Zwischenfazit II – endgültiges Ende der strengen Fastenperiode

Auch heute war ich wieder total gespannt, was sich vom Effekt der zusätzlichen zwei Fastentage messen und fühlen lässt: lasst Euch überraschen! Vorher möchte ich aber noch einmal für Euch alle betonen: Ja man nimmt mit Fasten ab, aber die Abnahme dauerhaft zu halten ist danach die große Herausforderung. Es geht beim Fasten also um einen Startschuss für eine dauerhaft gesündere Ernährung und nicht um eine Diät! Und, was noch viel wichtiger ist: Die Autophagie – also unser genetisch verankertes Reparaturprogramm – hat enorme gesundheitliche Effekte. Einen Teil davon werde ich vielleicht nie erfahren, denn ich weiß ja nicht, ob im Rahmen dieses Fastens entartete Zellen abgebaut worden sind, die vielleicht irgendwann zum Problem geworden wären, ich weiß nicht, an welchen Stellen, die vielleicht NOCH gar keine Beschwerden verursacht haben, nun auch so bald keine Probleme auftreten werden. Das ist das „Problem“ mit Prävention, diese wird oft nicht so sehr geschätzt wie Krisenbekämpfung. Aber wenn es um meine Gesundheit geht, ist mir Prävention deutlich lieber! Nun aber los: Wohlbefinden während der Fastenkur: Bis auf gelegentlichen gut auszuhaltenden Hunger und kleineren Schwankungen meiner Laune ging es mir die ganze Zeit super! (Den Samstagmorgen mit selbst verschuldet zu wenig Schlaf, klammere ich da mal aus.) Meine 0815 Personenwaage (mit Fettmessmöglichkeit) hat folgendes zum Besten gegeben: 5,5 kg Gewichtsverlust (0,4 kg mehr als vor zwei Tagen, denkt daran: mindestens ein Kilo davon ist Wasser!) 0,5 Prozentpunkte Muskelmassengewinn seit Beginn des Fastens (ich bin mir nicht sicher, wie gut das meine Waage wirklich misst, aber tendenziell gleich geblieben ist super!) 1,9 Prozentpunkte Verlust beim Fettanteil, das kommt mir realistischer vor als die Messung vor zwei Tagen Dann kam das Maßband zum Einsatz: 4 cm weniger Bauchumfang (gleichbleiben zu vor zwei Tagen) 7 cm weniger Umfang am Po (wow, da hat sich in den zwei Tagen nochmal richtig was getan, ich hoffe ich habe mich nicht irgendwann vermessen 😉 ) 2 cm weniger Brustumfang (das ist aber denke ich nicht repräsentativ, da ich erst eine Woche vorm Fasten abgestillt hatte) Ich wirke insgesamt schlanker und habe endlich auch meine Taille wieder Was mir sonst noch aufgefallen ist neu nach weiteren zwei Tagen: Plötzlich ist meine Zunge sehr farbenfroh und belegt, da hat die Entgiftung wohl nochmal ordentlich zugelegt Beim Schminken für die Arbeit am Montag ist mir aufgefallen, dass sich sämtliche Gesichtsfältchen (Augen, Mund, Stirn) gemildert haben. Ob dies aber „nur“ an der konsequent sehr guten Hydrierung liegt oder auch an der Autophagie kann ich nicht sagen, freuen tue ich mich trotzdem. Ich hatte ein regelrechtes Fasten-High, das sich über die Tage immer weiter verstärkt hat. Fühlt sich toll an und ist ganz normal! Beim Fasten werden verstärkt Endorphine, Dopamin und Serotonin ausgeschüttet. Effekte, die ich schon vor zwei Tagen bemerkt habe: Als erstes sind schon nach zwei Tagen Basenfasten meine zwei kleinen Zahnfleischentzündungen verschwunden (Fasten wirkt übrigens auch gegen stille Entzündungen im Körper, also die, von denen man direkt gar nichts merkt) Dann wurden allmählich meine Schmerzen im linken Knie besser, bis sie einfach verschwunden sind. (Die habe ich aber auch erst seit 2 Wochen gehabt, ob es am geringeren Gewicht oder an der Autophagie lag, werde ich nie erfahren ) Ich sprudele geradezu über vor kreativen Gedanken und Ideen, Ich war im Durchschnitt meiner Einschätzung nach zu 90% leistungsfähig, wenn auch etwas „dünnhäutiger“ als sonst. Demnach habe ich mit der Familie alles gemacht, was wir auch sonst gemacht hätten und war auch sehr viel im Büro. Lediglich der letzte Fastentag mit vollem Programm Büro und noch 1,5 Stunden Fahrtzeit war wirklich sehr anstrengend. Meine Beweglichkeit hat sich erhöht. Ich kann nun einfach sofort vom Schreibtisch aufstehen und erreiche mit durchgestreckten Knien problemlos den Fußboden mit den Fingern. (Habe es gerade beim Schreiben nochmal für Euch ausprobiert 😉 , das ging nämlich vorher nicht so einfach) Ich habe schon seit einiger Zeit einen kleinen, nicht unangenehmen, aber lästigen Hautausschlag, dieser hat sich ca. um 60% gebessert. Und mein persönliches WOW-Highlight: meine Cellulitis hat sich um ca. 50 % gebessert. Leider habe ich davon kein Vorher-Foto gemacht, weil ich darüber gar nicht nachgedacht hatte. Leider habe ich heute Morgen vergessen einen neuen Speichel-ph-Test zu machen, aber selbst mit der erhöhten Dosis Turbo-Balance ist nicht davon auszugehen, dass