Aufbautage und vorläufiges Endergebnis

Erster Aufbautag Morgens ging es erstmal darum die Kinder in die Betreuung zu bringen, vorher habe ich aber schnell noch die neuesten „Messergebisse“ festgehalten (die findest Du hier). Dann war ich mir Otto eine Runde spazieren und los ging es mit dem Fastenbrechen: Ich habe einen Apfel in Spalten geschnitten und in einer Auflaufform bei 180° Umluft für 30 Minuten (ohne vorheizen) gebacken und in der Zwischenzeit noch etwas gearbeitet. Dann war der große Moment gekommen und ich habe den „Bratapfel“ genüsslich mit viel kauen verspeist. Es war lecker, aber für mich nicht die ganz große Offenbarung, wie es oft beschrieben wird. Aber ich mochte da die Säfte und die Suppe vorher auch schon… Meinen Magen geht es gut und ich war nach dem Apfel gut satt. Im Laufe des Tages rumort es immer mal im Bauch und Darm, aber das ist zu erwarten und wenn überhaupt nur minimal unangenehm. Heute und die nächsten Tage nehme ich wieder Biotic-6-Plus, um meinem Darm beim wieder in die Gänge kommen zu helfen. Zu Mittag gab es dann eine nur leicht pürierte Gemüsesuppe und zum Nachtisch 2 Datteln. Abends war bei uns im Dorf „Raatsch- und Handarbeitsabend“, während die anderen leckeren Rhabarberkuchen mit Baiserhaube gegessen haben, habe ich eine ganz dünne Scheibe selbst gebackenes und lange gegärtes Sauerteigbrot und eine Mischung aus Quark und Naturjoghurt mit Leinsamen und etwas Petersilie verspreist. Danach hatte ich dann doch etwas Magendrücken und ziehen. Ob das einfach normal ist, daran lag das ich eigentlich hätte Knäckebrot essen sollen oder ob es die Hektik des Nachmittags war, kann ich nicht sagen. Aber es war sehr erträglich und auch bald wieder weg. Der Leberwickel am Abend hat wie immer schön gewärmt und gutgetan. Zweiter Aufbautag – mit Büro und Fahrt Am zweiten Tag bin ich zu meinem Teilzeitjob ins Büro gefahren. Zum Frühstück habe ich mir einen Obstsalat mit Erdmandelmehl und geschroteten Leinsamen eingepackt. Sehr lecker! Für mittags hatte ich selbst gemischtes Dressing aus Zitronensaft und etwas Olivenöl mit Kräutern für den Beilagen Salat aus der Kantine dabei. Außerdem hatte ich gekochte Bio Kartoffeln (mit Schale) und etwas selbst gemachte Bärlauch Butter mit. Das war alles sehr lecker und ich habe nicht alles aufgegessen. Denn wichtig ist sich in dieser Phase nicht zu überfuttern und sehr gründlich zu kauen! Abends kam ich gerade rechtzeitig zum Abendessen mit den Kindern und hatte wieder eine dünne Scheibe Sauerteigbrot, diesmal mit Frischkäse und etwas pürierte Suppe vom Vortag. Der Bürotag und die Fahrerei haben mich dann aber doch etwas aus der Bahn geschmissen und ich war so müde, dass ich auf der Couch eingeschlafen bin. Auch nicht hilfreich war sicherlich, dass ich an diesem Tag meine Periode bekommen habe, die aufgrund der doch deutlichen Übersäuerung der letzten 10 Tage etwas unangenehmer ausgefallen ist als sonst. Anzeige: Biotic-6-Plus Zur Unterstützung der Darmgesundheit und -funktion Hier klicken Dritter Aufbautag – das gab es zu essen Zum Frühstück gab es für die Kinder und mich warmes Porridge aus gekeimten Haferflocken mit etwas Zimt, Honig und Obst. Für die Kinder jeweils noch mit etwas Kakaopulver. Sehr lecker!Mittags gab es Salat, Reis und gedünstetes Gemüse mit etwas Tomatensauce für mich. Abends nochmal eine Scheíbe Sauerteigbrot mit Frischkäse und frisch gekochte Kürbissuppe. Fazit Damit sind die ausdrücklichen Aufbautage vorbei und ich gehe wieder ins „normale“ Leben. Ich merke, dass es mir gut geht und ich hatte auch schon 2x Stuhlgang, was gut ist, denn es zeigt, dass mein Stoffwechsel wieder in Gang kommt und keine Einläufe gebraucht werden. Mein Magen ist noch recht klein, also bin ich mit kleinen Portionen satt, das soll weiterhin auch so ähnlich bleiben, weswegen ich sehr langsam esse und gut kaue. Bis zum Abend des zweiten Aufbautages waren noch recht viele Ketonkörper im Urin, was heißt, dass die Ketose weitergelaufen ist. Am dritten Abend sind immer noch einige da, aber nicht mehr viel. Die Zahlen-Daten-Fakten zum Ende der Aufbautage sind aufgrund meiner Periode nicht eindeutig vergleichbar, aber ich schreibe sie euch trotzdem mal auf (immer im Vergleich zum Fastenbeginn): 4,7 kg Gewichtsverlust seit Beginn der Fastenkur (denkt daran: mindestens ein Kilo davon ist Wasser!) 1,3 Prozentpunkte Muskelmassengewinn seit Beginn des Fastens (ich bin mir nicht sicher, wie gut das meine Waage wirklich misst, aber das wäre ja super!) 2,9 Prozentpunkte Verlust beim Fettanteil, (das könnte ich mir vorstellen, siehe auch die weiteren Messungen 4 cm weniger Bauchumfang 6 cm weniger Umfang am Po 2,5 cm weniger Brustumfang (das ist aber denke ich nicht repräsentativ, da ich erst eine Woche vorm Fasten abgestillt habe) Ich wirke insgesamt schlanker und habe endlich auch meine Taille wieder Ansonsten ist erstmal fast alles geblieben wie im Zwischenfazit II, nur leider habe ich den großen Teil meiner Cellulitis von einem Tag auf den anderen plötzlich zurück. Ich hoffe, dass dieser Effekt durch meine Periode verursacht wurde, mal sehen. Soweit bin ich sehr glücklich mit den sicht- und fühlbaren Ergebnissen, noch wichtiger ist aber die gesundheitliche Prävention durch die Autophagie, die ich leider nicht messen kann. Ich werde Euch in einigen Wochen noch einmal davon berichten wie es mir geht, ob ich den erhofften Neustart in meiner Ernährung geschafft habe und ob ich den Gewichtsverlust halten konnte. Bis dahin, alles Gute und sorgt gut für Euch! Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Zwischenfazit II – endgültiges Ende der strengen Fastenperiode

