen, welche Lebensmittel tendenziell basenbildend und welche säurebildend wirken. Wenn du langfristig vitaler, ausgeglichener und gesund leben willst, ist er ein einfacher Kompass für deine tägliche Ernährung. 👉 Die goldene Regel: Nicht perfekt essen – ausgewogen essen.Mit reichlich Gemüse, Kräutern, basischen Getränken und gelegentlichen „Säure-Tagen“ in Balance bleiben – das ist basische Lebensfreude! Autorin: Manuela Schuster Die hier veröffentlichten Informationen werden nach bestem Wissen weitergegeben. Es handelt sich nicht um Diagnose- oder Therapieanweisungen. Bei dem Verdacht auf eine Erkrankung suchen Sie unbedingt Ihren Arzt oder Heilpraktiker auf. Die Veröffentlichungen dienen zu Ihrer Information und Weiterbildung. Wir schließen die Haftung für Schäden jedweder Art, die durch die Anwendung der Angaben direkt oder indirekt entstehen, aus..
Sole Trinkkur für die richtige Zellversorgung

Jeden Morgen ein Glas Wasser mit einem Teelöffel Himalaya-Salzsole zu beginnen, kann weitreichende positive Auswirkungen auf Deine Gesundheit haben. Dieses „Elixier“, bekannt als Sole-Trinkkur, nutzt die reichhaltigen Mineralien des Himalaya-Salzes, um den Körper auf zellulärer Ebene zu nähren und zu revitalisieren. Die Bedeutung von Salz für unseren Körper Salz ist nicht nur ein Geschmacksverstärker – es ist für unseren Körper ebenso lebensnotwendig wie Wasser. Unser Blut besteht unter anderem aus Wasser und Salz. Es enthält Frequenzmuster aller Elemente, die auch im menschlichen Körper vorkommen, und ist somit grundlegend für die optimale Funktion unserer Zellen. Im Gegensatz zu raffiniertem Kochsalz, das meist nur aus Natriumchlorid besteht und vom Körper Energie zur Entfernung benötigt, bietet natürliches Kristallsalz wie das aus der Himalaya-Region eine Fülle von Mineralien, die direkt von den Zellen aufgenommen werden können. Vorteile der Sole-Trinkkur Verbesserte Zellversorgung: Das unter hohem Druck kristallin gewordene Himalaya-Salz versorgt die Zellen effektiv mit lebenswichtigen Mineralien, was die Gesundheit und Funktionalität der Zellen verbessert. Unterstützung der Verdauung und Detoxifikation: Die tägliche Einnahme von Sole-Wasser stimuliert die Produktion von Magensäure und Verdauungsenzymen, was die Nahrungsaufnahme verbessert und den Körper bei der Entgiftung unterstützt. Haut- und Atemwegsgesundheit: Salz wird auch in der Schulmedizin genutzt, um Atemwegs- und Hautprobleme zu behandeln, da es entzündungshemmende und antibakterielle Eigenschaften hat. Stärkung des Immunsystems und Stressabbau: Die in der Sole enthaltenen Mineralien können das Nervensystem beruhigen und die Stressresistenz erhöhen, was wiederum das Immunsystem stärkt. Regulierung des Blutdrucks: Trotz des allgemeinen Glaubens, dass Salz den Blutdruck erhöht, kann Sole aus natürlichem Himalaya-Salz bei einigen Menschen dazu beitragen, den Blutdruck zu senken. Säure-Basen-Haushalt: Sole-Tinktur hilft, den Säure-Basen-Haushalt auszugleichen, was wiederum zu einer verbesserten allgemeinen Gesundheit führen kann. Gefäßgesundheit: Es gibt Hinweise darauf, dass Sole dabei helfen kann, Gefäßverkalkungen zu lösen und somit die Gefäßgesundheit zu fördern. Anzeige: Original Salzkristallsteine aus der Himalaya-Region Perfekt