sich da etwa wesentliches innerhalb von zwei Tagen ändert. Daher besteht der Nachteil von vor zwei Tagen sicherlich immer noch: Einen „Nachteil“ muss ich Euch aber auch noch berichten: mein Speichel-pH-Test war schon ewig nicht mehr so schlecht wie gerade: ca. 6,25. Das heißt, dass ich gerade arg übersäuert bin. Ist ja auch ganz klar, denn mein Körper läuft gerade quasi nur durch die Freisetzung von Fettsäuren. Da werde ich also noch besser als sonst nach dem Fastenbrechen auf basenüberschüssige Ernährung achten und jetzt erhöhe ich wahrscheinlich auch schon meine Turbo-Balance-Dosis, um meinen Körper bei dieser Herausforderung zu unterstützen… Anzeige: Turbo-Balance Basenpulver Wenn nur gute Ernährung mal nicht ausreicht… Hier klicken Ich muss sagen ich bin wirklich sehr glücklich mit den erzielten „Ergebnissen“! Ergebnisse deswegen in Anführungsstrichen, weil jetzt ja erst die wirkliche Herausforderung der Aufbautage und der verbesserten Ernährungsgewohnheiten kommt. Aber auch darüber werde ich Euch berichten, das ist auch ganz gut für mich, dann habe ich ein wenig Druck von außen 😉 Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster
Tag 10 – alles hat ein Ende, aber Fasten hat zwei

Gestern war mein letzter Buchinger Fasten Tag. Da ich montags angestellt arbeite, bin ich also morgens mit meinem Ingwerwasser in einem Thermobecher losgefahren, alles hat super geklappt und ich habe viel geschafft bekommen. Mittags war ich mit einer sehr netten Kollegin verabredet und wir haben uns unter anderem auch über das Fasten ausgetauscht. Das war sehr schön. Sie hat etwas aus der Kantine gegessen und ich entspannt einen Mango-Karotte-Rote-Beete-Saft getrunken. Wir haben uns unter anderem darüber unterhalten, dass Fasten wohl auch ein wenig süchtig machen kann. Denn ich fühlte mich so gut, dass ich fast dachte ich könnte noch ewig so weiter machen. Die Kollegin kennt diesen Effekt tatsächlich auch, also scheine ich mit diesem Phänomen nicht allein zu sein. Am Nachmittag ging es nochmal richtig rund und ich bin von einem Termin in den nächsten gegangen. Dass ich erst nach 18 Uhr heimfahre, war nicht geplant, auf der Fahrt habe ich mit einer Freundin telefoniert und bin dann zu Hause ins Abendessen gestolpert, wo ich meine Brühe gelöffelt habe. Und dann hat mich die Müdigkeit fast umgeworfen. Ich war während des Tages so energiegeladen und bin von einem ins andere gegangen, dass ich außer beim Treppensteigen gar nicht gemerkt habe wie anstrengend es ist. Ich bin dann nur noch eine kleine Runde mit Otto gewalkt und dann mehr oder weniger gleich auf die Couch und dann mit Leberwickel ins Bett gerollt. Ob sich mein fasten einfach nur nicht mit einem vollen Arbeitstag im Büro vertrug oder ich einfach auch so bereit war jetzt aufzuhören, kann ich gar nicht sagen. Aber es steht fest, am Dienstag werde ich Fastenbrechen und ich freue mich schon auf die erste Scheibe selbst gebackenes Brot. Ich habe im Titel geschrieben, das Fasten aus meiner Sicht zwei Enden hat. Einmal das Ende der strengen Fastenphase das mit dem traditionellen Fastenbrechen am nächsten Morgen begangen wird. Aber dann kommen noch die superwichtigen Aufbautage, die genauso sorgfältig angegangen werden sollen wie das Fasten selbst. Diese werden bei mir nach 3 weiteren Tagen ihr Ende finden. Kommende Herausforderungen Die ganz großen Herausforderungen liegen jetzt vor mir: Mit Geduld die drei Aufbautage begehen, damit mein Stoffwechsel wieder in Gang kommt und ich keine Verdauungsprobleme bekomme. Zusehen, wie am Anfang das Gewicht erstmal wieder steigt. Meine Ernährungsgewohnheiten weiter umstellen, so dass ich gut basenüberschüssig esse Nicht wieder in meine Zuckersucht zurückfallen Und mit dem ganzen Prozess geduldig sein, das ist leider gar nicht meine Stärke. Aber nach 3 Tagen Basenfasten und nochmal 7 Tagen Buchinger Fasten werde ich wohl noch drei weitere Aufbautage durchziehen können! Und die Umstellung danach sollte aufgrund meines natürlich verkleinerten Magens und meiner hohen Motivation auch zu schaffen sein. Drückt mir die Daumen! Die weiteren Teile meines Erfahrungsberichtes findest Du hier. Disclaimer: Dies ist ein persönlicher Erfahrungsbericht. Bitte informiert Euch vor einer Fastenkur, ob diese für Euch geeignet ist und lasst Euch ggf. von Eurem Arzt beraten. Gerade für Erst-Faster macht es viel Sinn sich professionell begleiten zu lassen. Auch muss jeder für sich die richtige Vorgehensweise eruieren. Meine ist nicht zwangsläufig 1:1 auch für Dich geeignet! Dieser Erfahrungsbericht ersetzt natürlich keine ärztliche Beratung und Betreuung. Autorin: Manuela Schuster