Auch heute war ich wieder total gespannt, was sich vom Effekt der zusätzlichen zwei Fastentage messen und fühlen lässt: lasst Euch überraschen! Vorher möchte ich aber noch einmal für Euch alle betonen: Ja man nimmt mit Fasten ab, aber die Abnahme dauerhaft zu halten ist danach die große Herausforderung. Es geht beim Fasten also um einen Startschuss für eine dauerhaft gesündere Ernährung und nicht um eine Diät! Und, was noch viel wichtiger ist: Die Autophagie – also unser genetisch verankertes Reparaturprogramm – hat enorme gesundheitliche Effekte. Einen Teil davon werde ich vielleicht nie erfahren, denn ich weiß ja nicht, ob im Rahmen dieses Fastens entartete Zellen abgebaut worden sind, die vielleicht irgendwann zum Problem geworden wären, ich weiß nicht, an welchen Stellen, die vielleicht NOCH gar keine Beschwerden verursacht haben, nun auch so bald keine Probleme auftreten werden. Das ist das „Problem“ mit Prävention, diese wird oft nicht so sehr geschätzt wie Krisenbekämpfung. Aber wenn es um meine Gesundheit geht, ist mir Prävention deutlich lieber! Nun aber los: Wohlbefinden während der Fastenkur: Bis auf gelegentlichen gut auszuhaltenden Hunger und kleineren Schwankungen meiner Laune ging es mir die ganze Zeit super! (Den Samstagmorgen mit selbst verschuldet zu wenig Schlaf, klammere ich da mal aus.) Meine 0815 Personenwaage (mit Fettmessmöglichkeit) hat folgendes zum Besten gegeben: 5,5 kg Gewichtsverlust (0,4 kg mehr als vor zwei Tagen, denkt daran: mindestens ein Kilo davon ist Wasser!) 0,5 Prozentpunkte Muskelmassengewinn seit Beginn des Fastens (ich bin mir nicht sicher, wie gut das meine Waage wirklich misst, aber tendenziell gleich geblieben ist super!) 1,9 Prozentpunkte Verlust beim Fettanteil, das kommt mir realistischer vor als die Messung vor zwei Tagen Dann kam das Maßband zum Einsatz: 4 cm weniger Bauchumfang (gleichbleiben zu vor zwei Tagen) 7 cm weniger Umfang am Po (wow, da hat sich in den zwei Tagen nochmal richtig was getan, ich hoffe ich habe mich nicht irgendwann vermessen 😉 ) 2 cm weniger Brustumfang (das ist aber denke ich nicht repräsentativ, da ich erst eine Woche vorm Fasten abgestillt hatte) Ich wirke insgesamt schlanker und habe endlich auch meine Taille wieder Was mir sonst noch aufgefallen ist neu nach weiteren zwei Tagen: Plötzlich ist meine Zunge sehr farbenfroh und belegt, da hat die Entgiftung wohl nochmal ordentlich zugelegt Beim Schminken für die Arbeit am Montag ist mir aufgefallen, dass sich sämtliche Gesichtsfältchen (Augen, Mund, Stirn) gemildert haben. Ob dies aber „nur“ an der konsequent sehr guten Hydrierung liegt oder auch an der Autophagie kann ich nicht sagen, freuen tue ich mich trotzdem. Ich hatte ein regelrechtes Fasten-High, das sich über die Tage immer weiter verstärkt hat. Fühlt sich toll an und ist ganz normal! Beim Fasten werden verstärkt Endorphine, Dopamin und Serotonin ausgeschüttet. Effekte, die ich schon vor zwei Tagen bemerkt habe: Als erstes sind schon nach zwei Tagen Basenfasten meine zwei kleinen Zahnfleischentzündungen verschwunden (Fasten wirkt übrigens auch gegen stille Entzündungen im Körper, also die, von denen man direkt gar nichts merkt) Dann wurden allmählich meine Schmerzen im linken Knie besser, bis sie einfach verschwunden sind. (Die habe ich aber auch erst seit 2 Wochen gehabt, ob es am geringeren Gewicht oder an der Autophagie lag, werde ich nie erfahren ) Ich sprudele geradezu über vor kreativen Gedanken und Ideen, Ich war im Durchschnitt meiner Einschätzung nach zu 90% leistungsfähig, wenn auch etwas „dünnhäutiger“ als sonst. Demnach habe ich mit der Familie alles gemacht, was wir auch sonst gemacht hätten und war auch sehr viel im Büro. Lediglich der letzte Fastentag mit vollem Programm Büro und noch 1,5 Stunden Fahrtzeit war wirklich sehr anstrengend. Meine Beweglichkeit hat sich erhöht. Ich kann nun einfach sofort vom Schreibtisch aufstehen und erreiche mit durchgestreckten Knien problemlos den Fußboden mit den Fingern. (Habe es gerade beim Schreiben nochmal für Euch ausprobiert 😉 , das ging nämlich vorher nicht so einfach) Ich habe schon seit einiger Zeit einen kleinen, nicht unangenehmen, aber lästigen Hautausschlag, dieser hat sich ca. um 60% gebessert. Und mein persönliches WOW-Highlight: meine Cellulitis hat sich um ca. 50 % gebessert. Leider habe ich davon kein Vorher-Foto gemacht, weil ich darüber gar nicht nachgedacht hatte. Leider habe ich heute Morgen vergessen einen neuen Speichel-ph-Test zu machen, aber selbst mit der erhöhten Dosis Turbo-Balance ist nicht davon auszugehen, dass sich da etwa wesentliches innerhalb von zwei Tagen ändert. Daher besteht der Nachteil von vor zwei Tagen sicherlich immer noch: Einen „Nachteil“ muss ich Euch aber auch noch berichten: mein Speichel-pH-Test war schon ewig nicht mehr so schlecht wie gerade: ca. 