geeignet zum Ansetzen von Sole. Hier klicken Anleitung zur Herstellung von Sole-Wasser Um Sole herzustellen, füllst Du ein Glasgefäß zu einem Viertel mit Himalaya-Salz oder Himalaya-Salzsteinen und bedeckst es mit Wasser, sodass eine Schicht Salz immer sichtbar bleibt. Nachdem die Salzlösung über Nacht gestanden hat, ist sie gebrauchsfertig. Sobald das Wasser kein Salz mehr lösen kann, ist eine 26%ige Sole entstanden. Du kannst jederzeit neues Frischwasser hinzufügen, um mehr Sole entstehen zu lassen. Du kannst Dir sicher sein, dass Du eine gesättigte Sole hast, wenn immer noch ein Rest ungelöstes Salz im Glas ist. Ein Teelöffel dieser Sole kann täglich in einem Glas möglichst reinem stillen Wasser aufgelöst und auf nüchternen Magen getrunken werden. Ich empfehle Dir in Dich hineinzuhören, ob es Dir guttut. Ich persönlich trinke so jeden Morgen 0,5 Liter Soletinktur. Und während ich sonst eher damit kämpfe genug zu trinken, fällt es mir bei der Sole-Tinktur sehr leicht. Woran merkst Du, dass Dir die Sole-Tinktur guttut? Fazit Die Sole-Trinkkur mit Himalaya-Salz bietet eine einfache, jedoch effektive Methode, um den Körper mit essentiellen Mineralien zu versorgen und die allgemeine Gesundheit zu fördern. Durch die Integration dieser uralten Gesundheitspraxis in Deinen Alltag kannst Du von den zahlreichen Vorteilen profitieren und Dein Wohlbefinden auf natürliche Weise steigern. Autorin: Manuela Schuster Solltest Du starke Medikamente nehmen oder sonstige gesundheitliche Probleme haben, sprich bitte mit Deinem Arzt über Deinen Plan es mit Himalaya-Sole-Tinktur zu versuchen. Vorsicht, bitte keinesfalls mit normalem Kochsalz durchführen! Dieser Artikel gibt Informationen zu Forschungsergebnissen und persönliche Erfahrungen weiter. Er kann eine ärztliche Beratung und Begleitung nicht ersetzen.
Basenfasten-Erfahrungsbericht Tage 1-9

Vom 27. April bis insgesamt 10. Mai 2024 habe ich erst mit Basenfasten angefangen und dann auf Buchinger Fasten erweitert. Untenstehend findest Du die Erfahrungsberichte dre einzelnen Tage. Ich teile darin neben meiner persönlichen Motivation zum Fasten auch zahlreiche Tipps und Zusatzinformationen zum Thema. Lies also sehr gern mal rein! Basenfasten – ein Erfahrungsbericht Tag 1 Tag 2 Basenfasten – Zwischen Fußball und Badewanne Tag 3 Basenfasten – der erste Tag mit Büroarbeit Tag 4 fasten – heute nur mit Saft und Brühe Tag 5 – erster Mai mal andersDer 6. Tag und die Fischstäbchen-HölleTag 7 – zwischen Einlauf und Ketose Tag 8 – über zu wenig Schaf und Cellulitis Zwischenfazit nach 3 Tagen Basenfasten und 5 Tagen Buchinger FastenTag 9 – Routine mit BegeisterungTag 10 – alles hat ein Ende, aber Fasten hat zweiZwischenfazit II – endgültiges Ende der strengen FastenperiodeFastenbrechen, Aufbautage und vorläufiges Endergergebnis Die Fastenkur ist vorbei und ich werde in einigen Wochen hier noch hinzufügen, wie es mir danach weiter ergangen ist und ob ich die sicht- und messbaren Ergebnisse halten und ausbauen konnte oder nicht. Hinterlasst mir gern einen Kommentar, wie Euch der Erfahrungsbericht gefällt und ob für Euch die richtigen Informationen drin waren! Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Endlich genug trinken? Das Warum und Strategien für die Umsetzung.