6,25. Das heißt, dass ich gerade arg übersäuert bin. Ist ja auch ganz klar, denn mein Körper läuft gerade quasi nur durch die Freisetzung von Fettsäuren. Da werde ich also noch besser als sonst nach dem Fastenbrechen auf basenüberschüssige Ernährung achten und jetzt erhöhe ich wahrscheinlich auch schon meine Turbo-Balance-Dosis, um meinen Körper bei dieser Herausforderung zu unterstützen… Anzeige: Turbo-Balance Basenpulver Wenn nur gute Ernährung mal nicht ausreicht… Hier klicken Ich muss sagen ich bin wirklich sehr glücklich mit den erzielten „Ergebnissen“! Ergebnisse deswegen in Anführungsstrichen, weil jetzt ja erst die wirkliche Herausforderung der Aufbautage und der verbesserten Ernährungsgewohnheiten kommt. Aber auch darüber werde ich Euch berichten, das ist auch ganz gut für mich, dann habe ich ein wenig Druck von außen 😉 Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Tag 10 – alles hat ein Ende, aber Fasten hat zwei

Gestern war mein letzter Buchinger Fasten Tag. Da ich montags angestellt arbeite, bin ich also morgens mit meinem Ingwerwasser in einem Thermobecher losgefahren, alles hat super geklappt und ich habe viel geschafft bekommen. Mittags war ich mit einer sehr netten Kollegin verabredet und wir haben uns unter anderem auch über das Fasten ausgetauscht. Das war sehr schön. Sie hat etwas aus der Kantine gegessen und ich entspannt einen Mango-Karotte-Rote-Beete-Saft getrunken. Wir haben uns unter anderem darüber unterhalten, dass Fasten wohl auch ein wenig süchtig machen kann. Denn ich fühlte mich so gut, dass ich fast dachte ich könnte noch ewig so weiter machen. Die Kollegin kennt diesen Effekt tatsächlich auch, also scheine ich mit diesem Phänomen nicht allein zu sein. Am Nachmittag ging es nochmal richtig rund und ich bin von einem Termin in den nächsten gegangen. Dass ich erst nach 18 Uhr heimfahre, war nicht geplant, auf der Fahrt habe ich mit einer Freundin telefoniert und bin dann zu Hause ins Abendessen gestolpert, wo ich meine Brühe gelöffelt habe. Und dann hat mich die Müdigkeit fast umgeworfen. Ich war während des Tages so energiegeladen und bin von einem ins andere gegangen, dass ich außer beim Treppensteigen gar nicht gemerkt habe wie anstrengend es ist. Ich bin dann nur noch eine kleine Runde mit Otto gewalkt und dann mehr oder weniger gleich auf die Couch und dann mit Leberwickel ins Bett gerollt. Ob sich mein fasten einfach nur nicht mit einem vollen Arbeitstag im Büro vertrug oder ich einfach auch so bereit war jetzt aufzuhören, kann ich gar nicht sagen. Aber es steht fest, am Dienstag werde ich Fastenbrechen und ich freue mich schon auf die erste Scheibe selbst gebackenes Brot. Ich habe im Titel geschrieben, das Fasten aus meiner Sicht zwei Enden hat. Einmal das Ende der strengen Fastenphase das mit dem traditionellen Fastenbrechen am nächsten Morgen begangen wird. Aber dann kommen noch die superwichtigen Aufbautage, die genauso sorgfältig angegangen werden sollen wie das Fasten selbst. Diese werden bei mir nach 3 weiteren Tagen ihr Ende finden. Kommende Herausforderungen Die ganz großen Herausforderungen liegen jetzt vor mir: Mit Geduld die drei Aufbautage begehen, damit mein Stoffwechsel wieder in Gang kommt und ich keine Verdauungsprobleme bekomme. Zusehen, wie am Anfang das Gewicht erstmal wieder steigt. Meine Ernährungsgewohnheiten weiter umstellen, so dass ich gut basenüberschüssig esse Nicht wieder in meine Zuckersucht zurückfallen Und mit dem ganzen Prozess geduldig sein, das ist leider gar nicht meine Stärke. Aber nach 3 Tagen Basenfasten und nochmal 7 Tagen Buchinger Fasten werde ich wohl noch drei weitere Aufbautage durchziehen können! Und die Umstellung danach sollte aufgrund meines natürlich verkleinerten Magens und meiner hohen Motivation auch zu schaffen sein. Drückt mir die Daumen! Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Tag 9 – Routine mit Begeisterung

Der neunte Tag meiner Fastenkur begann mit einer Bestandsaufnahme. Ich war begeistert von den Ergebnissen und habe diese in einem extra Post hier zusammengefasst. Dann kam die Entscheidung einfach noch zwei Tage weiterzumachen. In mir war einfach dieser Wunsch noch weiter zu fasten, ich fühle mich so wohl und ich bin so fest davon überzeugt, dass ich mir und meinem Körper etwas unglaublich Gutes tue, da wollte ich einfach noch nicht aufhören. Also verlängere ich das Buchinger Fasten noch einmal um zwei Tage, so dass ich alles in allem hinterher auf 3 Basenfastentage, 7 Buchinger-Tage und 3 Aufbautage kommen werde. Da schon wieder zwei Tage strenges Fasten vorbei sind, stand wieder ein Einlauf an. Da bin ich inzwischen schon richtig routiniert. An den Tagen mit Einläufen nehme ich zur Unterstützung immer Biotic-6-Plus. Anschließend gab es wieder Ingwerwasser mit Zitrone und Honig und dann bin ich mit den Kindern und Otto unserem Zwergschnauzer nach draußen gegangen. Da war ruckzuck schon 12 Uhr und ich habe für die Familie eine Kartoffelsuppe mit Wienerlen gekocht. Leider scheine ich für kochen ohne abschmecken nicht so recht ein Händchen zu haben, denn mein Mann meinte es sei für die Kinder zu scharf gewesen. Mist! Aber es lies sich mit einer extra Scheibe Brot und Creme Fraiche wohl lösen. Anzeige: Darmgesundheit pur… Zur Unterstützung der natürlichen Darmflora Hier klicken Für mich gab es heute 100ml Darm-Wohl, 100ml Karotte und 50ml Rote Beete Saft. Euch ist sicherlich schon aufgefallen, dass ich nicht sehr viel Variation in den Säften habe. Das liegt daran, dass ich sie gekauft habe und nicht täglich selbst frisch entsafte. Das ist ganz sicher nicht ideal, aber derzeit habe ich noch keinen Slow Juicer und deswegen waren Bio Direksäfte für mich die nächstbeste Wahl. Nachmittags war ich etwas im Büro arbeiten und habe dann die Kinder wieder übernommen. Zum Abendessen gab es für die Familie Brotzeit und Obst, für mich wie immer Brühe. So langsam ist das ganze wirklich schon zur Routine geworden. Selbst das viele Trinken fällt mir gar nicht mehr schwer. Und auch wenn ich nicht genug betonen kann, dass Fasten keine Diät ist und die gesundheitlichen Vorteile absolut überwiegen: so bin ich doch mit mir und meinem Körper wie er gerade so aussieht sehr glücklich. Ich denke das ist auch legitim, oder? Die 40 Minuten Nordic Walken mit Otto waren mal wieder herrlich. Den obligatorischen basischen Leberwickel habe ich selbstverständlich auch noch gemacht und ich bin früh ins Bett gegangen, denn der Wecker klingelt früh und ich möchte keinen zweiten Samstagmorgen erleben… Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Zwischenfazit nach 3 Tagen Basenfasten und 5 Tagen Buchinger Fasten

Heute Morgen war ich aufgeregt! Ich wollte gern Zahlen-Daten-Fakten zu meiner vergangenen Fastenzeit sammeln und dann auch nochmal Bestandsaufnahme machen, was sich für mich alles verändert hat, was sich vielleicht nicht so klar messen lässt. Vorher möchte ich aber noch einmal für Euch alle betonen: Ja man nimmt mit Fasten ab, aber die Abnahme dauerhaft zu halten ist danach die große Herausforderung. Es geht beim Fasten also um einen Startschuss für eine dauerhaft gesündere Ernährung und nicht um eine Diät! Und, was noch viel wichtiger ist: Die Autophagie – also unser genetisch verankertes Reparaturprogramm – hat enorme gesundheitliche Effekte. Einen Teil davon werde ich vielleicht nie erfahren, denn ich weiß ja nicht, ob im Rahmen dieses Fastens entartete Zellen abgebaut worden sind, die vielleicht irgendwann zum Problem geworden wären, ich weiß nicht, an welchen Stellen, die vielleicht NOCH gar keine Beschwerden verursacht haben, nun auch so bald keine Probleme auftreten werden. Das ist das „Problem“ mit Prävention, diese wird oft nicht so sehr geschätzt wie Krisenbekämpfung. Aber wenn es um meine Gesundheit geht, ist mir Prävention deutlich lieber! Nun aber los: Wohlbefinden während der Fastenkur: Bis auf gelegentlichen gut auszuhaltenden Hunger und kleineren Schwankungen meiner Laune ging es mir die ganze Zeit super! (Den Samstagmorgen mit selbst verschuldet zu wenig Schlaf, klammere ich da mal aus.) Meine 0815 Personenwaage (mit Fettmessmöglichkeit) hat folgendes zum Besten gegeben: 5,1 kg Gewichtsverlust (denkt daran: mindestens ein Kilo davon ist Wasser!) 0,2 Prozentpunkte Muskelmassenverlust (das finde ich voll ok, das habe ich mit etwas Training nach dem Fasten auch schnell wieder) 0,8 Prozentpunkte Verlust beim Fettanteil, das kommt mir sehr wenig vor und ich denke vielleicht liegt ein Messfehler vor, denn schaut mal auf die nächsten Werte) Dann kam das Maßband zum Einsatz: 4 cm weniger Bauchumfang 4 cm weniger Umfang am Po 2 cm weniger Brustumfang (das ist aber denke ich nicht repräsentativ, da ich erst eine Woche vorm Fasten abgestillt hatte) Mein Mann hatte mich ohne Brille in der Sauna von hinten aus ein wenig Entfernung gesehen und sagte: Krass Deine Silhouette ist ganz anders, ich habe Dich auf den ersten Blick gar nicht erkannt“. Was mir sonst noch aufgefallen ist: Als erstes sind schon nach zwei Tagen Basenfasten meine zwei kleinen Zahnfleischentzündungen verschwunden (Fasten wirkt übrigens auch gegen stille Entzündungen im Körper, also die, von denen man direkt gar nichts merkt) Dann wurden allmählich meine Schmerzen im linken Knie besser, bis sie einfach verschwunden sind. (Die habe ich aber auch erst seit 2 Wochen gehabt, ob es am geringeren Gewicht oder an der Autophagie lag, werde ich nie erfahren ) Ich sprudele geradezu über vor kreativen Gedanken und Ideen, Ich war im Durchschnitt meiner Einschätzung nach zu 90% leistungsfähig, wenn auch etwas „dünnhäutiger“ als sonst. Demnach habe ich mit der Familie alles gemacht, was wir auch sonst gemacht hätten und war auch sehr viel im Büro. Meine Beweglichkeit hat sich erhöht. Ich kann nun einfach sofort vom Schreibtisch aufstehen und erreiche mit durchgestreckten Knien problemlos den Fußboden mit den Fingern. (Habe es gerade beim Schreiben nochmal für Euch ausprobiert , das ging nämlich vorher nicht so einfach) Ich habe schon seit einiger Zeit einen kleinen, nicht unangenehmen, aber lästigen Hautausschlag, dieser hat sich ca. um 70% gebessert. Und mein persönliches WOW-Highlight: meine Cellulitis hat sich um ca. 50 % gebessert. Leider habe ich davon kein Vorher-Foto gemacht, weil ich darüber gar nicht nachgedacht hatte. Einen „Nachteil“ muss ich Euch aber auch noch berichten: mein Speichel-pH-Test war schon ewig nicht mehr so schlecht wie gerade: ca. 6,25. Das heißt, dass ich gerade arg übersäuert bin. Ist ja auch ganz klar, denn mein Körper läuft gerade quasi nur durch die Freisetzung von Fettsäuren. Da werde ich also noch besser als sonst nach dem Fastenbrechen auf basenüberschüssige Ernährung achten und jetzt erhöhe ich wahrscheinlich auch schon meine Turbo-Balance-Dosis, um meinen Körper bei dieser Herausforderung zu unterstützen… Anzeige: Turbo-Balance Basenpulver Wenn nur gute Ernährung mal nicht ausreicht… Hier klicken Ich muss sagen ich bin wirklich sehr glücklich mit den erzielten „Ergebnissen“! Und weil ich so glücklich bin und weil es mir so gut geht, hatte ich heute Morgen auch gar keine Lust auf Bratapfel (natürlich ohne Zucker, Marzipan o.