Wasser ist das Elixier des Lebens. Trotz dieser allgemein bekannten Weisheit vernachlässigen viele von uns die ausreichende Flüssigkeitsaufnahme im Alltag. Die Faustregel, dass man täglich etwa 30ml Wasser pro Kilogramm Körpergewicht trinken sollte, kennst du vielleicht schon. Dieser Bedarf kann sich jedoch je nach körperlicher Aktivität, Gesundheitszustand und bei speziellen Ernährungsformen wie Fastenkuren erhöhen. Erfahre hier, warum eine ausreichende Wasserzufuhr essentiell ist und wie du sie in deinen Alltag integrierst. Die Wichtigkeit der richtigen Wassermenge Wasser spielt eine zentrale Rolle in fast allen Körperfunktionen, schließlich besteht unser Körper ja auch zum großen Teil aus Wasser. Es hilft bei der Regulierung der Körpertemperatur, unterstützt die Verdauung, erleichtert die Nährstoffaufnahme und fördert die Ausscheidung von Abfallstoffen. Eine ausreichende Wasseraufnahme kann zudem positiv den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen, indem sie hilft, den Körper von überschüssigen Säuren zu reinigen. Denn Deine Nieren sind zu einem guten Teil für die tägliche Entsäuerung Deines Körpers zuständig. Sie sind ständig damit beschäftigt saure Abfallprodukte so weit zu neutralisieren, dass sie gut über den Urin ausgeschieden werden können. Da hilft es enorm, wenn genug Flüssigkeit zur „Verdünnung“ zur Verfügung steht. Die Signale Deines Körpers ernst nehmen Zu den deutlichsten Anzeichen einer zu geringen Flüssigkeitsaufnahme gehören trockene Lippen, Müdigkeit, reduzierte Urinausscheidung und dunkel gefärbter Urin. Diese Symptome sollten als sofortige Handlungsanweisung verstanden werden, mehr zu trinken. Tatsächlich geht man landläufig davon aus, dass in dem Moment, in dem Du ein Durstgefühl spürst, schon circa ein halber Liter Wasser in Deinem System fehlt. Langfristig kann eine chronische Dehydration zu ernsthafteren Gesundheitsproblemen führen, einschließlich Nierensteinen, Harnwegsinfektionen und sogar Nierenschäden. Darüber hinaus beeinträchtigt ein Flüssigkeitsmangel die kognitiven Funktionen, die Konzentration und die allgemeine Stimmung. Strategien für Deine optimale Hydratation Tägliche Trinkziele setzen: Eine Trink-App oder eine hübsche Wasserflasche können motivieren und als ständige Erinnerung dienen. Vielleicht setzt Du Dir ganz konkret Trinkziele: Zum Beispiel um jeweils welche Uhrzeit Dein Glas / Deine Flasche leer sein sollte und sofort wieder aufgefüllt wird. Habe immer eine Wasserflasche griffbereit: Egal, ob zu Hause, am Arbeitsplatz oder unterwegs – eine Wasserflasche in Reichweite zu haben, erleichtert das regelmäßige Trinken. Wasser geschmackvoll aufwerten: Ein Spritzer Zitrone, ein paar Minzblätter oder Gurkenscheiben können Wunder wirken, um den Geschmack zu verbessern und die Trinkfreude zu steigern. Auf die Zeichen achten: Beginnen deine Lippen auszutrocknen? Dies könnte ein Hinweis darauf sein, dass es Zeit ist, nachzufüllen. Nicht nur die Zunge anfeuchten: Viele Menschen trinken immer nur wenige Schlucke, bis das trockene Gefühl im Mund verschwindet. So ist es schwierig auf die ausreichende Menge am Tag zu kommen. Wenn Du zu diesen Menschen gehörst, gewöhne Dir an Deine Schlucke mitzuzählen. Ich trinke inzwischen immer gleich 8-11 Schlucke pro Trinkvorgang. Vielleicht kannst Du Deine Anzahl auch steigern? So merkst Du, dass es gut geklappt hat Wenn Du ausreichend trinkst, wirst Du Dich nicht nur vitaler und wacher fühlen, Du merkst auch, dass Du seltener trockene Lippen hast. Auch sollte Dein Urin ab Mittag eher die Farbe einer ganz dünnen Weißweinschorle, als die einer Orangenlimonade haben. 