ä.). Die vernünftigen Gründe heute mein Fasten zu brechen habe ich gestern Abend schon ausführlich dargestellt, aber irgendwie fühlte es sich nicht richtig an. Nach Absprache mit meinem Mann, der meine Leistungsfähigkeit in Bezug auf Büro und Autofahren genauso wie ich als gut eingeschätzt hat, habe ich mich daher entschlossen noch voraussichtlich zwei weitere Tage Buchinger Fasten dranzuhängen. Auch meine liebe Fastenleiterausbilderin hatte zu mir gesagt, dass ich einfach auf mein Gefühl hören soll, und das sagt „weiter so“! Oder in den Worten von meinem Schatz: „Wieso aufhören, wenn Du doch gerade so im Flow bist!“ Also schiebe ich die Herausforderung der sorgsamen Aufbautage und der Umstellung meiner Ernährungsgewohnheiten im Alltag noch zwei Tage weiter 😀 Habt Ihr schonmal unplanmäßig eine Fastenkur verlängert? Was waren Eure WOW-Erlebnisse und Ergebnisse beim Fasten? Lasst mir gern einen Kommentar da! Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! 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Tag 8 – über zu wenig Schlaf und Cellulitis

Gestern war Samstag und mein letzter Tag mit Buchinger – also strengem – Fasten. Auf Anraten meiner Fastenleiterausbilderin hatte ich ja von ursprünglich 3-4 geplanten Buchinger Tagen auf 5 erhöht. Warum könnt Ihr am Tag 7 nachlesen. Das war der erste Tag, an dem es mir erstmal relativ schlecht ging. Aber was soll ich sagen, ich war selbst schuld. Am Tag 7 hatte ich noch für Euch aufgeschrieben, dass 7-8 Stunden Schlaf beim Fasten zum Pflichtprogramm gehören. Genau das hatte gestern aufgrund verschiedener Umstände nicht funktioniert, was dazu geführt hat, dass ich mich um 9 Uhr nochmal für eine Stunde hinlegen musste, weil ich vor Müdigkeit und Schwächegefühl fast nicht mehr geradeaus gucken konnte. Naja, wieder etwas gelernt… Gegen Mittag ging es mir dann aber wieder komplett gut, so dass wir unseren Saunanachmittag zum Glück doch nicht absagen mussten. Auf dem Weg zu meinen Schwiegereltern habe ich wie jeden morgen mein heißes Ingwerwasser mit Zitrone und einem Teelöffel Honig getrunken. Dort angekommen, habe ich zugesehen, wie die ganze Familie zu Mittag gegessen hat 😉 Und dann durften mein Mann und ich in die Sauna fahren. Es war einfach herrlich. Am Anfang war ich noch sehr vorsichtig und war erstmal in der Infrarotkabine und danach im Dampfbad mit Salz-Kaffee-Peeling. Die klare Empfehlung ist sich auf Biosauna, Infrarot und Dampfbad zu beschränken! Dann habe ich meinen mitgebrachten Saft in kleinen Schlucken genossen. Heute gab es frisch gepressten Orangensaft, mit Karottensaft und Rote-Beete-Saft. Sehr lecker!Da ich eine geübte Saunagängerin bin und wir so oft wir es mit den beiden Kindern hinbekommen Zeit in Thermen und Saunen verbringen, habe ich mich einfach zu einem Aufguss getraut. Ich habe brav ganz unten gesessen und auf die 4. Bonusrunde verzichtet. Für mich hat das hervorragend geklappt. Auch das Eisbecken habe ich gut vertragen. Wir hatten einen wirklich schönen erholsamen Nachmittag. Anzeige: basisches Mineral-Vital-Bad Übrigens auch als Peeling im Dampfbad geeignet… Hier klicken Ein Highlight meines Tages muss ich Euch einfach noch berichten. Meine Cellulitis hat sich meiner Einschätzung nach um ca. 50% reduziert! WOW! Ich bin total glücklich darüber und hatte gar nicht im Kopf, dass ich einen Teil davon über das Fasten loswerden könnte. Wobei es jetzt im Rückblick sehr logisch ist: Das Bindegewebe wird entschlackt und gestrafft, klar. Und trotzdem hätte ich nicht gedacht, dass bereits 3+5 Tage fasten so einen großen Effekt für mich haben würden. Abends gab es dann wie immer meine klare Brühe, das Schreiben dieses Artikels und einen schönen warmen Leberwickel fürs Bett. Auch vor der Entdeckung meiner strafferen Beine war ich schon davon überzeugt: Wenn ich nicht am Montag und Mittwoch ganztägig zu meinem Teilzeitjob müsste, würde ich gern noch ein paar Tage mehr fasten. Aber so werde ich mich am Sonntag mit meinem ersten Wiederaufbautag vom strengen Fasten verabschieden. Morgen berichte ich Euch dann davon welche „Zwischenergebnisse“ ich am Sonntag fühlen und messen kann. Ich bin selbst schon ganz gespannt! Was waren Eure Fastenergebnisse, mit denen Ihr vorher nicht gerechnet habt? Schreibt mir gern in den Kommentaren! Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung.Autorin: Manuela Schuster
Tag 7 – zwischen Einlauf und Ketose

Der siebte Tag war wieder ein ganz normaler Alltags-Tag. Also alles wie immer, Während mein Mann die Kinder in die Betreuung fährt, springe ich schonmal kurz runter ins Büro für eine Zoom Konferenz. Alle zwei Tage ist beim Fasten ein Einlauf angesagt, also habe ich den dann danach gemacht. Diesmal habe ich das andere Endstück benutzt, bei dem das Wasser nicht aus einem Loch am Ende läuft, sondern durch mehrere Löcher an den Seiten. Ich hatte den Eindruck, dass das Wasser so besser in meinen Darm einlaufen konnte. Danach habe ich gemütlich geduscht und mir kein Nachruhen gegönnt, weil ich wieder ins Büro runter wollte. An mein Biotic-6-Plus zur Unterstützung meiner Darmbakterien habe ich aber noch gedacht. Ich stelle Euch im Folgenden mal die möglichen „Begleitmaßnahmen“ beim Fasten vor und ob sie aus meiner Sicht „Pflichtprogramm“ also superwichtig, oder sinnvoll, aber für mich nicht ganz so wichtig sind. Und auch gleich, was ich davon selbst anwende. Die Liste erhebt natürlich keinen Anspruch auf Vollständigkeit!Mögliche Begleitmaßnahmen beim Fasten: Darmentleerung am ersten Tag Pflichtprogramm Habe ich mit Glaubersalz gemacht Einlauf jeden zweiten Tag Pflichtprogramm Ich habe erst mit dem Wechsel aufs strenge Fasten damit begonnen Energetisiertes Solewasser nüchtern am Morgen sinnvoll Das mache ich auch außerhalb des Fastens, weil es sooo gut tut! Zungenspatel benutzen sinnvoll Mache ich bei Bedarf und geht so schnell, dass man es auch gut integrieren kann Öl ziehen sinnvoll Habe ich leider bisher nur 1x gemacht, es ist ein wenig Zeitaufwändig und ich habe es einfach nicht in meinen Alltag integriert Nahrungsergänzung / Hilfsmittel Pflichtprogramm Ich nutze unsere AIRASUN Nahrungsergänzung sinnvoll zur Fastenunterstützung und denke, dass es mir auch deswegen so gut geht. Aber viele Schwären auch z.B. auf Schüssler Salze Fastentees trinken sinnvoll Tja ähm, ich tue das an manchen Tagen, aber nicht an allen. Ich unterstütze die Entschlackung stattdessen aber zusätzlich mit der Einnahme von MegaBasen 7-8 Stunden Schlaf pro Nacht Pflichtprogramm Hat fast immer geklappt Moderate Bewegung täglich Pflichtprogramm Das ist super wichtig, gerade auch um Muskelabbau zu verhindern. Bei mir hat es fast immer geklappt. Trockenbürsten sinnvoll Dafür nehme ich mir im Alltag leider nicht die Zeit, aber gerade für mein Bindegewebe wäre es sicherlich toll gewesen (Basischer) Leberwickel – täglich Pflichtprogramm Mache ich (fast) jeden Abend. Für mich natürlich in der basischen Variante. Hilft der Leber sich zu regenerieren und besser zu arbeiten Basenbäder 2x pro Woche Sinnvoll Mache ich und tut mir gut! Sauna oder Dampfbad Sinnvoll Werde ich wahrscheinlich am 8. Tag machen können. Himmlisch! Massagen Sinnvoll Finde ich super, hat sich aber nicht ergeben Meditation, Atemübungen, Waldbaden oder Yoga Sinnvoll Bis auf das gelegentliche tiefe einatmen und in sich spüren beim walken konnte ich das leider nicht in meinen Alltag integrieren Ketose und Autophagie Wusstet Ihr, dass beim Eintritt in die Autophagie mehr Ketonkörper produziert werden? (Ich werde ganz bald noch einen ausführlichen Artikel zu dem Thema scheiben, versprochen!) Ich habe mich total gefreut über mein Ergebnis. Leider ist mein Keton-Messstreifen Nachschub erst gestern gekommen, deswegen konnte ich es auch erst gestern überprüfen, aber wie ich schon vermutet (und gehofft) hatte, habe ich Ketonkörper im Urin. Demnach hat mein Körper erfolgreich auf den Fettstoffwechsel umgestellt und ist auch mit Zellreparatur beschäftigt. Natürlich muss man solche Streifen zum Fasten nicht haben, und wenn man zu früh prüft und man noch nicht in dieser Phase angekommen ist, können diese sicherlich auch demotivierend wirken. Aber mir haben Sie nochmal einen Motivationsschub gegeben. Deswegen fällt es mir auch noch leichter noch einen 5. Tag strenges Fasten anzuhängen. Denn meine Fastenleiterausbilderin hat klar gesagt, dass Sie ein strenges Fasten unter 5 Tagen nicht empfiehlt, da bei weniger Tagen die Umstellung für den Körper zu anstrengend ist im Vergleich zum gesundheitlichen Effekt, der erzielt werden kann. Bei weniger würde sozusagen das „Kosten-Nutzen-Verhältnis“ nicht stimmen. Mango-Karotte-Rote Beete Zu Mittag habe ich einen köstlichen Mango-Möhre-Rote-Beete-Saft gelöffelt und der Leberkäseduft von den anderen Familienmitgliedern hat mir gestern so gar nichts ausgemacht! Anschließend war ich 50 Minuten mit Otto walken und habe einen richtigen Energieschub gespürt. Mir ging es gestern so richtig gut. Ich hatte auch viele gute Ideen und Gedanken, meine Kreativität war geweckt. Nachmittags habe ich mit meiner Schwiegermama ein nettes Gespräch über das Fasten geführt. Sie liest diese Berichte, hatte aber doch ein wenig Bedenken, dass ich mir zu viel zumute. Ich denke, die Sorge habe ich ihr nehmen können. Und mir ist auch noch einmal klar geworden, wie sehr meine Einstellung zum Fasten auch zum Erfolg beiträgt. Andere sagen zu mir „das könnte ich nicht“ oder „was mutest Du Dir da zu?“. Ich sage aus vollem Herzen: „Das wollte ich mir einfach gönnen und es tut mir gut! Pizza und Co kann ich auch nach dem Fasten wieder essen, die laufen mir nicht weg und 10 Tage (inklusive Aufbautagen) sind doch eigentlich gar nicht viel.“ Und ja, ich freue mich auf die nächste selbst gebackene Pizza aber vielleicht werde ich etwas weniger davon essen und mehr genießen als vor dem Fasten. Abends gab es dann wieder meine klare Brühe und nachdem ich die Einschlafbegleitung gemacht hatte, bin ich noch einmal ins Büro gegangen, um diesen Artikel zu schreiben und ein paar andere Dinge zu erledigen. Zum Einschlafen gab es dann wieder einen Leberwickel, der tut einfach jedes Mal gut! Welche „Begleitmaßnahmen“ sprechen Euch an oder schrecken Euch ab? Schreibt mir in den Kommentaren Eure Meinung oder Eure Fragen! Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung.Autorin: Manuela Schuster