😉 Langfristig wirst Du noch weitergehende Veränderungen bemerken. Vielleicht nimmst Du etwas ab, hast bessere und / oder straffere Haut, fühlst Dich insgesamt leistungsfähiger, bist seltener krank und / oder Deine Stimmung wird besser. Fazit Das Bewusstsein für die eigene Trinkmenge zu schärfen, ist der erste Schritt. Indem du regelmäßiges Trinken zu einem festen Bestandteil deines Tages machst, wirst du nicht nur Deinem Säure-Basen-Haushalt, sondern Deiner Gesundheit insgesamt einen großen Dienst erweisen. Probiere es aus und fühle den Unterschied! Wir sind gespannt auf deine Erfahrungen Wie stellst du sicher, dass du täglich genug trinkst? Hast du besondere Tricks oder Routinen entwickelt? Oder kämpfst du damit, täglich genug zu trinken? Teile deine Tipps und Erfahrungen in den Kommentaren – wir freuen uns auf einen regen Austausch! Autorin: Manuela Schuster
Kaffee und der Säure-Basen-Haushalt: Ein Paradigmenwechsel

Kaffee, eines der beliebtesten Getränke weltweit, ist oft Gegenstand von Diskussionen, wenn es um Gesundheit und Ernährung geht. Dabei hält sich hartnäckig die Meinung, dass Kaffee den Körper übersäuert. In diesem Artikel schauen wir uns das noch einmal genauer an. Der PRAL-Wert von Kaffee Der PRAL (Potential Renal Acid Load) Wert misst die Produktion von Säuren oder Basen, die nach der Verstoffwechslung eines Lebensmittels oder Getränks im Körper verbleibt. Ein negativer PRAL-Wert weist darauf hin, dass ein Lebensmittel oder Getränk basische Eigenschaften hat und somit zur Alkalisierung des Körpers beitragen kann. Bei Kaffee liegt der PRAL-Wert mit ca. -1 im leicht negativen Bereich, was bedeutet, dass er, entgegen der landläufigen Meinung, basische Rückstände im Körper hinterlässt. Übersäuerung des Körpers vs. des Magens Es ist wichtig, zwischen der latenten Azidose, einer Verschiebung der pH-Werte im Körper in den sauren Bereich und der Übersäuerung des Magens, die sich in Symptomen wie Sodbrennen äußern kann, zu unterscheiden. Obwohl Kaffee aufgrund seiner Säure zu Magenbeschwerden führen kann, bedeutet dies nicht, dass er zur Übersäuerung des Körpers beiträgt. Tatsächlich zeigt der PRAL-Wert, dass Kaffee nach der Verstoffwechslung eher basische Eigenschaften aufweist. Dunkle vs. helle Röstung Die Röstung von Kaffeebohnen hat einen Einfluss auf deren Säuregehalt, aber auch auf deren Geschmack und Aroma. Dunkle Röstungen, die bei höheren Temperaturen geröstet werden, haben tendenziell einen geringeren Säuregehalt als helle Röstungen. Dies könnte für Personen mit empfindlichem Magen von Vorteil sein, da dunkler gerösteter Kaffee möglicherweise weniger Magenreizungen verursacht. Der Effekt der Röstung auf den PRAL-Wert und die basischen Eigenschaften von Kaffee ist jedoch minimal. Basenfasten und Kaffee Trotz der Erkenntnis, dass Kaffee eine geringe Säurebelastung für den Körper darstellt und im Rahmen des Säure-Basen-Haushalts sogar leicht basisch verstoffwechselt wird, empfehlen Experten während einer Basenfastenkur oft den Verzicht auf Kaffee. Der Hauptgrund dafür liegt nicht primär in der Säure-Basen-Wirkung des Kaffees, sondern in seinen anderen Eigenschaften. Koffein, der Hauptwirkstoff im Kaffee, ist ein Stimulans, das das Nervensystem beeinflusst, den Blutdruck erhöht und die Herzfrequenz steigern kann. Im Rahmen des Basenfastens, das auf Entspannung, Entschlackung