Der 6. Tag und die Fischstäbchen-Hölle

Gestern war nach dem Feiertag wieder ein ganz normaler Tag. Das heißt der Wecker hat früh geklingelt und ich habe bevor die Kinder aufgewacht sind erstmal mich fertig gemacht. Das heißt es gab mein energetisiertes Solewasser und meine Mobilisierungsübungen beim Zähneputzen. Dann zusammen mit meinem Mann die Kinder fertig machen, in die Kinderbetreuung bringen und ab ins Büro. Dort habe ich während einer Zoom Konferenz meinen heißen Ingwer mit Zitrone und einem Teelöffel Honig langsam getrunken. Exkurs: Zungenbelag Wovon ich bisher vergessen habe Euch zu erzählen ist mein Zungenspatel. Diesen benutze ich während des Fastens fast täglich, da ein etwas stärkerer Mundgeruch währenddessen ganz normal ist. Wenn ich vor dem Zähneputzen den Spatel benutze, kann ich das deutlich lindern. Der Zungenbelag während des Fastens kann ganz unterschiedliche Farben haben und ist ein Zeichen dafür, dass der Körper entgiftet. Also nicht ärgern, sondern froh sein das alles so funktioniert wie es soll! Und mit dem Abschaben des Belags unterstütze ich meinen Körper bei der Entgiftung. Wer sonst keinen Spatel benutzt braucht auch nicht extra einen kaufen, ein Löffel tut es übrigens genauso. Die „Fischstäbchenhölle“ 😉 Dann ging es weiter mit einer Mischung aus Büro- und Hausarbeit und schon war Zeit das Mittagessen vorzubereiten. Ich dachte, ich mache es mir einfach und es gibt schwäbischen Kartoffelsalat und Fischstäbchen – einfach war weit gefehlt. Ungefähr 10 Minuten, nachdem ich die Fischstäbchen in unsere Heißluft-Fritteuse gelegt hatte, fing es an zu duften. Und trotz, dass ich eigentlich kein großer Fan von Fischstäbchen bin, dieser Duft war nahezu unwiderstehlich. Aber was soll ich sagen: da mein Schatz mit meinen kleinen Schätzen schon auf dem Weg nach Hause war, blieb mir ja nichts anderes übrig. Also Nase zu und durch. Aber dies war das erste Essen, bei dem ich mich abgesetzt habe. Ich denke meine Laune hätte sonst deutlich gelitten. Also habe ich meine Mischung aus „Darm-Wohl-, Karotten- und Rote-Beete-Saft im Garten auf der Hollywoodschaukel gelöffelt, während drinnen gespeist wurde. Ging auch! Da wir im Büro so viel zu tun hatten, haben mein Mann und ich uns stündlich abgewechselt, einer bei den Kindern, einer im Büro. So ging der Nachmittag blitzartig vorbei. Habe ich Euch eigentlich schon erzählt, dass ich mich gerade in der Fastenleiterausbildung von der Heilpraktiker Schule „Zentrum für Naturheilkunde“ in München befinde? Nein? Ja also, am Abend war wieder 2 Stunden online Veranstaltung und ich durfte ein Buch vorstellen, dass ich im Rahmen der Ausbildung gelesen habe. Es geht darin um Wasser und Salz und auch darüber werdet Ihr in naher Zukunft noch mehr lesen können! Anzeige: MegaBasen Algenkapseln Für die Extraportion Chlorophyll für Deine Zellen Hier klicken Meine klare Brühe habe ich am Anfang, während der Online-Konferenz gelöffelt, gleichzeitig standen meine Füße in einem basischen Fußbad unter dem Schreibtisch. Tipp an alle: Ich hatte eine Thermoskanne mit sehr heißem Wasser dabei, so konnte ich stetig mit heißem Wasser die Temperatur halten. Die Verdünnung der basischen Lauge nahm ich da gern in Kauf, damit ich länger angenehm drinbleiben konnte. Fazit Ich bin begeistert, wie gut das Fasten im Alltag für mich funktioniert! Fischstäbchenhölle mal bei Seite, fühle ich mich wohl und kann an allem teilnehmen, was unser Alltagsleben so „bietet“. Heute hat mich der Alltag aber auch ein wenig eingeholt. Ich habe zwar genug getrunken, aber ich war heute nicht Nordic Walken und habe mir abends auch keinen Leberwickel gemacht. Da das beides Pflichtbestandteile beim Fasten sein sollten, werde ich es morgen auf jeden Fall wieder besser machen! Hast Du schon einmal gefastet und wenn ja, was hat Dich besonders in Versuchung geführt? Schreib mir einfach in den Kommentaren. Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Tag 5 – erster Mai mal anders