und die Regeneration des Körpers abzielt, könnte der Effekt von Koffein diesen Zielen entgegenstehen. Der Verzicht auf Kaffee während des Basenfastens soll helfen, den Körper von sämtlichen Stimulanzien zu befreien und eine tiefere Entspannung und Entgiftung zu fördern. Zudem kann Kaffee bei einigen Personen die Produktion von Magensäure anregen und somit bei empfindlichen Personen zu Verdauungsbeschwerden führen, was wiederum den Zielen des Basenfastens widerspricht, den Verdauungstrakt zu beruhigen und zu regenerieren. Daher ist es im Kontext des Basenfastens sinnvoll, auf Kaffee zu verzichten, um den Körper bestmöglich zu unterstützen, sich zu erholen und das innere Gleichgewicht wiederherzustellen. Fazit Die Erkenntnis, dass Kaffee basische Rückstände hinterlässt, könnte für viele Kaffeeliebhaber überraschend und positiv sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass man unbegrenzt Kaffee konsumieren sollte. Gerade wenn Du zu den Menschen mit empfindlichem Magen gehörst, machte es Sinn, dass Du darauf achtest, wie viel Kaffee Du individuell verträgst. Für Dich könnte die Wahl einer dunkleren Röstung eine gute Strategie sein, um Genuss ohne Unbehagen zu ermöglichen. Probiere es einfach mal aus! Gegen eine leichte Übersäuerung des Magens kann Dir ggf. auch die Einnahme eines Basenpulvers helfen. Anzeige: Basenpulver – zur Bekämpfung von Übersäuerung Egal ob latente Übersäuerung des Körpers oder leichte Übersäuerung des Magens. Turbo-Balance unterstützt das natürliche Gleichgewicht. Hier klicken Da sich aber jenseits einer leicht basischen Wirkung von Kaffee ein übermäßiger Konsum von Koffein negativ auf die das Wohlbefinden und die Gesundheit, insbesondere das Herz-Kreislauf-System auswirken kann. Solltest Du unabhängig davon, ob Dein Magen auf die Säure im Kaffee empfindlich reagiert oder nicht, nicht mehr als 3-4 Tassen Kaffee pro Tag trinken. Wie immer ist es wichtig ganz individuell auf Deinen Körper und dessen Signale zu achten und Dein Verhalten, auch den Kaffeekonsum, ggfs. anzupassen. Tipp zum Schluss Eine ganz kleine Prise Salz nimmt dem Kaffee viel seiner Bitterkeit. Viele Menschen nutzen diesen Trick, um auf Zucker im Kaffee verzichten zu können… Hat Dir dieser Artikel geholfen? Wie handhabst Du es mit dem täglichen Kaffeekonsum? Schreib uns gern Deine Erfahrungen und ggf. Deine Fragen in die Kommentare! Autorin: Manuela Schuster
Die Kartoffel: Der Joker der basischen Ernährung

Heute tauchen wir tief in die Welt der Kartoffel ein, die für eine ausgewogene und gesunde Ernährung unverzichtbar ist. Als echter Joker in der basischen Küche bietet sie nicht nur Genuss, sondern auch eine Vielzahl von gesundheitlichen Vorteilen. Lass uns gemeinsam entdecken, warum die Kartoffel ein wahrer Schatz ist! Die Kartoffel in der basischen Ernährung Die Kartoffel ist der Joker der basischen Ernährung. Anders als viele andere klassische Sättigungsbeilagen wird sie basisch verstoffwechselt, was sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil jeder basischen Küche macht. Ihre Vielseitigkeit in der Zubereitung und ihre gesundheitlichen Vorteile machen sie zu einem echten Allrounder auf unserem Speiseplan. Die Nährstoffe der Kartoffel Die Kartoffel ist ein komplettes Nahrungsmittel, das heißt, sie liefert alle wichtigen Nährstoffe, die unser Körper braucht, einschließlich hochwertigem pflanzlichem Eiweiß und basisch wirkendem Kalium. Zudem ist sie reich an Stärke, was zur Vorbeugung gegen Darmkrebs