Morgens um 6 klingelte leise meinen Wecker, denn ich wollte ja schließlich den Maibaum stellen. Im Schaltjahr tun das wie ich gelernt habe ja die Frauen für die Männer, eigentlich nur unverheiratet, aber was solls. Anschließend bin ich wieder ins Bett gekrabbelt und die Kinder haben uns ungewöhnlich lang schlafen lassen. Auf nüchternen Magen habe ich wieder mein energetisiertes Sole-Wasser getrunken und dann habe ich mir einen Einlauf gemacht. Idealerweise sollte man den beim Fasten schon alle 2 Tage machen. Dies verhindert oder mildert viele Nebenwirkungen wie Kopfschmerzen und soll auch den Hunger lindern. Ich habe ein Irrigator Set das ich nutze, habe es mit einem Liter warmen Wasser befüllt und das Endstück mit Hilfe von etwas Gleitgel eingeführt. Dann habe ich den Hahn aufgedreht und musste tatsächlich etwas warten, bis endlich genug Wasser in meinen Darm gelaufen ist. Nach circa 0,75 Litern habe ich wieder abgedreht und noch einige Minuten gewartet, bis ich zur Toilette gegangen bin. Der Toilettengang hat dann nur wenige Minuten gedauert und ich bin mit dem guten Gefühl in den Tag gegangen mir etwas Gutes getan zu haben. Anschließend habe ich mich nochmal für 20 Minuten ausgeruht, denn irgendwie war das doch anstrengend. Herrliche Abendsonne Während mein Mann und die Kinder Bananenbrot gegessen haben, habe ich dann wieder Ingwerwasser mit Zitrone und ganz wenig Honig geschlürft. Auch beim Schnaps und den Toffifee, die es für die Blaskapelle im Dorf gab, habe ich widerstanden. Zu Mittag gab es für mich 100ml frisch gepressten Orangensaft mit 100ml Karottensaft und 50ml Rote-Beete-Saft. Das hat mir sehr gut geschmeckt und ich habe wieder jeden Schluck gut „gekaut“. Wir waren mit den Kindern viel draußen, denn es war herrliches Wetter. Abends habe ich dann für Mann und Kinder gekocht und selbst beim Abendessen meine Instant Bio Gemüsebrühe gelöffelt. Mein Mann hat die Kinder ins Bett gebracht und ich war herrliche 40 Minuten in der Abendsonne mit Otto walken. Ich merke genau wie gut mir das Walken am Abend tut. Anzeige: Basische Bio Würze auche ein in die Welt natürlichen Genusses mit der Basischen Bio Würze und verleihe deinen Gerichten eine unvergleichliche Note. Hier klicken Dann gab es noch ein entspanntes Basen-Bad bei dem ich gemütlich gelesen habe. Ins Bett bin ich wieder mit meinem Leberwickel. Fazit: Auch der zweite Tag Buchinger Fasten ging schnell rum. Heute hatte ich schon weniger Hunger, was vielleicht auch am Einlauf gelegen hat, den hätte ich wirklich besser schon am ersten Buchinger Tag durchgeführt! Das Widerstehen gelingt mir gut, auch wenn ich es wirklich hart finde, danebenzusitzen während andere essen oder dieses Essen ggf. auch noch zu kochen. Da wäre eine Fastenwoche jenseits der alltäglichen Verpflichtungen bestimmt angenehmer. Aber letztendlich war es gut zu schaffen und ich bleibe einfach bei dem Grundsatz, dass ich erst gar nicht darüber nachdenke, ob ich nicht doch etwas essen oder naschen könnte. Hinterlasst mir gerne einen Kommentar, wenn Ihr weitere Fragen habt oder Euch noch andere Aspekte interessieren! Die weiteren Tage meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Tag 4 fasten – heute nur mit Saft und Brühe

Ich bin wunderbar ausgeruht aufgewacht. Ich denke das ist eine Kombination aus etwas mehr Schlafstunden als sonst, dem Fasten und den Leberwickeln, die schön wärmen. Leider habe ich dann etwas rumgetrödelt, was für etwas Hektik beim Aufbruch zu einem Termin um 8:30 Uhr geführt hat. Deswegen habe ich mein energetisiertes Sole-Wasser schnell in eine Flasche gefüllt und bin losgedüst. Anzeige: Original Salzsteine aus der Himalaya Region Ideal zum Ansetzen von Sole Hier klicken Gegen 12 Uhr habe ich mir dann Ingwerwasser mit Zitrone und einem kleinen Schnips Honig gemacht, das hat den Hunger sehr gut bekämpft! Genug Wasser habe ich natürlich auch getrunken. Der Vormittag war geprägt von einkaufen und verschiedenen Erledigungen, sowie ein wenig Büroarbeit. Dann mussten schon die Kinder abgeholt werden. Das Kochen für die Kinder und das dazusetzen während sie essen, habe ich als anstrengend empfunden. Erst so gegen 15:20 Uhr bin ich dann dazu gekommen langsam meine 250ml Karotte-Mango-Rote-Beete-Saft zu löffeln. Das hat gutgetan, aber ich sollte wirklich versuchen eine Regelmäßigkeit in die Uhrzeiten zu bekommen und nicht so spät „zu essen“. Dann ging es auch schon los mit dem Maibaum hier im Dorf. Circa 15 Leute machten sich auf den Weg den Baum zu fällen und auf den Dorfplatz zu bringen. Anschließend wurde gegrillt und gefeiert. Ich habe mich gegen 18 Uhr abgesetzt und bin mit unserem Zwergschnauzer Otto wieder Nordic Walken gegangen, was mir sehr gutgetan hat. Auf dem Weg habe ich dann auch schon den Mini-Maibaum, den ich nicht traditionell für meinen Mann stellen möchte, nahe an unser Haus gelegt. Das Maifest war dann doch eine Herausforderung. Ich habe sicherlich 10 Minuten vorm Grill gestanden und drauf gewartet Steak-Semmeln mit Zwiebeln und Zaziki für meine Familie zu holen. Aber auch das hat funktioniert und gegen 21 Uhr konnte ich dann endlich meine klare Gemüsebrühe löffeln. Auch da wieder viel zu spät, aber mir war wichtiger in Ruhe zu essen, als pünktlich zu essen. Mitgefeiert habe ich an dem Abend nicht, mir war einfach nicht nach Trubel und so konnte ich in Ruhe noch den Rest für den kleinen Maibaum für meinen Schatz vorbereiten. Ins Bett bin ich dann wieder mit meinem basischen Leberwickel gegangen. Das tat gut! Fazit: Mich hat der Hunger am ersten Tag Buchinger Fasten schon ein wenig geplagt. Dafür war es überhaupt kein Problem mein Trinkziel zu erreichen. Meine Laune hat zwischendurch schon immer mal kurz gelitten, aber im Großen und Ganzen bin ich froh den Tag so gut und standhaft gemeistert zu haben. Lass mir gern einen Kommentar mit Deinen Fragen oder Anregungen da! Die weiteren Tage meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet!Autorin: Manuela Schuster