empfohlen wird. Gerade zum Beispiel ein leckerer Kartoffelsalat hat dann noch zusätzliche Vorteile: denn wenn die Kartoffel nach dem Kochen einmal abkühlt, so wird ein Teil der enthaltenen Stärke unverdaulich. Das führt zum einen zu weniger Kalorien und zum anderen zu einem besonderen Ballaststoff auf den ich unten noch einmal näher eingehe. Gesundheitliche Vorteile der Kartoffel Die gesundheitlichen Vorteile der Kartoffel sind vielfältig. Ihr geringer Eiweißanteil ist besonders hochwertig und enthält Aminosäuren in einem perfekten Verhältnis. Sie reguliert den Blutzucker- und Insulinspiegel, trägt zur Regulation des Säure-Basen-Gleichgewichts bei und enthält zudem viel Vitamin C sowie Proteasehemmstoffe, die Viren und krebsauslösende Substanzen neutralisieren können. Die oben schon erwähnte unverdauliche Stärke bei einmal abgekühlten Kartoffeln, ist dann auch noch besonders gut für die Schleimhaut des Dickdarms und fördert eine gesunde Darmflora. Ballaststoffe in der Kartoffel Empfohlen wird, dass ein erwachsener Mensch mindestens 30 g Ballaststoffe am Tag zu sich nimmt. Besser wären sogar 40 Gramm. Und doch liegt der durchschnittliche Verzehr in Deutschland bei unter 22 Gramm am Tag. Die Kartoffel ist ohne Schale nicht sehr ballaststoffreich, aber durch das Belassen der Schale wird sie zu einer ballaststoffreichen Mahlzeit. Eine mittelgroße Kartoffel mit Schale enthält etwa 2 bis 3 Gramm Ballaststoffe. Wenn die Schale entfernt wird, verringert sich der Ballaststoffgehalt auf etwa 1 bis 2 Gramm pro Kartoffel. Tatsächlich lassen sich sehr viele Gerichte bei denen die Schale klassischerweise entfernt wird auch mit Schale gut zubereiten. Beispielsweise ist eine Kartoffelsuppe mit Schale sehr lecker, Pellkartoffeln sind eine gute Alternative zu Salzkartoffeln. Wedges und Pommes sind auch und gerade mit Schale lecker! Die basische Wirkung der Kartoffel Der PRAL-Wert der Kartoffel liegt je nach Zubereitungsart und Sorte zwischen -2 und -6. Dieser negative Wert zeigt an, dass die Kartoffel im Körper basisch verstoffwechselt wird, was dazu beiträgt, das Säure-Basen-Gleichgewicht zu unterstützen. Deswegen ist die Kartoffel auch für das Basenfasten geeignet. Vielfältige Zubereitungsmöglichkeiten Ein weiterer Pluspunkt der Kartoffel ist ihre Vielseitigkeit in der Zubereitung. Ob als Pellkartoffel, in Suppen mit viel Gemüse oder als delikate Beilage – die Kartoffel bietet zahlreiche Möglichkeiten, um den Gaumen zu verwöhnen und gleichzeitig von ihren gesundheitlichen Vorteilen zu profitieren. Schritt für Schritt zur basenüberschüssigen Ernährung Wer sich gern basischer ernähren möchte, aber eine schnelle Ernährungsumstellung scheut ist mit der Kartoffel sehr gut beraten. Schaut Euch mal die Vielzahl von Kartoffelgerichten an, die es so gibt, da ist sehr viel leckeres und basenüberschüssiges dabei. Und jedes Mal, wenn man sich gegen Reis, Nudeln oder Brot entscheidet und dafür Kartoffeln isst, macht man seine Ernährung ein gutes Stück basischer! Fazit Die Kartoffel ist nicht nur ein beliebtes und vielseitiges Lebensmittel, sondern auch ein wertvoller Beitrag zu einer ausgewogenen und basischen Ernährung. Ihre zahlreichen gesundheitlichen Vorteile, ihre Vielseitigkeit in der Zubereitung und ihre basische Wirkung auf den Stoffwechsel machen sie zu einem unverzichtbaren Bestandteil unserer Speisepläne. Also, lass uns die Kartoffel feiern und gemeinsam die köstlichen Genüsse ausprobieren, die sie zu bieten hat! Autorin: Manuela Schuster